MuG010 - Zwischen Karneval und KI (-Agression und -Depression)
Shownotes
Chapters
00:00 Einleitung und persönliche Erlebnisse 02:51 Reisen und Selbstfürsorge 05:37 Technologie und Eigenverantwortung 08:27 Die Rolle von KI in der Softwareentwicklung 11:13 Zukunft der Immobilienbranche und KI 14:06 Entwicklung von Tools und Software 16:56 Marktanpassungen und Herausforderungen 19:42 Emotionale Intelligenz und menschliche Interaktion 22:20 Zukunftsvisionen und persönliche Anpassungen 25:15 Kreativität und KI in der Medienproduktion 28:00 Abschluss und Ausblick
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Andreas Borck: Einen wunderschönen guten Tag zur neuen, neuen Depri-Folge von Glatze und Mütze und Mütze und Glatze. Robert! Hallo, guten Morgen!
Robert (Viele.Immobilien): Moin moin!
Andreas Borck: Warum das Intro, wir haben gerade im Vorgespräch beide gemerkt, dass wir a. furchtbar müde sind, b. leicht verkeltet, zumindest ich. Und ja, die Welt da draußen ist einem ja auch nicht leicht gemacht.
Robert (Viele.Immobilien): Naja, geht so. Es ist einfach irgendwie so, keine Ahnung ob es schon die Frühjahrsmütigkeit ist oder sowas, aber ich war jetzt ein paar Tage weg und das tat sehr gut. Und als ich dann von 22 Grad Sonnenschein zurückgekommen bin in 0 Grad Schnee, war das so ein bisschen ahhh. Naja.
Andreas Borck: Oui!
Andreas Borck: Erzähl mal, wie war Madeira? Was hast du gemacht? Wie war's? Hattest du Spaß? War's schön?
Robert (Viele.Immobilien): Ich habe wieder gelernt, dass man manchmal sich auch was gönnen sollte. Gönnen in dem Sinne 30 Euro Upgrade für einen Platz, wo ich auch wirklich sitzen kann. Dadurch, dass ich mit meinem 2,4 jetzt nicht unbedingt der Kompakteste bin und für Flugzeuge eher ungeeignet, hatte ich auf dem Hinflug tatsächlich, weil da war auch nichts mehr frei zum Upgraden. hatte ich einen normalen Platz und da passe ich einfach nicht ordentlich rein und drei Stunden dann Knie ans Sitzlehne das tat mir dann doch ein bisschen weh. Naja, aber dann auf Madeira selber war wunderschön wie immer. Tolles Wetter gehabt, tolles Laufwetter. Alles dabei von Regen, Sturm bis Sonnenschein und war wieder sehr schön. Tolle drei Tage laufen gewesen, bisschen arbeiten und auch mal runter kommen. und rückzuhalf habe mir dann etwas mehr Beinfreiheit gegönnt für 30 Euro Upgrade und da war das dann richtig entspannt. Aber natürlich dann angekommen in Zürich und war dann so etwas nee.
Andreas Borck: Vorgestern haben wir auch überraschend geschneit. Das ist bei uns im Rheinland immer so, da kommt Schnee immer überraschend. Aber auch ungünstig am Rosenmontag. Den Tag vor Rosenmontag lag auf einmal wieder 3 cm Schnee.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, irgendwie Wahnsinn, das baue ich so viel schnell. Bei uns ist nichts. Also mal so bisschen, ja, aber es bleibt nicht liegen. wir haben jetzt am Donnerstag sind bei uns, glaube ich, schon wieder 13, 14 Grad oder so was angesagt. das ist, ja, heute Wetterpodcast.
Andreas Borck: Heute Wetterpodcast. mit dem was gönnen. Ich bin tatsächlich ja auch jemand, der nicht dafür bekannt ist, das Geld aus dem Fenster zu werfen. Aber wenn es darum geht, irgendwie gerade bei Reisen mir selber das Leben angenehm zu machen. Ich finde, ist das Beste, wofür man Geld ausgeben kann. Ehrlich, das ist Beste, was man tun kann. Geld auszugeben dafür, dass es einem selber besser geht.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, vor allen Dingen, das Unsinnige ist ja, das ist jetzt nicht die Welt und wenn man es sich leisten kann, warum nicht? Und dadurch ersparst du dir einfach die Schmerzen und dass du dann halt einfach noch eine Nacht scheiße penst oder sowas, weil du noch irgendwie Knieschmerzen kriegst oder so. Also von daher.
Andreas Borck: Also ich buche grundsätzlich auch an jedem Flughafen diese Fastlane der Sicherheitsabfertigung, weil mir das viel zu blöd ist, zu stehen. Ich komme schon gestresst im Urlaub an, das kann ich nicht haben.
Robert (Viele.Immobilien): Achso, ja, Problem hast du in Zürich eigentlich nicht. Da geht das relativ flott, beziehungsweise inzwischen weiß ich, wo quasi der Weg zur alternativen Abfertigung ist und dann kommst du relativ schnell durch. Also das ist...
Andreas Borck: Okay, das ist ja super, das ist halt einfach.
Robert (Viele.Immobilien): Das ist dann wie Bahnfahren für mich.
Andreas Borck: So, was hast du auf Madeira gemacht? Du hast ja nicht nur gewandert, nicht nur geschlafen.
Robert (Viele.Immobilien): Ich habe das 100 MBit WLAN genossen. Schnelles WLAN. und habe bei meinem Projekt weitergearbeitet, paar Automationen optimiert. Also ich habe jetzt nichts Neues gemacht, aber einfach dann auch mal gucken, was kann man optimieren, weil nur weil man irgendwas aufbaut, heißt das ja nicht, dass man es dann für die nächsten Jahre so laufen lässt, sondern heutzutage würde ich mal sagen, ein Prompt optimieren. Was kann man da noch rausholen? Wie kann man Token sparen? Wie kann man vielleicht sinnvollere Inhalte noch oder Erzeugen ja das habe ich so klein viel macht auch mist Und dann musste ich Was nein nein das ist da habe mich höchstens aufgeregt drüber über die ganze diese ganzen fanboys die sich da irgendwas installieren wurde überlegt Nein, ihr habt keine ahnung was ihr da gerade macht und das witzige war eigentlich
Andreas Borck: Hast du OpenClaw installiert endlich?
Robert (Viele.Immobilien): wenn man dann links und rechts gesehen hat, was zum Teil dort reingeschoben wurde, was dann öffentlich war. Und der nächste Clue ist jetzt, der Entwickler oder was ist der Vibecoder von Open Cloud, Cloud, ne Cloud, Moldbook, was auch immer.
Andreas Borck: 10 verschiedene Namen,
Robert (Viele.Immobilien): Genau, er jetzt zu Opma jei gewechselt und da sind die ganzen KI-LinkedIn-Gurus jetzt schon, ja und wieder hat die EU oder Europa versagt und wieder ist ein großer in die USA von uns gegangen, wo ich mir so gedacht habe, naja. Also den möchte ich eigentlich auch so nicht haben, weil der passt eigentlich nicht in das Konstrukt, was man hier sinnvoll machen könnte.
Andreas Borck: Ja, wobei ich tatsächlich, ich habe in zwei Wochen ein Verbinat zum Thema, gerade explizit OpenClaw auch, im KI-Club, da haben wir das Thema. Und was ich da sagen muss, was für mich so ein Thema ist, man darf das ja alles nicht verteufeln. Also das will ich auch hier immer ganz klar sagen, wir verteufeln das ja nicht grundsätzlich. Ich sage ja immer nur Eigenverantwortung übernehmen für das, was man da tut.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, und das kann aber keiner.
Andreas Borck: Und das, was das Ding kann, ist schon sagenhaft.
Robert (Viele.Immobilien): Aber nicht das Wie. Und wenn das Wie nicht funktionieren kann, weil du damit einfach mal so hart in den Datenschutzverstoß reinkommst, der dich auch rechtlich in Probleme bringt, viel Geld abhängig, also in Geldprobleme kriegen kann, weil du nämlich verklagt werden kannst, weil du Dinge wie persönliche Daten, geschäftskritische Daten und so weiter auf einmal öffentlich stellst, dann kann ich das weder empfehlen noch gut heißen. Deswegen die Idee von diesen ganzen Sachen ist okay, aber das Wie? Nein. Nein. Auf keinen Fall.
Andreas Borck: Da sind wir beide, das weißt du, sind wir uns ja komplett einig. Mein Thema ist aber, und da müssen wir ein bisschen aufpassen, es gibt halt da wieder viel zu wenig Grau, das ist ja nicht alles schwarz-weiß, und die Idee hinter diesem agentischen Arbeiten, also ob ein Chlor, der wirklich eigene Entscheidungen trifft, sich eigenes weiterentwickelt, Lösungen für Probleme findet, ist ja genial. Die Idee ist ja genial. Die Frage ist dann halt immer,
Robert (Viele.Immobilien): Ja.
Andreas Borck: Guidelines, die Leitplanken, die man ihm stellt. Was darfst du, was darfst du nicht? Das ist ja nachher das Problem. Oder bist du anderer Meinung?
Robert (Viele.Immobilien): Ja gut, die Leitplanken müssen aber schon vorher da sein, ansonsten ist das kein einsetzbares System.
Andreas Borck: Doch ist es nur nicht für jeden und das ist heutzutage ein Grundproblem. Alles muss immer für jeden einsetzbar sein.
Robert (Viele.Immobilien): Das ist ja... Ja, gut, ist... Da aber jeder inzwischen denkt, der wäre der Kai Iguo oder ich könnte jetzt auch... Jeder denkt ja gerade, er könnte programmieren. Dem ist aber nicht so. Und deswegen bin ich eher so Fan Linux, Mac und so weiter, wo erstmal alles zu ist und nicht in Windows, wo alles offen ist.
Andreas Borck: Dass ich Mac-Fan bin, das brauche ich keinem zu erklären. Jeder der mich kennt, das.
Robert (Viele.Immobilien): Ne, bloß vom Vergleich von Betriebssystemen. Also ein Windows kriege ich offen und muss es schützen. Ein Mac ist erstmal geschützt und ich muss es öffnen. Und OpenClaw ist quasi wie ein Windows und deswegen eigentlich nicht zu empfehlen für mich. Es ist halt offen, jeder kann damit machen was er will oder es macht sich sogar selbstständig und da muss ich dann einfach in die Haftung gehen, wenn ich da Dinge reintue, die da nichts rein gehören. Also das ist einfach... Und dazu gehören E-Mails, da wird es ja aber es übernimmt auch keiner mehr Eigenverantwortung. Jeder sagt, ich habe eine VKi, kann ich da nichts für? Doch, kannst du.
Andreas Borck: Eigenverantwortung, meine, ist aber was, was wir überall haben.
Andreas Borck: Man ist für seine Handlung halt doch verantwortlich. Das hört man immer unglaublich ungern. Aber es ist einfach so.
Robert (Viele.Immobilien): Das ist ja so wie das Thema Produkthaftung für Software. Das wird kommen und das muss auch kommen, weil da wird gerade so viel Vibe Coding Müll rausgehauen, was zwar vielleicht auch wieder nicht gedacht ist, aber einfach nicht zu Ende gedacht ist oder nicht durchgedacht ist.
Andreas Borck: Aber auch da schöne Ja, den mach du.
Robert (Viele.Immobilien): Und dass die Leute, da draußen vorher ... Kryptos oder NFTs oder was auch immer verkauft haben ... und jetzt halt die total krassen Saas-Unternehmer sein wollen, ... ... nur weil sie sich irgendwie mit ... Chatch.GDP oder was auch immer da was zusammengekodet haben, ... ... dass die halt dann auch für den Müll, sie da verantwortlich sind, ... ... dass sie das halt auch verantworten müssen. Das finde ich jetzt keine schlechte Sache.
Andreas Borck: Ich bin ja kein Freund von Regularien, aber ja, ja, ja. Ich bin großer Fan davon, dass früher dann sie sich das Liberales denken.
Robert (Viele.Immobilien): Freie Marktwirtschaft funktioniert nicht, wissen wir allerdings auch. Ja, liberal, naja, geht so.
Andreas Borck: ...
Andreas Borck: Jeder ist für seine Handlung verantwortlich, immer so mein Gedanke und ich muss mich bevor ich ein Tool einsetze, du kannst auch einen Waffenhersteller nicht dafür verantwortlich machen, dass seine Waffe abgefeuert wurde. Was ich damit tue ist schon auch der Nutzer für verantwortlich.
Robert (Viele.Immobilien): in seinem Rahmen. Wenn ich eine Software anbiete und die Software aber im Hintergrund irgendwas macht, was dem User so nicht bewusst ist, dann ist der Hersteller verantwortlich und nicht der User an der Stelle. Fadelsige als... Das ist ja weiße...
Andreas Borck: Ja.
Andreas Borck: Ja, okay, da bin ich bei dir. Okay, ja, da bin ich tatsächlich bei dir. Das verstehe ich.
Robert (Viele.Immobilien): Da haben wir das Hauptproblem an der Stelle, dass die Leute, die das jetzt gerade koden teilweise, die wissen ja gar nicht mehr, was da eigentlich passiert im Hintergrund. Die können dir das gar nicht beantworten, wenn du die fragst, wo wird das gespeichert, wie wird es gespeichert, mit was wird es verschlüsselt oder was auch immer. Das wissen die ja größtenteils gar nicht. Die zaubern sich da irgendwie auf Lofi-Bild was zusammen.
Andreas Borck: Das ist das große Problem, ich sehe, dass du halt heute... Ja.
Robert (Viele.Immobilien): und die basteln sich dann auf Loveable was zusammen oder wo auch immer und sie wissen gar nicht wo die Datenbank liegt oder wie es den Backup aussieht oder was auch immer und das ist halt höchst problematisch.
Andreas Borck: und dass man eben keine Passwörter in die KI reingibt.
Robert (Viele.Immobilien): Idealerweise, da habt uns erst wieder einen LinkedIn-Post gesehen, auch gerade ein Quell von sehr vielen Abonnements und Tränen. Wo jemand sagte, ja mein Cloud Code das hat jetzt auch auf die Passwörter zurückgegriffen und das ist ja hier totaler Bug. Wo dann jeder bloß geantwortet hat, äh ne genauso wenig wie du ein Passwörter auf GitHub veröffentlicht genauso machst du die in die Cloud Code Umgebung rein. Die gehört immer außerhalb. manchmal fragen aber es ist genau das.
Andreas Borck: Das geht aber ja schon fast zu weit für das, der Durchschnittsmagler, Durchschnittskunde von uns oder Durchschnittsturer hier wirklich nutzt, immer mal ehrlich, also oder nutzen sollte. Also wer keine Ahnung von Programmieren hat, sollte nicht programmieren. So zumindest eine rudimentäre Ahnung. Auch da kann man sich sehr gut helfen. Nehmt euch einen Chat von mir aus, nehmt euch einen guten Chatbot, den ihr habt. Wir propagieren ja immer LangDoc und erklärt, was ihr tun wollt. Fragt, worauf muss ich achten? Was ist wichtig?
Robert (Viele.Immobilien): Christus. Hörst du es?
Andreas Borck: Sagt einfach nur, DSGVO konform sein und datensicher. Dann kriegt ihr schon eine sehr gute Marschroute, in die es gehen soll tatsächlich. Also man kann sich aber auch da ja helfen. Glaubst du, dass Prompt Engineering irgendwann ein Job wird?
Robert (Viele.Immobilien): Der hat sich eigentlich schon erledigt, Also es war ja wohl, dass mit dem KI aufkam, da war ja so der Promt-Engineur das neue Berufsfeld und die werden Millionen verdienen und jetzt ist es eher so, wenn ich einen Promt haben will, lass mich von der KI schreiben.
Andreas Borck: Na, dann bis...
Andreas Borck: Okay, ja, ja. Ja, wer weiß besser, was die KI braucht als die KI.
Robert (Viele.Immobilien): Genau, also...
Robert (Viele.Immobilien): Ich glaube, es gar nicht mehr so ein Berufsfeld ist, was in Zukunft interessant wird. Ich glaube, das habe ich auch letzte Mal gesagt, wo wir Thema schon hatten. Sondern eher die Fähigkeit der Skill etwas gut beschreiben zu können. Und auch links und rechts denken zu können, sprich Verknüpfungen zu schaffen. Oder... Rahmen quasi abzufragen. Also zum Beispiel halt wie soll eine Software arbeiten, was soll rauskommen und welche Rahmenbedingungen müssen geprüft werden. Wenn ich nicht weiß, dass eine Webseite einen Cookie-Consent haben muss, aus welchen Gründen auch immer, dann würde die KI das wahrscheinlich auch eher nicht sagen, wenn du sie nicht explizit danach fragst.
Andreas Borck: Das stimmt.
Robert (Viele.Immobilien): Und ja.
Andreas Borck: Aber wieder auch, da kann man sich ja helfen lassen. Das ist ja immer ganz, ganz wichtig. Glaubst du, dass Stück für Stück... Ach, sorry.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, aber du musst wissen, dass du dir helfen lassen musst. Ansonsten wird es schwierig. Wenn du ihn nicht danach fragst, die KI das dir nicht beantworten.
Andreas Borck: Das stimmt.
Andreas Borck: Glaubst du, dass es Tools gibt, für die Immobilienbranche am Markt gibt, die über das ganze Vibe-Coding oder Selbercoding oder Chat-GPT und sowas verschwinden werden?
Robert (Viele.Immobilien): Ja. Ich es wird vieles vergeben.
Andreas Borck: Ich hab da tatsächlich so im Kopf einfach, es geht in... Ja?
Robert (Viele.Immobilien): Heute haben wir irgendwie ein Delay. Ne, sag du, sag du, sag du.
Andreas Borck: Ganz schlimm. Tatsächlich sowas wie Texte generieren zum Beispiel ist für mich ein Thema, wo ich mittlerweile denke, das hast du so ratzfatz mit GPTs oder mit Opus oder mit sonst was gemacht. eben kostenlos quasi in einem normalen Paket drin. Homestaging habe ich jetzt ganz viele Leute gesehen, die damit mit Nano Banana verrückte Sachen machen. Die da verrückte Videos mitmachen auf einmal. Reels erstellen. Und das alles wirklich mit absolut keiner Code Erfahrung und nur guten Promts. Und da stellt sich dann eben so bisschen die Frage, warum da früher noch eine Software bezahlen, wenn das in meinem Software aber quasi drin ist.
Robert (Viele.Immobilien): Das ist tatsächlich eine Frage. Viele Spezialanbieter, sich auf eine bestimmte Sache beschränkt haben, die brauchen einen anderen USP, warum es sie weitergeben kann. Den wird es wahrscheinlich immer schon geben, aber gerade das Thema Homestaging und so weiter. die eigentlich im CRM schon stattfinden können, denke ich mal, werden über kurz oder lang auch ins CRM kommen. Aber es muss halt auch funktionieren. wenn ein Homestaging-Anbieter immer noch besser ist als das, was der Softwarehersteller selber mitliefert, dann hat das Ding immer noch eine Berechtigung. Aber die Frage ist halt, wie lange geht es gut? Ich habe gestern in irgendeinem Forum Auch jemanden gesehen, haben eine Plattform zum Verkaufen dargestellt für Immobilienmarkler, um Raumtouren und Reals automatisch zu erstellen. 20.000 Euro die Plattform. Ready to Verkaufen usw. Habe ich mir auch gedacht, ich bezahle ganz sicher nicht 20.000 dafür, weil es wahrscheinlich auch schon schneller selber zu bauen
Andreas Borck: Okay, ja.
Robert (Viele.Immobilien): plus es hatte überhaupt keinen Bohrgraben, weil es gibt schon einen Haufen. Es hatte keinen Mehrwert und ich glaube, spätestens in einem Jahr einen CRM Software sowieso fix drinne.
Andreas Borck: Ich der feste Überzeugung, weil auch die API-Kosten nicht unbedingt teurer werden. Wir sind in einer riesigen Entwicklung. Wenn wir uns Entwicklung in der Vergangenheit angucken, immer so, es gibt etwas, das ist revolutionär, dann gibt es ganz viel davon und irgendwann gibt es die richtigen Sachen in günstig. Das ist nicht so ein normaler Lebenszyklus von so Hype. Ich bin gespannt, wann das ganze Thema jetzt doch nochmal deutlich günstiger wird, was API-Kosten angeht. Weil das ist ja das für alle da draußen vielleicht noch mal. Damit verdienen ja die Leute Geld. Damit verdient OpenAI Geld, damit verdient Opus Geld, natürlich mit den Abos, aber im Prinzip kauft man sich Token. Ihr kauft euch ein Budget, was ihr verbraten dürft. Und damit verdienen sie Geld. Und die API-Kosten, also wenn ein Programm mit dem anderen spricht, automatisch, auch das kostet Token. Und die muss man bezahlen. Ich habe gestern meine Abrechnung bekommen von Anthropic Clawed und war ein bisschen schockiert.
Robert (Viele.Immobilien): Aber warum warst denn schockiert wegen was?
Andreas Borck: Ja, wie du weißt, entwickle ich selber noch so zwei, drei Dinge und habe dann doch ein bisschen mehr Zeilencode geschrieben und ein paar mehr Tonken verbraucht, als ich ursprünglich mal dachte. Das war dann doch ein wenig teurer als gedacht. Aber das war ich selber schuld. Nicht tokensparsam gearbeitet, weil das ist der nächste Punkt. Man kann ja auch seine Promts tokensparsam bauen.
Robert (Viele.Immobilien):
Robert (Viele.Immobilien): Das verstehe ich jetzt nicht. Warum gehst du denn da über die API mit Cloud Code? Warum gehst du nicht über deinen... Achso.
Andreas Borck: Nein, aber in den Dingen, die ich gebaut habe, waren Dinge, an die API greifen und da waren die Promts einfach sehr, sehr offen formuliert leider.
Robert (Viele.Immobilien): Okay, ja das ist ja genau. Deswegen habe ich zum Beispiel meine Abfragen habe ich immer mit maximal tokens. Ich probiere es zu minimieren natürlich bei Sachen die sehr Abfrage, hungrig sind, lasst es aber teilweise auch dann wieder ein bisschen eskalieren bei Sachen, ich dann einfach eine bessere Qualität kriege. Also das ist tatsächlich sehr unterschiedlich. Aber man muss es immer auch überhalten und wenn du das nicht weißt, wird es halt auch schnell im Zweifelsfall teurer. Was ja auch bei OpenClaude, Moldbot-Dings da.
Andreas Borck: Ja. Aber auch da lernt man dazu.
Robert (Viele.Immobilien): Wo das ja auch so ist, das ist der Token hungrig ohne Ende. Also was die da zum Teil dann bezahlt haben für Tokens, für eine einfache Anfrage, das war schon brutal. Und wenn du das dann nicht auf den Schirm hast, weil du keine Grenzen gesetzt hast, unangenehm aufgewacht. Ja.
Andreas Borck: Geht das schnell,
Andreas Borck: ganz schnell. Worauf ich eben hinaus wollte ist das Thema, glaubst dass Dinge weggehen und Software, dass Software und Anbieter verschwinden werden? Die große Frage, die ihr immer durchgehalten habt, wird der Makler ersetzt? Ich glaube, die Antwort haben wir mittlerweile alle gefunden. Nein, der Makler wird nicht ersetzt werden. Also lege ich mich fest. Mit dem klassischen Satz, der Makler ohne KI wird von dem Makler mit KI ersetzt werden. Das ist ja das ganze Blabla, was draußen in der Welt ist, was ja auch stimmt de facto. Ich bin mir aber ganz sicher, dass sich alle Softwareanbieter, alle CRM Hersteller, alle Proptech Unternehmen gerade ganz hart an eine andere Entwicklungsgeschwindigkeit gewöhnen müssen, weil die Leute sie gewohnt sind.
Robert (Viele.Immobilien): Das ist auf jeden Fall. Das, was früher noch so ein halbes Jahr oder Monatsrhythmus ist, jetzt eher der Wochenrhythmus, wo ich sinnvolle Funktionen raushauen sollte. Ansonsten kann es tatsächlich relativ schnell gehen auch, dass die Leute sagen, ja aber bei dem, da kommt ja da was Neues und bei dem kommt nichts und so weiter. Also das ist ja auch immer das Spannende bei den CRM-Updates, die der Robert Kaiser da immer zusammen macht monatlich. Es ist schon spannend. Wer da wie viel und was auch veröffentlicht in welche Geschwindigkeit und Qualität. Das wird tatsächlich spannend. Aber viel spannender finde ich es noch. Hast du denn für dich irgendwo ein Szenario, wo du denkst, ja was mache ich eigentlich nächstes Jahr?
Andreas Borck: Aber nicht ein bisschen. Ich habe das in ganz vielen Webinaren, auch in Podcasts glaube ich schon gesagt, das KI ist schön, das Thema EI ist mir wichtiger, emotionale Intelligenz. Wir sind Menschen, wir kaufen bei Menschen. Ich war eben schon wieder genervt. Ich hatte eben eine Propsext-Schulung und wollte das neue Hilfe-Center zeigen, was es gab. Und da hat man jetzt keine klassische Suchefunktion mehr, sondern nur noch einen KI-Chat, mit dem man dann reden kann, der dann angeblich zum Hilfedokument führen kann, was aber nicht tat. Und ich glaube tatsächlich, dass der Mensch nach wie vor Menschen braucht. Menschen sind Rudeltiere. Und Software und Agenten werden selten genau das verstehen, was du und ich verstehe, ist Zusammenhänge so weit. Dann reden wir über Vector-Datenbanken, über Rack-Systeme und das geht hier viel zu weit. Ich mache mir für meinen Job keine Sorgen. Machst du dir für deinen Job Sorgen?
Robert (Viele.Immobilien): In der Form, ich ihn jetzt vielleicht vor einem Jahr noch gemacht hätte, würde ich sagen ja. Aber wir entwickeln uns alle weiter und die Systeme entwickeln sich. Von daher, ich denke, dass ich in dem Jahr deutlich anders arbeite, als ich es heute noch tue.
Andreas Borck: Ja, okay.
Andreas Borck: Ich arbeite jetzt schon anders als vor vier Wochen noch so ungefähr. das fängt ja an, man baut sich immer. Also ich habe das Gefühl, das baut sich ja so aufeinander auf. hat man hat eine initiale Idee, was einen stört und findet eine Lösung. Wenn man dann die Lösung hat, drei Wochen später stört mich diese Lösung ja schon wieder, weil die immer noch nicht so smooth ist, wie ich es gerne hätte. Dann kommt die nächste Lösung, die nächste Lösung, die nächste Lösung, die nächste Lösung.
Robert (Viele.Immobilien): Okay, wahrscheinlich noch schneller. Hast schon recht,
Andreas Borck: Viele schlaflose Nächte. hab eben mal geguckt, meinen Schlafring, hat gesagt, ich bin gerade so bei 15 Stunden Schlafdefizit. Aber okay. Aber dafür tolle neue Dinge für mich selber entworfen, die mir im Hintergrund Arbeit abnehmen. Und das bleibt nach wie vor für mich auch der wichtigste Faktor im Bereich K.I.N. Macht Dinge, die euch Arbeit abnehmen, aber die nicht unbedingt nach draußen gehen.
Robert (Viele.Immobilien): Ja gut, also das interne sowieso. Also ich baue jetzt auch mein komplettes Reporting neu, weil jetzt habe ich einfach Möglichkeiten, die ich vorher nicht hatte, auch für einen akzeptablen Preis und damit wird einerseits das Reporting gegenüber dem Kunden besser, aber auch für mich die Insights, wie ich es noch weiter nach vorne bringen kann, wo ich noch was verbessern kann. Also ich bin noch in zu vielen Abhängigkeitsverhältnissen bei meinen Kunden, wo ich nicht eingreifen kann, die ich nach und nach verändern möchte, sodass ich da die Chance habe, etwas zu ändern zum Positiven. Also das Thema zum Beispiel Landing Pages oder sowas. Oft habe ich halt einfach Seiten, die ich nutzen muss, die aber leider nicht so sind, wie ich will oder wie ich sie bräuchte, damit die funktionieren können. da bin ich halt auch dran zu gucken, wie kann ich das Thema Landing Pages und sowas so gestalten, dass es für den Kunden
Andreas Borck: Ja.
Robert (Viele.Immobilien): ... nachhaltig ist. Also sprich, dass sie nicht auf irgendeinem Domain liegen ... sowas. Also irgendwo liegen, sondern schon beim Kunden. Aber trotzdem gut konvertieren können und zu den Ads passen, ... sodass am Ende halt mehr Leads rauskommen. Und das ist zur Zeit ein Riesenthema, weil ich muss mich halt ... immer streiten mit irgendjemanden, sei es mit einem ... Websysoner. Und das muss halt weg, weil das nimmt einfach viel ... Performance tatsächlich.
Andreas Borck: Ja?
Andreas Borck: Und genau das ist aber, du nutzt...
Andreas Borck: Genau das das, was ich gerade meinte, wir arbeiten ja alle anders. Wenn sich jetzt jeder mal hinterfragt, wie er vor drei Jahren Exposés geschrieben hat, vor fünf Jahren, wie er dann angefangen hat, JGPT da mal zu arbeiten und mal Exposés zu schreiben und wo wir alle KI mittlerweile einsetzen, in welchen Alltagssituationen. Lieblingsbeispiel, ich saß am Sonntag mit meinen Schwiegereltern beim allsonntäglichen Essen und mein Schwiegervater sagte, er hätte jetzt auch mal mit JGPT gesprochen. Und zwar hätte er wissen wollen, was Sebastian Lege im ZDR für eine Küchenmaschine benutzt. Und der GPT hat es immer antwortet. Aber das ist ja absolute Basisnutzung. Aber wenn wir alle mal gucken, wie sich das entwickelt und wenn man am Trend, am Puls der Zeit so bisschen bleibt, was ich super schwierig finde gerade, dann entwickelt sich ja wirklich jeden Tag irgendwas, was man sinnvoll nutzen kann. Und deswegen eben bei dem Thema Claude Bot oder wie auch immer man das Ding jetzt nennt. Die Idee dahinter, die ist das, was mich so kriegt. Ein sich selber Stück für Stück entwickelndes System. was lernt, was ein Gehirn aufbaut und dann die richtigen Dinge tut.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, aber macht das die richtigen Dinge?
Andreas Borck: Die Idee ist spannend. Wir sind ja ganz am Anfang der Entwicklung. Auch das dürfen wir nicht vergessen, Florentino Tretzek hat das vor einem Jahr mal gesagt. Wir überschätzen, was KI jetzt schon kann und unterschätzen, was sie in Zukunft können wird. Und das finde ich ist ganz wertvoller Satz.
Robert (Viele.Immobilien): Definitiv. Definitiv. Nur bei dem Selbst lernen ist halt...
Andreas Borck: Ich hab's vor drei Jahren, als Shet.TBT mich schon überzeugt hat, mal gesagt und habe gesagt, weißt du was, schlechter als jetzt wird's nicht mehr und jetzt ist schon cool. Und dann kommt halt jeden Tag irgendwas Neues dazu.
Robert (Viele.Immobilien): Naja, du musst halt bloß einfach beachten. Ich hab das so ähnlich jetzt auch gelesen gehabt, mit dass man mal in einer Simulation quasi in Krankenhaus, wo nur KI von sich selber lernt und so weiter. Und dann wurde das auch hoch gefeiert und so weiter, dass es sich an seinen Fehlern optimiert hat und dann ganz toll war. Das Einzige, was wir vergessen haben zu schreiben, ist, dass jeder Fehler natürlich auch den Tod eines Menschen bedeutete.
Andreas Borck: Ja, das ist dann nicht so cool,
Robert (Viele.Immobilien): Eben. Und da sag ich halt, naja, also ja, Fehler machen gehört zum Prozess dazu, aber trotzdem muss man gucken, was es für Fehler sind. Und da wäre ich halt noch ein bisschen vorsichtig, wenn eine KI sich selber quasi durch Ausprobieren anlernt. Weil das kann schon auch zu Sachen führen, die wir so vielleicht gar nicht haben wollen.
Andreas Borck: Wann hast du das gehört? Das ist Jahre her, wo zwei Server, die ersten KI-Server, die sogar miteinander geredet haben und die Entwickler über die Sprache nicht mehr verstanden haben und dann die Stecker gezogen haben, ganz hektisch.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, ist aber gar nicht so lange her. Es war ja wie damals, wo sich quasi ein Bot selber anhand von Tweets angelernt hat und dann rechtsradikal wurde. Na ja, warum wohl, ne?
Andreas Borck: Das müsste bei Meta gewesen sein, glaube ich.
Andreas Borck: Ja, ja, ja.
Robert (Viele.Immobilien): Wo man es machen kann ist sowas wie bei Spielen. Das war ja damals mit Go, AlphaGo, die sich im Spiel selber trainiert hat. Das war schon cool. da kann nichts passieren. Aber wenn es jetzt Menschenleben geht oder Geld geht, sollte man schon überlegen, ob man da wirklich so ein Planspiel macht oder nicht. So eine Börse, die einfach mal auf Autopilot geschaltet wird,
Andreas Borck: Okay?
Robert (Viele.Immobilien): und mal gucken was passiert, fände ich jetzt bisschen unschön.
Andreas Borck: Ich habe das die Tage gesehen, das war ganz spannend. Der Versuch, einen Kinofilm... Nein, anders, fangen wir anders an. Wir sind ja alle in unserem Algorithmus gefangen. Also uns wird Social Media gezeigt, was uns interessiert. Uns wird auf Spotify Musik vorgeschlagen, die uns interessiert. Die Idee dahinter war, mit diversen Generative Models zu sagen, wir produzieren den Film, den du siehst, quasi live und passen den an deinen Algorithmus an. wo dann jemand sagt, was sagt es mich aus, wenn am Ende der Massenmörder einsam in die Wüste fährt und ein glückliches Leben führt, anstatt dass er gefasst wird. Aber das sind ja spannende Ideen, die da auf uns zukommen.
Andreas Borck: Oder? Oder bist du gerade ganz weit weg von meiner Begeisterung?
Robert (Viele.Immobilien): Nö, was ich da sehe ist zum Beispiel, dass du irgendwann nicht mehr so den normalen Film hast oder Netflix Accounts, sondern du hast deinen Netflix Account, wo im Prinzip dann vielleicht Serien oder sowas kommen, die extra für dich generiert wurden, die deinem Gusto entsprechen, die es aber nirgendswo anders mehr gibt oder so. Das könnte zum Beispiel irgendwann auch Realität werden.
Andreas Borck: dass Filme für mich vorproduziert werden.
Robert (Viele.Immobilien): Ja. Nee, nicht vorproduziert, aber einfach, dass es quasi so... live für dich in deinem Mood, den du gerade bist und so weiter wird dann einen Film für dich erstellt. Das was natürlich cool ist, das wäre ein Film, der dir wirklich gefällt und du hättest dann bloß noch Filme, die dir gefallen. Auf der anderen Seite wäre es auch ganz schön langweilig, weil du nicht mehr meckern könntest und du könntest halt nicht mehr mit anderen darüber reden, weil es halt bloß ein Film für dich ist. Also es hat Vor- und Nachteile. Also ich glaube es wird viel Nostalgie kommen. Also so dieses Gefühl,
Andreas Borck: Ja.
Robert (Viele.Immobilien): in ein Kino zu gehen, einem versifften Sitz zu sitzen und irgendwelches Popcorn zu essen, das wird wiederkommen, glaube ich. Also das, was jetzt so ein bisschen leidet, dass weniger ins Kino gehen und so weiter, das wird in irgendeiner Art und Weise wiederkommen.
Andreas Borck: Ich bin mir ganz sicher, ich habe die Tage auf YouTube ein Video über diese Apple Vision Pro, diese Brille, die du dir vor die Augen tust, gelesen, geguckt. Und dann ging es mir auch darum, dass ich sagte, Mensch, Filme damit gucken, ist der Hammer. Du sitzt irgendwo, liegst im Bett und hast quasi vor dir einen riesen Fernseher und alles und ist super. Problem ist, wenn du mit deiner Freundin oder deinem Freund zusammen guckst, die sieht das halt nicht. Und das ist ja eigentlich das, was sowas auch ausmacht. Also wie sie da das Thema Menschen sind, Rudeltiere.
Robert (Viele.Immobilien): Hahahaha
Andreas Borck: Also das gemeinsame Erlebnis ist ja weg in dem Moment.
Robert (Viele.Immobilien): Aber vielleicht haben wir auch einfach mehr Zeit irgendwann, das alles wieder mit anderen Leuten zu genießen.
Andreas Borck: dann kann ich ja mehr Golf spielen.
Robert (Viele.Immobilien): Vor allem nicht.
Andreas Borck: Wie immer das Thema schwarz-weiß wird es nicht geben. Ich bin mir ganz sicher, wer sich jetzt nicht anpasst, der wird nicht mehr lange am Markt bestehen, egal in welchem Bereich. Wer sich nicht anpasst, ich bin mir aber auch ganz sicher.
Robert (Viele.Immobilien): Wer sich verweigert? Wer sich verweigert?
Andreas Borck: Genau. Ich kriege es aber auch ganz viel mit noch in meinem Umfeld, dass gerade was Städte, was Kommunen und all sowas auch, was viele mittelständische Unternehmen angeht, dass da der Chef einfach noch nicht so weit ist, dadurch die Mitarbeiter gebremst werden und die Mitarbeiter sich neue Jobs suchen, wo sie die Tools von heute einsetzen können. Also auch das ist ja ein interessantes Thema. Wie verändert sich der Markt?
Robert (Viele.Immobilien): Aber das war ja auch schon immer so. Ja, aber das war ja auch schon immer so, Also das ist, äh, wenn du die Mitarbeiter behältst, die halt auf deinem Stand sind, dann wird's schwierig. Wenn du Leute aber einstellst, beziehungsweise gut, ähm, führen kannst, die vielleicht auch intelligenter sind als du selber, dann hast du halt auch ne Chance nach vorne zu kommen. Weil Ja-Sahre werden dich nie nach vorne bringen.
Andreas Borck: Ich glaube, die Entwicklungen... Ich glaube, bei der Entwicklung, sagst zu Recht, das war schon immer so, aber die Entwicklung war noch nie so schnell wie jetzt, ich das Gefühl. Zumindest nicht zu meinen Lebzeiten.
Robert (Viele.Immobilien): Ich kann es nicht vergleichen. Wahrscheinlich gab es das, ja vielleicht war es damals aber auch schon so. Wir kannten es noch nicht. Also, naja, es wird alles immer schneller, aber es ist ja genauso wie...
Andreas Borck: dass sich was so schnell weiterentwickelt.
Andreas Borck: Meinst du?
Robert (Viele.Immobilien): Früher war alles besser. Ist halt nicht so. Es nur eine andere Wahrnehmung. Das ist genauso falsch wie früher war alles sicherer oder sowas. Nee, gucken wir uns mal auf die offiziellen Zahlen, dann werden wir sehen, dass die Kriminalstatistik deutlich zurückgeht. Das Problem ist nur, wir haben eine andere Wahrnehmung. Wir kriegen es von überall reingeballert, was früher nicht der Fall war.
Andreas Borck: Ja, es ist Spaß.
Andreas Borck: Das kann sein. Das kann auch sein. ist heute eine komische Folge, Robert. Irgendwie bin ich heute durch den Schnupfen und die Erkältung furchtbar.
Robert (Viele.Immobilien): So, so.
Robert (Viele.Immobilien): Hahaha Du hast die falschen Drogen!
Andreas Borck: Ja, brauch da dringend mal was Neues. Also das, was ich habe, das... Also Taschentücher und Nasenspray scheint es nicht zu bringen, ehrlich zu sein. Und Tee. Macht mich nicht glücklich.
Robert (Viele.Immobilien): Du musst die richtige Medizin nehmen.
Robert (Viele.Immobilien): Hättest du jetzt kloboli gesagt, hättest das nächste Thema für gehabt, aber okay.
Andreas Borck: Da habe ich das schöne Meme drüber gesehen, als dann deutsche Krankenkassen zahlen jetzt keine homöopathischen Behandlungen mehr. Und dann so ein Reporter aus Amerika. Deutsche Krankenkassen haben bisher was bezahlt? Das fand ich ganz schön. Aber den Punkt machen wir jetzt nicht auf.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, wobei machen sie immer noch. Haha, nee, besser nicht mit mir.
Andreas Borck: Ich sehe aber mit dem ganzen Coding-Thema noch ein weiteres Problem, was ich noch einmal ansprechen will heute und zwar, dass ich das Gefühl habe, dass dadurch, dass jeder gerade der Meinung ist, coden zu müssen, auch die wirklich Leute, es können, die natürlich jetzt einen anderen Output erzeugen, dass wir eine unglaublichen Wust an gleichen Tools bekommen, die mehr oder minder redundant werden. Also dass alle Tools oder viele Tools immer mehr dasselbe können. dass die CRM mittlerweile Tools einbauen, die ursprünglich mal externe Tools waren, was ich begrüße für die CRM aus Sicht der PropTech Unternehmen nicht. Dass wir einen viel größeren Blumenstrauß an Auswahl bekommen und zu viel Auswahl ist nicht immer gut. Und ich kriege das jeden Tag in Consultings mit, dass es unglaublich schwierig ist, durch die Proptech-Welt zu navigieren.
Robert (Viele.Immobilien): Das wird sich aber wahrscheinlich bereinigen.
Andreas Borck: Und ich habe noch keine Antwort dazu, was der richtige Weg ist.
Robert (Viele.Immobilien): Ich glaube eigentlich, der Gleiche wie es schon immer war, dass ich mich damit beschäftige, weil Gleich ist nicht immer gleich. Selbst wenn die Software gleich ist, nicht das, was dahinter steht gleich. Sei es ein Support, sei es die Kompetenz der Mitarbeiter, die dort arbeiten, sei es... Die Nachhaltigkeit, also wie lange wird es das wahrscheinlich geben, weil wenn es fünf gleiche Produkte gibt und ich entscheide mich für eins, was dann aber vielleicht nach einem Jahr oder einem halben Jahr hops geht, dann ist das halt doof, weil da muss ich ja wieder anfangen. Deswegen also der Vergleich oder die Auswahl ist weiterhin das Entscheidende. Also es muss ja am Ende trotzdem für mich passen und da ist halt nicht nur die Software, sondern auch links und rechts viele Ebenen noch interessant.
Andreas Borck: Ja, meine Sorge ist nur, dass habe ich, meine Sorge ist, dass wir irgendwann Systeme haben, die wir jetzt, die jetzt gebucht wurden, für so und so viele Jahre, was weiß ich nicht alles, und man irgendwann sechs Tools hat, die mehr oder minder das gleiche können, weil sie sich einfach alle angepasst haben, weil jeder mit einem neuen Feature kommt und und und und und und ich glaube einfach Ruhe bewahren ist das Wichtige gerade. Nicht auf jeden Trend auch, alles austesten, aber nicht jeden Trend direkt voll mitgehen.
Robert (Viele.Immobilien): und keine ewigkeitenlangen Verträge abschließen.
Andreas Borck: Das stimmt. Wie war denn Madeira? Hast du da KI mitbekommen auf Madeira? Also außerhalb deiner Welt.
Robert (Viele.Immobilien): Das ist... Also...
Robert (Viele.Immobilien): Äh, nee, tatsächlich gar nicht. Also, es war, ich überleg grad, das einzige, was ich gesehen hab, halt so ein, zwei Posts, wo alte Postkarten und Bilder animiert wurden, sodass quasi ein Film draus wurde, wie es Madeira in den 20er Jahren und sowas war. Das war schon ganz cool irgendwie.
Andreas Borck: Schön? Ja.
Robert (Viele.Immobilien): Aber ansonsten tatsächlich... Es war halt Karneval. das ist ja portugiesisch und viele Brasianer wohnen auch dort, also leben dort, arbeiten dort. Und dementsprechend, war die Setea, glaube ich heißt das, war da an dem Samstag, da war quasi nichts anderes los. Ich habe mich weit weggestellt, weil ich gar damit nichts anfangen Aber die hatten alle noch Spaß und haben so Kai oder sowas. tatsächlich jetzt wo du es so sagst ich hatte immer noch meine bordkarte eine tasche wurde auch von hand aufs band gestellt tatsächlich tatsächlich also fast nix es war ja fast ein k.i urlaub also eine anti k.i urlaub
Andreas Borck: Ja.
Andreas Borck: Jetzt sind wir wieder im Bubble-Thema. Was ist deine Bubble, was ist meine Bubble und was ist die echte Welt da draußen?
Robert (Viele.Immobilien): Also das Frühstück wurde auch noch von Damen und Herren serviert. Man essen sonst auch. Die Pizza hat weiterhin geschmeckt. Auch die Lasagne, wo ich immer essen gehe. Und da ist eine Jungs-Bokai drinne. Also hoffe ich.
Andreas Borck: Sehr gut. Passt zum Titel von letzter Woche KI, ändert hier mal ja nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben doch noch gleich. Pizza schmeckt.
Robert (Viele.Immobilien): der Pizza schmeckt. Aber solange es schmeckt, solange es mir hilft, es doch völlig wurscht, ob das KI ist oder nicht. Wenn der Preis stimmt, wenn der Inhalt stimmt, wenn der Outcome stimmt, ist es doch völlig wurscht, ob es ein Mensch macht oder eine KI.
Andreas Borck: Ja, ist ja auch richtig.
Andreas Borck: Vollkommen. Vollkommen. Da ist es mir auch, also, und der Preis stimmt, da muss ich ja nach wie vor sagen, hört auf für Zeit zu bezahlen, zahlt für Ergebnisse. Und wenn die Ergebnisse gut sind, ist mir vollkommen egal, ob der Händler das mit KI gemacht hat oder nicht.
Robert (Viele.Immobilien): Das ist so, ja.
Robert (Viele.Immobilien): Gute Nacht!
Andreas Borck: Mein Lieber, ich hatte dir vorher angekündigt, ob meine Ankältung und sowas... Ich bin heute nicht in Plauder-Laune. Hast du noch irgendwas, über was du reden möchtest?
Robert (Viele.Immobilien): nicht konkret und das kann man dann einfach nächste Woche machen. Wenn du dann wieder vollständig genesen und fit bist, genau, also gute Besserung dir.
Andreas Borck: Dann sind wir nächste Woche wieder da mit einer normalen Langefolge.
Andreas Borck: Danke fürs Zuhören,
Robert (Viele.Immobilien): Ciao!
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