MuG012 - große Schiffe, kleine Schiffe
Shownotes
00:00 Einführung und Workshop-Erfahrungen 05:45 Volatilität des Immobilienmarktes 10:53 Lead-Generierung und Umsatzkorrelation 16:27 Neutralität und individuelle Lösungen im Vertrieb 22:41 Die Herausforderungen großer Unternehmen 28:43 Der Weg ist nicht das Ziel
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Andreas Borck: Einen wunderschönen guten Tag zusammen. Hallo lieber Robert. Es ist wieder eine Woche rum. Wir haben es tatsächlich geschafft. ist wirklich genau eine Woche rum für uns beide, glaube ich. Wir letzte Woche auch spät aufgenommen. Robert, warum haben wir spät aufgenommen? War ich es diesmal schuld?
Robert (Viele.Immobilien): Nein, hallo zusammen. Andreas ist dieses Mal völlig unschuldig. Dieses Mal geplant, etwas später, wobei, ist ja immer noch Donnerstag. Ne, ich war drei Tage im Phantasialand. War sehr schön, allerdings nicht zum Achterbahn fahren oder was macht man sonst dort? Wasserrutsche oder sowas? Eis essen? Essen? Doch, gegessen haben wir ganz viel. Ne, ich war quasi mit deinem Themen... Kollegen, wie nennt man das? Themen Mitstreiter, Wettbewerber, Kollegen, Branchenfreund, dem... Kollege, genau. Mit dem Santino Giese zusammen hatten wir einen Workshop, drei Tage im Phantasialand mit wunderbaren Gästen oder Teilnehmenden. Vom Lead bis zum Auftrag, also das ganze Thema so quasi wie holst du Leads, wie qualifizierst du die, wie kannst du die nachsprich, also nachher ansprechen.
Andreas Borck: Ich find Kollege schön.
Robert (Viele.Immobilien): wo natürlich dann das ganze Thema Prozesse in dem CAM dann auch eine große Bedeutung hat. Und das war sehr schön, Feedback war super, Location ist ein Träumchen tatsächlich und das Essen, naja, also diesmal waren es zwei Kilo.
Andreas Borck: naja, die geht doch wieder weg. Das Thema ist halt total spannend, das zu verknüpfen. Wenn du halt sagst, weißt du was, du kümmerst dich die Liedgenerierung bei den Leuten oder die Leute kümmern sich drum und du hilfst ihnen dabei. Aber was passiert dann im CRM damit? Weil ein Lied zu generieren ist ja weiß Gott noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Robert (Viele.Immobilien): Definitiv.
Robert (Viele.Immobilien): Genau und vor allen Dingen, also es gibt ja auch Tools, also wenn man mal Richtung Onpreo oder sowas gucken, die sich ja darauf spezialisiert haben auch. Aber wenn ich sowas halt nicht nutzen will, weil ich es vielleicht nicht in der Masse habe oder sowas, dann ist es vielleicht, oder ich will es sehr sehr individuell haben, dann kann es halt auch schon Sinn machen, im eigenen CRM abzubilden. Genauso wie ich es für mich, für meinen Markt, für meine Kunden, potenziellen eigenen Kunden. haben will und von daher ist das sehr spannend. Ich finde es halt immer sehr spannend dann auch zu gucken. bei dir ist es ja auch, wenn du mir was schickst, was du wieder für einen CRM an Automation oder sowas gebaut hast, da gucke ich ja wie ein Auto, weil das ist ja, ich könnte es wahrscheinlich auch hinkriegen, aber das ist nicht mein Thema und das war jetzt so spannend, weil wir uns das halt aufgeteilt haben, wenn Santino dann was gezeigt hat, in dem Fall on office, wo ich dann so sage, ist ja cool, dass es auch geht.
Andreas Borck: Also, ich dass hier Okay.
Robert (Viele.Immobilien): Wusste ich gar nicht. Das war sehr spannend auf jeden Fall.
Andreas Borck: Aber das ist ja das Schöne in diesen CRMs, also sowohl in Office als auch in PropSec ist ja unglaublich viel möglich. Aber man weiß es halt eben nicht, weil es so, so, so, so viel ist. Also was du da alles automatisieren kannst, egal ob es Office oder PropSec ist, du kannst mehr oder minder wirklich komplett individuell deinen Workflow abbilden. Du musst es eben nur tun. Aber wenn du eben nicht weißt, was du tun kannst, dann ist es auch immer schwierig.
Robert (Viele.Immobilien): Tatsächlich, und da komme ich jetzt, da komme ich ja oft dahin, wir versuchen, Probleme zu lösen, die wir vorher nicht hatten. Wir haben quasi den ersten Tag, also zumindest den Vormittag, nichts anderes gemacht als erstmal die Theorie quasi, also überlegt, warum verkauft man ein Haus, wie kann ich die Leute finden, wo finde ich die Leute und so weiter.
Andreas Borck: Von daher ist das schon ganz viel möglich.
Robert (Viele.Immobilien): Weil wenn ich das nicht weiß, dann mache ich halt irgendwas, aber es ist halt nicht gezielt. das ist halt, also Theorie gehört da auch immer dazu. Und dann einen Plan machen und dann umsetzen.
Andreas Borck: Ja und was ich ja immer sage ist, dass Automatisierung auf dem Blatt Papier anfängt. Genau das was du gerade mit Theorie meinst. Die Software ist egal, die ich benutze. Im ersten Schritt mal. Ich muss mir erstmal meines Prozesses bewusst werden und dann ihn in der Software umsetzen können. Aber mein Prozess ist außerhalb von der Software.
Robert (Viele.Immobilien): ist richtig. Und das gilt für das was du machst und was ich mache.
Andreas Borck: Also ich hab da immer mal...
Andreas Borck: Genau, habe irgendwann einen schönen Vergleich gehört. hat jemand, der Videographer, auf YouTube die Frage bekommen, welche Software soll ich benutzen? Wo er sagt, die Software ist vollkommen egal, Casablanca wurde mit Schere und Tesafilm geschnitten. Die Software ist egal, der Prozess dahinter ist das Wichtige. Und das gilt für die meisten Sachen tatsächlich. Und da hilft nichts besser als ein Stiftpapier, man es digital machen will, zumindest mit einem iPad und einem Stift von mir aus.
Robert (Viele.Immobilien): Was ja genauso ist.
Robert (Viele.Immobilien): Es ist das gleiche wie, welche Webseite soll ich nutzen oder sowas. Es ist genau dasselbe. am Ende immer zuerst erstmal die Theorie durchgehen. Ich habe da mir so eine Excel-Tabelle mit dem Ebene-Modell von Karl Kratz zum Beispiel, wo ich einfach die verschiedenen Perspektiven reintue, also Ebenen, und dann sage, was brauche ich alles, was brauche ich nicht. Kann man auch super für die Wettbewerbsanalyse machen. Was mache ich, was macht der Wettbewerb, wo kann ich noch ansetzen und so weiter. Also es ist im Prinzip immer Theorie und dann muss ich in die Umsetzung kommen.
Andreas Borck: Da kann man viel Spaß mit haben, ne? Das ist schon so.
Robert (Viele.Immobilien): Sehr viel Spaß, ja.
Andreas Borck: Also wenn man an sowas Spaß hat, also du und ich, haben den Spaß ja an sowas, das ist das Verrückte daran. Aber ist ja alles gut. Okay, also ihr hattet einen schönen Workshop, das freut mich. Phantasialand ist immer eine Reise wert für viele Dinge. Ich möchte mit dir heute, wir haben uns ja vorgenommen, paar Themen vorzumachen, wir haben auch kurz was besprochen. möchte mit dir über, und jetzt kommt das schwierigste Wort des Tages, Volatilität reden. Also warum ist der Immobilienmarkt so anfällig für Beeinflussung von außen? Was meine ich damit? Ich habe gerade wieder das Gefühl, dass viele Makler kämpfen, Immobilien an den Mann zu bringen. Ich weiß nicht, ob du da gerade vielleicht im Phantasialand irgendwas zugehört hast, wo du mit ein paar Maklern zusammensaßt oder ob mein Gefühl mich da trügt.
Robert (Viele.Immobilien): Ja und nein. Es ist nicht eigentlich immer das gleiche, wenn man so will, dass es am Ende, wenn es gut bepreist ist, dann oder wenn es marktgerecht bepreist ist, dann findet es auch Abnehmer. Aber die Unsicherheit, halt sowohl gesetzlich und so weiter, also das, was gerade mit Wärmepumpen, mit Solar, mit dann natürlich Gas und so weiter, da Sanierung, was da gerade so alle auf uns, wie nennt man das, uns einprallt, prasselt, prasselt, genau. Das ist schon nicht ohne. Und dann überlegst du dir halt, du hast es uns gerade genannt, in unsicheren Zeiten überlege ich mir halt dreimal, wie ich mir dann vielleicht
Andreas Borck: Einprasselt
Robert (Viele.Immobilien): Zukunft gestalte und wie flexibel oder unflexibel ich bin.
Andreas Borck: Ich glaube, ist tatsächlich der größte Punkt, dass diese Lebensentscheidung Haus, die treffe ich ja am ehesten, wenn ich mich gerade in meinem Leben sicher fühle, meine Zukunft zu planen. Das ist ja nun mal eine relativ große Entscheidung, die man da trifft als Käufer.
Robert (Viele.Immobilien): in der Regel ja.
Andreas Borck: Und da ist für mich eben die Frage, da sind wir gerade eben wieder in Zeiten... Also wir haben jetzt den 5. März 2026, ich muss ja heute dazu sagen, geht ja alles so schnell. Wenn man da guckt, was in den Nachrichten auf der Welt gerade los ist, Iran, Jerusalem, Amerika, Ukraine, Afrika, Südamerika, also überall sind ja so Krisenherde, China, Taiwan, wo man denkt, wenn die alle mal zusammenkommen, dann kriegen wir ein Problem. Und ich habe das Gefühl, dass der... Dass diese fehlende Sicherheit dafür sorgt, dass die Menschen diese Entscheidung gerade vertagen, anstatt sie zu treffen. Diese Kaufentscheidung.
Robert (Viele.Immobilien): kann schon gut sein, vor allen Dingen Neubau und sowas. Bei Neubau höre ich es auf jeden Fall immer, dass es schwierig ist. Obwohl ich da manchmal auch so bisschen das Gefühl habe, wenn ich mir dann Wohnung an eine Ankurre die da angeboten werden, ist einfach eine Zwei-Zimmer-Wohnung in der Studentenstadt für 500.000. Passt irgendwie nicht. Also da ist das Angebot auch einfach an der, am Markt vorbei quasi gebaut worden. Und ja, also ich glaube, wenn es gut bewertet ist oder bepreist ist, dann wird es seinen Abnehmer finden.
Andreas Borck: Das? Ja, klar. Aber das Bepreisen ist halt tatsächlich, glaube ich, das Schwierige gerade, weil du natürlich mit einer gewissen Vorstellung da reingehst, mit Programmen, die Zahlen von vor einem halben Jahr haben. Ich glaube, das wird tatsächlich in dieser schnelllebigen Welt immer, immer, immer schwieriger. dass du guten Wissens heute noch mit einem Wert da reingehst, wo du sagst, der ist es und drei, vier Wochen später merkst, ja, funktioniert so, nicht. Schade.
Robert (Viele.Immobilien): Deswegen gibt es ja dann auch so Tools, du quasi so Preisspannen hast. Also was passiert, wenn du 100.000 mehr aufrufst oder weniger aufrufst? Wen sprichst du dann an, wen sprichst du nicht an? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du verkaufst oder nicht? Und am Ende, heute habe ich es mit am Ende, ist ja quasi das, was eine KI vielleicht könnte. Das ist eine Prognose erstellt aus historischen Daten. Wo gewisse Ereignisse schon mal eingetreten sind und was bedeutet das für kommende oder aktuelle Ereignisse? Das wäre auch mal spannend, müsste man mal gucken. Sprengnet und sowas, die haben ja da ganz gute Daten, ob die sowas schon mal gemacht haben oder ob die das mit quasi integrieren quasi.
Andreas Borck: Ja.
Andreas Borck: Wer mit Sicherheit ein Riesenhebel, wenn man so was mitdenkt, gerade das Thema, wir wollen ja nicht so viel über KI reden, haben wir gesagt, aber da können halt Datenmengen analysiert werden. Es ist halt überall, zumindest in meinem Leben, aber da können halt Datenmengen analysiert werden, die man sonst im Leben nicht analysieren könnte.
Robert (Viele.Immobilien): Klappt super.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, genau.
Andreas Borck: Ich hatte gerade ein Webinar vom Immobilienprofi zum Thema Langendoc und da haben wir zum Beispiel einen Agenten gebaut, der eben Stärken und Schwächen analysiert einer Immobilie binnen von Sekunden. Und das war verdammt nah an der Realität. Und das mit einem Aufwand von 20 Minuten. Wenn man sich bisschen Mühe bei dem Agenten geben würde, wäre man dann nachher wahrscheinlich bei einem verdammt richtig guten Ergebnis. Und wenn man dann das, was du gerade sagst, in Simulation laufen lassen würde, mit Sicherheit.
Robert (Viele.Immobilien): Im Prinzip brauchst du ja bloß die Daten, entsprechende Einschätzung, also das was quasi der Mensch, so wie er bisher, arbeiten würde. Und dann kannst du da schon eine ganze Menge Gutes rausziehen.
Andreas Borck: kann man schon viel machen. und jetzt kommt wieder der Meister der Überleitung, wir haben ja so ein paar Themen für heute besprochen, und wie mehr ich diese Themen durchgehe, merke ich, dass die eigentlich alle auf dasselbe Thema einzahlen. Da sind wir bei dieser Volatilität. Was kann ich jetzt machen, trotzdem Umsatz zu machen, auch in schweren Zeiten? So, das ist eine relativ platte Frage. an den Meister der Liedgenerierung.
Robert (Viele.Immobilien): Ja gut, aber Lied heißt ja nicht Umsatz. Es kann zu Umsatz führen. Aber das ist nicht unbedingt die Korrelation. ist ja das, was ganz oft angenommen wird. Robert macht mal Ads und dann Wasserhahn auf, Wasser spudelt. So ist es halt dann nicht.
Andreas Borck: So, richtig? Korrekt. Und da?
Andreas Borck: Niem?
Robert (Viele.Immobilien): Nur weil ich viele Angebote habe, heißt das aber nicht, dass ich deswegen unbedingt schnell den Umsatz habe oder so was. Wenn ich die Sachen nicht gut präsentiere, wenn ich die falschen Leute dazu bekomme, wenn ich es überhaupt nicht anbiete oder so was, dann passiert da halt auch nichts.
Andreas Borck: Das ist so, worauf ich hinaus wollte, ich finde das Thema Lead korreliert schon mit Umsatz. Ganz einfach, über das Gesetz der großen Zahl. Je mehr ich oben reinschmeiße, je mehr kommt unten raus.
Robert (Viele.Immobilien): Das schon.
Robert (Viele.Immobilien): Genau, aber ich muss halt auch die Ressourcen dafür zur Verfügung stellen. Also billig billig oder günstig günstig ist dann halt nicht, weil es wollen ja viel mehr dann am Ende quasi das gleich erreichen und dann ist es halt ein Wettstreit.
Andreas Borck: Das ist so und da muss ich dann irgendwie mich abheben, das heißt entweder über die Lead-Generierung, über meine Art der Arbeit, über meine Geschwindigkeit der Arbeit, über meine Prozesse, die es im Hintergrund leicht machen.
Andreas Borck: Das sind ja die Sachen, ich dann tun kann.
Robert (Viele.Immobilien): eine Wahl über die Marke beziehungsweise ... ja durchs Herausstechen. ... ... gerade jetzt wo wir immer vergleichbarer werden ... ... wo ... ... Dinge ... ... von sehr vielen sehr gleich oder ähnlich ... angeboten werden können als Dienstleistung ... oder sowas, das hat man auch jetzt in den drei Tagen. Wo dann halt klar war am Ende ... ist es die Persönlichkeit oder die Marke ... ... und was die für mich macht. Also ... ... wir hatten das ganz oft so auch dieses ... Warum soll ich jetzt einen Support von der Software anrufen, wenn ich da aber eigentlich jemanden habe, der sich noch viel tiefer damit auskennt, noch besser? Also ruft er uns zum Beispiel an. Er könnte auch zu Google gehen und sich da beraten lassen. Nur im Zweifelsfall freut das halt Google, weil kriegen sie noch bisschen mehr Geld, weil die arbeiten halt für Google. Wenn sie zu mir kommen, arbeite ich für den Kunden.
Andreas Borck: Hm?
Andreas Borck: Entschuldigung, ich finde es total wichtig, da unabhängige Leute zu haben, die einen beraten bei einer Software, bei einem oder bei Ads oder sonst was, weil die gucken über den Tellerrand hinaus. Und die versuchen, Lösungen für den Kunden zu finden. Genau das hast du gerade gesagt. Ich hatte das letzte Woche tatsächlich auch, wo ich bei einer Kundin war, die ein Problem hatte, weil zwei Software, das Immobilien-CRM, welches auch immer das jetzt war, und eine Drittanbieter-Software nicht richtig miteinander redeten oder nicht so, wie sie es gewollt hat. Und sowohl Softwareanbieter A als auch Softwareanbieter B sagte, ja geht aber nicht. Ich sage, ja das stimmt, nativ geht das nicht, aber da müssen wir einen Weg finden, wie wir da... rauskommen aus dieser Lösung oder aus diesem Problem. Das heißt, wir müssen ein Workaround finden. Und deswegen ist diese Unabhängigkeit, ich, so wichtig, dass du nicht für Google arbeitest und nur in Google-Welten denkst, sondern du denkst frei drum herum. Ich denke nicht nur in On-Office und PropStack-Welten, sondern ich denke erst mal in Prozessen und in Lösungen und drum herum. Und ich glaube, das das, was einen riesen Erfolg generiert.
Robert (Viele.Immobilien): Das plus, dass wir, ich schätze dich auch mal so ein, durch diese Neutralität oder Offenheit, dass wir uns links und rechts auskennen, also auch uns nur rechts gucken können, weil wir nicht nur für einen Anbieter arbeiten, können wir vollumfänglich dann noch Lösungen finden, die das Problem wirklich lösen.
Andreas Borck: Ja, neutrali... Ja, Entschuldigung.
Robert (Viele.Immobilien): und Und das hilft natürlich dann dem Kunden auch am Ende besser, als wenn er dann auf Lösungen, die halt dort funktionieren, weil sie angeboten werden. ich sag's auch ganz oft, sag ich, nee, das funktioniert so nicht oder nee, das klappt dann mit uns nicht oder sowas. Das ist halt in der größeren Firma so oder so wahrscheinlich eher schwierig möglich, weil dort muss halt gekauft werden. verkauft werden. Das Produkt, da kann ich nicht links und rechts sagen, ne, nimm doch lieber das vom Wettbewerber, weil das ist besser, geht nicht. Wir können halt sagen, ok, das und das brauchst du, dann ist das und das wahrscheinlich das Richtige für dich. Und das können wir pro Kunde machen.
Andreas Borck: Genau und ich finde tatsächlich diese Neutralität, also weiß ja jeder, ich betreue Kunden bei OnOffice und Kunden bei PropStack, die jetzt untereinander nicht unbedingt Best Buddies sind logischerweise, weil die beiden großen CM-Systeme am Markt. Ich bin da vollkommen neutral dazwischen. Das ist nicht immer leicht. Das ist nicht immer der leichteste Weg. Mir ist aber immer wichtig, weil es für jeden Kunden das perfekte oder das beste CRM gibt. Das ist nicht die One-fits-all-Lösung. Das sage ich auch gerne jedem, der es hören will und auch den Leuten, es nicht hören wollen. Aber man lernt natürlich auch aus dem einen System für das andere System, weil das eine System löst etwas so und dann die Lösung finde ich vielleicht gut und überlege, wie könnte ich das anderen System umsetzen, obwohl das andere System anders gedacht war ursprünglich mal. Und da kann man ganz viel, ganz viel daraus ableiten, glaube ich, aus dieser Idee der Neutralität dazwischen und aus dem nicht für ein Unternehmen zu arbeiten. Wie gesagt, wenn du für Google arbeitest, dann denkst du halt an Google und dann denkst du hauptsächlich daran, wie du den Revenue für Google erhöhst. So, das ist dann dein Ziel.
Robert (Viele.Immobilien): und mein eigener Bonus interessiert mich dann.
Andreas Borck: Also ich will jetzt hier auch nicht so tun, als würde uns Geld nicht interessieren, also auch du und ich müssen eine Familie ernähren und müssen leben. Aber ich weiß, wie viel du für deine Kunden tust. Also ich weiß ja, was du für deine Kunden tust, wo andere Leute in Rechnung dranhängen. Ich weiß, was ich für Kunden tue, wo andere Leute in Rechnung dranhängen. Ich denke, das gehört für mich halt dazu, dass wir einfach einen gewissen Aufwand betreiben, damit man ein gutes Ergebnis hat. Und ich glaube, wir haben schon ganz oft über das Thema Vertrieb gesprochen, dass das das ist, was final den Erfolg bringt.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, ja, das schon.
Andreas Borck: und was ja auch das Vertrauen schafft und was die Leute glücklich machen. Das kann man ja auch für die Leute hier zuhören, für alle Makler übersetzen. Also natürlich werdet ihr für die Vermittlung bezahlt. Aber ich weiß, die Tage bei einer Kundin, die macht sich eine unglaubliche Mühe dabei, die Übergabe am Ende vorzubereiten und die Übergabe zu strukturieren für den Kunden. Und erinnert daran, Versorger abzumelden. Erinnert neue Käufer daran, melde dich bitte hier geht es zum Amt, denk bitte, hier ist deine Checkliste, denk an dein Personalausweis, denk an Foto, etc. Also, die geht diesen einen Schritt extra. Und die lebt nur von Weiterempfehlungen. Kein Liedkauf, kaum Social-Media-Werbung, nur Weiterempfehlungen.
Robert (Viele.Immobilien): Ja und das ist ja der extra Meile. Ja ich wollte gerade sagen eigentlich so Checkliste und sowas das ist ja wunderbar zu machen.
Andreas Borck: Und das Schöne ist, Ganze konnten wir prozessualisieren.
Andreas Borck: Ja, und dann läuft jetzt ein kompletter Prozess. Wenn Übergabe ansteht, verschicke dann und dann diese Mail. Genial, ist halt genial, wenn du dann überlegst, dass du heutzutage diese extra Meile gehen kannst, ohne sie zu gehen.
Robert (Viele.Immobilien): Es sind die Kleinigkeiten, die dann kommen und die den Unterschied machen und das bleibt im Hirn.
Andreas Borck: Du kannst sie fahren.
Andreas Borck: Uhm...
Robert (Viele.Immobilien): Du hast ja große Maklerhäuser vs. Einzelmakler. Das ist ja auch so. Bei großen... ...nein, soll ja kein Bescheid sein. Beides hat Vor- Nachteile. Einzelmakler oder kleine Makler oder kleine Maklerunternehmen.
Andreas Borck: Jetzt kann ich mich richtig unbeliebt machen.
Robert (Viele.Immobilien): Sie den Vorteil, dass flexibler sein können, wo ein größeres Marklerhaus in ihrem Prozess doch eingeengter ist. Wenn du eine große Softwarefirma hättest, hast du im Vertrieb gewisse Grenzen, die du einhalten musst.
Andreas Borck: Mhm.
Robert (Viele.Immobilien): ... sei es Rabatte, sei es Zusagen, ... irgendwelche Specials und so weiter. Alles andere musst du dir quasi ... freigeben lassen oder so was. Also es gibt einen klaren Prozess, dauert dann und ... für den Kunden ist es manchmal so ein bisschen so ... ... ach jetzt muss er erst zu seinem Chef, ... warum rede ich nicht gleich mit dem Chef, ... ... so ungefähr. Der hat ja gar nichts zu tun ... ... oder zu sagen.
Andreas Borck: Ja.
Robert (Viele.Immobilien): Während jetzt der kleine Markler sagen könnte, ja, das können wir schon so machen, ich entscheide das jetzt hier mal, ich mach das jetzt so oder wir machen so und ja, das passt. Also dieses individuell gegenüber starren Prozessen oder sehr unflexibel, weniger flexiblen Prozessen kann halt auch in gewissen Sachen Vorteile bringen.
Andreas Borck: Wenn ich darf, zitiere ich meinen Sportlehrer der siebten Klasse. Wir hatten da einen Mitschüler, der war damals schon an die zwei Meter groß. Und da sagte der Sportlehrer immer, du bist wie so ein Ozeandampfer, wenn du fünf Kilometer vor dem Hafen nicht bremst, scheiße für den Hafen.
Robert (Viele.Immobilien): Hehehehehe
Andreas Borck: Und das ist tatsächlich was gerade in der jetzigen Zeit, wo die Innovationsgeschwindigkeit meiner Meinung nach so hoch ist wie noch nie. haben, glaube ich, kleinere Unternehmen mit ihrer Innovationskraft und mit der Möglichkeit schnell zu reagieren, riesen Vorteil. Und vielleicht auch gar nicht unbedingt auf die Größe, aber zum Beispiel Inhaber geführte Unternehmen, die kein Venture Capital drin haben, keine Investoren oder sonst was, die wirklich reagieren können auf das, was draußen passiert oder agieren können. Ich glaube, das ist ein riesen Vorteil, den man sich gerade geschaffen hat oder den man sich damit schaffen kann. Ich merke das jeden Tag, wenn ich, also ich arbeite ja bewusst und sehr, sehr gerne mit größtenteils kleinen Maklerhäusern zusammen. so ein bis zehn Mitarbeiter ist so meine offizielle Zielgruppe, die ich irgendwann mal definiert habe. Du weißt aber selber, dass sich da auch manchmal Dinge ergeben bei größeren Unternehmen. Ich merke immer wieder, wie viel komplizierter für so ein großes Unternehmen das Thema Prozess ist, weil ich einfach 200 Makler glücklich machen muss anstatt Drei. Prozesse für 200 zu bauen ist doppelt bis viermal so schwer wie für zehn. Weil du kannst nicht jeden glücklich machen. Aber wie gesagt, für mich ist gerade das Thema Innovationsgeschwindigkeit. Glaubst du, dass... Also wir sprechen immer davon, der Makler, der KI einsetzt, wird den Makler ersetzen, der es nicht tut etc. Ich glaube, größere Systeme...
Robert (Viele.Immobilien): Mhm.
Andreas Borck: sei es ein Franchise oder sei es kein Franchise oder größere Maklerhäuser, sich sehr anstrengen müssen, diese Innovationsgeschwindigkeit mitzugehen, die der kleine Makler die Ecke hat.
Robert (Viele.Immobilien): Je nachdem wie sie aufgestellt sind, wenn sie aktiv die Themen angehen, zum Beispiel von Paul, die haben da den Wolfram Gast, der ist Chief Digital Officer oder so was, also die haben schon sehr sehr früh, sehr sehr lang schon sind die dabei, diese ganzen Themen digital gut umzusetzen. Ob das jetzt alles so wirklich sinnvoll ist oder was auch immer. Sie machen sehr viel, sie machen sehr viele gute Sachen und sie haben sich dem Thema angenommen. Aber es ist halt auch ein Standard. ist halt... Wenn ich jetzt sage, dass es ein McDonalds, dann killt mich vom Pohl wahrscheinlich. Es ist halt wie so eine Systemgastronomie. Also du weißt einfach, wie was funktioniert, wann was gemacht wird, ist es sehr routiniert. Aber dann hast du halt das, was ich vor uns gesagt habe. Wenn du dann mal etwas hast, was aus Schema F ausbricht...
Andreas Borck: Wolfram, Grüße, wir haben dich gern.
Robert (Viele.Immobilien): dann kann es halt sein, dass es hakt. Und die kleinen Maklerunternehmen, die können jetzt halt aber auch Dinge umsetzen, die vorher den Großen vorbehalten waren. Und das aber mit einer Entscheidungsgeschwindigkeit, die es vorher nicht gab. Also, sind wir mal ehrlich, würde ein Maklerhaus dich, mich, Einfach mal 14 Tage exklusiv buchen. Wir könnten Prozesse aufsetzen, könnten quasi die ganze Liedmaschine aufbauen und und und. Wir würden da auf einen Schlag so viel reinbringen und umsetzen können. Das wäre bis vor zwei Jahren noch nicht möglich gewesen.
Andreas Borck: Das ist ein total schöner Satz, du gerade gesagt hast. Ich habe da letzte Woche oder vor zwei Wochen mit dem Alexander Timper drüber telefoniert und da haben wir über Vector-Datenbanken gesprochen. Und dann sagte er, ja ist doch ein alter Hut, haben wir vor 15 Jahren schon bei Airbus gemacht. Ja, genau, bei Airbus. Heute kann das... jeder machen. mit den bekannten Einschränkungen, aber grundsätzlich steht jedem heute Technik zur Verfügung, die vor 10, 15 Jahren gerade mal Großkonzernen zur Verfügung standen. Jetzt ist aber natürlich, was du eben gesagt der Entscheidungsweg bei einem größeren System von Paul Engel, Völkers, Falk, Remakes, wie sie alle heißen. viel viel längerer Entscheidungsweg als bei Max Mustermann die Ecke. Max Mustermann sagt, mein CRM geht mir auf die Nerven. Andreas, kannst du mir mein CRM automatisieren? Kann ich. Gut, wir sehen uns nächste Woche. Wir besprechen die Prozesse, wir brauchen 14 Tage, die Prozesse sind umgebaut. Dauert natürlich exorbitant viel länger bei einem System mit 2, 3, 4, 500 Marktland. Weil dann hat der wieder was zu den Prozessen zu sagen, der hat wieder was dazu zu sagen, der hat wieder was zu sagen. Das ist ein riesen Unterschied.
Robert (Viele.Immobilien): Mhm.
Robert (Viele.Immobilien): Könnte man das aber auch sagen, wir haben jetzt Prozesse, das und das wollen wir verändern, dass man das runter bricht auf kleinere Prozesse, die schneller genehmigt werden könnten? Wäre das eine Lösung für große Magelhäuser? Also dass man nicht den Elefanten im Ganzen implementiert, sondern Stück für Stück, wie so ein Lego-Elefanten?
Andreas Borck: Im Grunde ja. Definitiv macht auch total Sinn. Gefahr dabei ist immer, man, besonders anders, wenn ich dafür hole ich einen Moment aus. Ich werde ja ganz oft von Leuten angesprochen, kannst du mir diese eine Automation, diesen einen Prozess, kannst du mir dieses Feld, kannst du mir das und das bauen, Kleinigkeiten. Das geht, das kann ich. Das ist überhaupt kein Problem. Einzig die Sinnhaftigkeit erschließt sich mir manchmal nicht. Also wenn ihr jetzt mein ganzes Auto verrostet, und ich schraube mir Alufelgen dran, habe ich immer noch ein verrostetes Auto.
Robert (Viele.Immobilien): mit Farbe drüber streichen.
Andreas Borck: Und man muss aufpassen, man die Prozesse dann so aufgliedert, dass sie trotzdem einen Mehrwert haben, weil du mit jeder Prozessänderung ja auch in den Menschen eingreifst. Also in Human in the Loop gibt es ja nicht nur positiv, den gibt es ja auch beschwerend. Wenn sich Menschen umstellen müssen, mögen sie das in der Regel sehr, sehr selten. Und da muss man immer aufpassen, dass man nicht zu viele Mikroänderungen macht, wo es danach heißt, die haben mir gar nichts gebracht. Ja klar, weil wir den ganzen Protest nicht angepasst haben. Also es geht, was du sagst, und das macht auch ein Stück weit Sinn. Man muss nur immer aufpassen, dass man da den richtigen Hirnschmalz reinsteckt, dass es auch wirklich gut wird am Ende des Tages. Weil ein Prozess ist ja immer von A bis B ein Weg.
Robert (Viele.Immobilien): Ja gut, das...
Robert (Viele.Immobilien): Ja, aber wenn das klare Bild da ist, also was am Ende stehen soll, könnte ich mir halt vorstellen, dass das funktioniert. Hätte er halt auch den... Ach wie hieß der... Ist das nicht agil? Also dass ich das wirklich runterbreche und dann... Also, ne? Und dann sag ich halt, okay, unser Weg führt uns, soll uns am Ende dort hinführen. Und jetzt probier mal aus, wie wir da quasi hinkommen und suchen den besten Weg. Und dann hab ich halt viele kleine Teilstücke. die ich optimiere, sodass sie am besten passen und am Ende kommt dann halt das Ergebnis raus. das mit dem AB fand ich jetzt gerade spannend. War der ganz kurz? Eine Geschichte, die kenne ich vom Wandern auf Zypern, da war auch mal, du wirst auf Zypern keinen Zyprioten wandern sehen. Weil warum sollte ich von A nach B gehen, wenn ich in B nichts will? Und das ist ja genauso bei Prozessen,
Andreas Borck: Okay, ja, hast du vollkommen recht.
Andreas Borck: Ja.
Robert (Viele.Immobilien): Oder bei den ganzen Sachen, wenn ich nicht weiß, was B ist oder wenn B sinnlos ist, dann brauche ich das auch gar nicht machen. Dann ist es egal, ob ich kleine Schritte oder große Schritte mache. Deswegen sind wir wieder am Anfang. Vorher erstmal überlegen, was will ich eigentlich?
Andreas Borck: Ich hatte gestern einen Call, nee Quatsch, Entschuldigung, war eine WhatsApp von jemandem, der mich fragte, hör mal, man nicht, Langdoc, kann man nicht, ich glaube es war sogar Langdoc in dem Fall, mit Langdoc das und das tun. Kann man das und das Tool da anbinden? Ja, du kannst jedes Tool da anbinden, mehr oder minder. Aber, warum, was willst du erreichen? Also wieder, das soll ich ganz offen sagen, vom Ziel her denken. Und der Typ prior tut das und sagt sich wie so, bei A ist doch schön, warum soll ich nach B laufen? Ist doch super hier. Finde ich eine sehr schöne Aussage. Und das ist tatsächlich so Thema, Prozesse, man kann das machen, ich habe das vielleicht eben auch bisschen falsch formuliert. Prozessual ist es überhaupt gar kein Problem, die Sachen runterzubrechen. Ich habe es mehr aus der Dienstleisterbrille betrachtet, für den Dienstleister ist das natürlich exorbitant viel mehr Arbeit und viel mehr Risiko. dass nachher kleinere Prozesse nicht gemocht werden und deswegen sind alle Prozesse scheiße. Deswegen macht da so ein Gesamtprozess immer mehr Sinn. Aus meiner Brille.
Robert (Viele.Immobilien): Also ist bei Prozessen nicht der Weg das Ziel.
Andreas Borck: Und zwar nicht, weil ich ein Gesamtpaket verkaufen will.
Andreas Borck: Das ist schon so. Aber ich glaube tatsächlich dieses Thema Systeme. bin da sehr gespannt, wo war das Systeme. Vielleicht reden wir irgendwann mal mit Wolfram oder mit diversen Menschen aus der Franchise-Welt. Ich meine, da gibt es ja genug. Wir kennen ja auch den einen oder anderen. Vielleicht hat der eine oder andere Lust, dass wir uns da mal unterhalten. Weil ich würde das tatsächlich interessieren, ob die gerade da irgendwo was merken. Ich will jetzt gar nicht von einem Einbruch oder sowas reden. Soweit will ich ja gar nicht gehen. da gerade irgendwie eine Veränderung merkbar ist, wenn man in diesen Größen arbeitet. Also ich habe mit vielen Sparkassen zum Beispiel gesprochen und die sagten schon, dass sie gerade ein bisschen merken, dass sie sich, was die Veränderung angeht, deutlich mehr anstrengen müssen als der kleine Makler die Ecke. Daher kam mein Gedanke nämlich eigentlich aus diesen Gesprächen. Aber vielleicht sprechen wir da einfach mal mit den Leuten und holen sie mal hier rein. hatten ja sowieso, dass wir mal Gäste mit reinnehmen Vielleicht wäre das der richtige Moment, das da mal zu tun.
Robert (Viele.Immobilien): Jetzt haben wir gerade ein Delay.
Andreas Borck: Damit nicht wir beide hier wie die Blinden von der Farbe reden.
Robert (Viele.Immobilien): Ja. Na ja.
Andreas Borck: Da müssen wir doch mal schauen. Das ist doch machbar.
Robert (Viele.Immobilien): Ja, aber wird spannend.
Andreas Borck: Es wird total spannend und bei dieser ganzen Geschwindigkeit, von der wir reden, darf man halt auch nicht verkennen, dass nicht jeder Weg, egal wie schnell es geht, wäre es gegangen zu werden, bei deinem Band da Beispiel zu bleiben.
Robert (Viele.Immobilien): Ich habe es gerade, glaube ich, schon mal nebenbei gesagt, bei Prozessen ist nicht der Weg das Ziel. Weil ich kann halt irgendwas machen, mich zu beschäftigen, aber das ist ja nicht nur ein Zweck der ganzen Aktion.
Andreas Borck: Nen!
Andreas Borck: Im besten Falle nicht, ne?
Andreas Borck: Das ist schon so, deswegen muss man da so viel Hirnschmalz reinstecken, kann ich dir... wie gesagt, das ist ja alles kein Killifiz. Da muss man schon sehr viel Hirnschmalz reinstecken, damit einem das wirklich ein Mehrwert geht und auch bereit sein, Dinge fallen zu lassen, die man eigentlich total toll findet, weil man merkt, okay, sie bringen mir einfach keinen Mehrwert. Es tut einfach nix. Es sieht cool aus, es macht Spaß, dass es da ist, aber was hab ich davon? Sehe ich bei dem Thema Ads bei dir jetzt tatsächlich aber...
Robert (Viele.Immobilien): zu wachsen.
Andreas Borck: Ähnlich? Oah! Elon Musk hat mal gesagt, wenn du einen Prozess hast und ihn überdenkst und dich mindestens drei Viertel gestrichen hast, dann hast du zu wenig gestrichen.
Robert (Viele.Immobilien): Das ist aber quasi die gleiche Aussage wie Wolf Schneider seines Zeichens, einer der Textgötter, der gesagt hat, wenn du einen Text schreibst und nichts mehr wegstreichen kannst, dann ist es ein guter Text.
Andreas Borck: Ob die mir zu ist? Naja.
Andreas Borck: Hab ich irgendwo mal gelesen. In dem Zuge musste ich gestern sehr lachen. Ich war gestern bei meiner Mutter zugesucht. Kleine, kleine Anekdote am Rande mit meinen beiden Töchtern. habe meine alten Schulzeugnisse hatte meine Mutter natürlich alle noch. Von der ersten bis zur, von der ersten Klasse bis zum Abitur tatsächlich. Und für alle, jetzt überrascht sind, ich habe tatsächlich Abitur. Ja.
Robert (Viele.Immobilien): Haha!
Robert (Viele.Immobilien): Soweit habe ich es nicht geschafft.
Andreas Borck: Siehst du mal, meine Tochter hat mich nämlich auch ausgelacht, die ist jetzt auf derselben Schule wie ich und die hat mich auch ausgelacht, was für Noten ich zum Teil in der fünften, sechsten Klasse hatte, wo ich einfach nur noch mein Abiturzeugnis rausgezogen habe und meinte, was steht da? Bestanden. Richtig. So, und das reicht. Bestanden ist gut, gut ist zwei, zwei ist knapp an der eins vorbei. Gott, wo kamen wir jetzt her? Entschuldigung. Gott. Kleine Anekdote. Wenn man nichts mehr wegsprechen kann, es ein guter Text. Von da kamen wir. Ach mann!
Robert (Viele.Immobilien): Du hast Elon Musk zitiert, äh, wenn noch was wegzustreichen geht, dann... Nö. Findet sich wieder. Diese Woche, nächste Woche.
Andreas Borck: Nee, der Gedanke ist weg. Ist aber nicht schlimm.
Andreas Borck: Bitte?
Robert (Viele.Immobilien): Der Gedanke findet sich wieder diese oder nächste Woche. Nächste Woche bin ich dann auch wieder im Büro, da haben wir nicht so einen ganzen Hänger.
Andreas Borck: Diese oder nächste Woche bitte.
Andreas Borck: Ja, das kriegen wir schon hin. Ich habe es mir für nächste Woche ja auch schon ganz brav eingetragen, dass wir nächste Woche wieder pünktlich und früh genug dran sind. Steht hier ganz brav drin, unser Termin. Und er ist auch nicht verschiebbar. Von daher ist alles gut. Und ich glaube, das kriegen wir schon alles hin. Also ich bin gespannt, wo es sich hingeht und tatsächlich wird man versuchen, ob wir irgendwo für die nächsten Wochen vielleicht mal irgendein Geschäft von einem größeren System hier reinkriegen. Oder zumindest mal ein bisschen nachhören. Weil das interessiert mich gerade wirklich, wirklich, wirklich, genauso wie es mich halt interessiert, was die ganzen Prop-Tech-Lösungen angeht, wo ja auch viele mittlerweile, also viele aus einer Zeit kommen, als KI noch nicht so weit verbreitet war wie heute. Wer hat darüber gesprochen? Thema Bildbearbeitung, Virtual Estaging und sowas.
Robert (Viele.Immobilien): Mhm.
Andreas Borck: Wie ist das entwickelt gerade?
Robert (Viele.Immobilien): ... ja vor allem wie die Transformation passiert ... ... von den ganzen Systemen, ... um die Leute mitzunehmen. Weil das ist ja ähnlich dem, ... was du sagtest, auch ... ... wenn ich ein großes Unternehmen habe, ... ... wo sich Prozesse gucken, ... dass da alle 200 mitgenommen werden oder so, ist ja bei der Software genau dasselbe. Nur dass es total die Kunden sind ... und wenn dann eine Funktion, die alle genutzt haben ... und die viele genutzt haben, auf einmal nicht mehr da ist, ... ist das natürlich schlecht.
Andreas Borck: Ja, das ist so. Das ist so. Und wie gesagt, ist dann auch manchmal einfach das Thema Gewohnheit. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und wenn ich den Ablauf jahrelang so gemacht habe, dann kann der neue Ablauf immer noch besser sein. Wenn ich ihn jetzt anders machen muss, finde ich das doof.
Andreas Borck: Ach, da ist der Gedanke wieder. genau. War ich nämlich an der alten Schule von meiner Tochter und die haben ein bisschen umgebaut. Und das ist alles viel sinnvoller, wie sie es jetzt gebaut haben. Also meine alte Schule umgebaut, ich find's furchtbar. Ich bin jetzt in dem Alter, wo ich diese Veränderung furchtbar finde. Also ich finde, das hätte man alles genauso lassen sollen, wie es war. Wir haben auch keine Brandschutzstrepper gebraucht, keinen zweiten Fluchtweg.
Robert (Viele.Immobilien): Dazu sag ich jetzt nix.
Andreas Borck: Nein.
Robert (Viele.Immobilien): Wahrscheinlich haben die in deiner Schule einfach überall Bilder von dir aufgehängt, so als Mahnung, was passiert, wenn man nicht fleißig ist und lernt.
Andreas Borck: Ey, meine Lehrer wissen bis heute nicht, wie ich das Abitur bestanden habe. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber ich hab's auch nie wieder gebraucht. daher ist alles gut.
Andreas Borck: Da passt schon alles.
Robert (Viele.Immobilien): Gut, hast du noch was?
Andreas Borck: In Ordnung, mein lieber Robert! Nee, tatsächlich nicht. Ich würde sagen, danke dir für deine Zeit. Danke für eure Zeit beim Zuhören. Und nächste Woche dann wieder in deinem Büro. Zur üblichen Zeit.
Robert (Viele.Immobilien): Mit ordentlich Netz. waren wir so. Bis denn.
Andreas Borck: Wird ordentlich nett. Ciao!
Robert (Viele.Immobilien): Tschüss!
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