MuG013 - Der alte Mann und die Prozesse

Shownotes

00:00 Einführung und Rückblick auf die letzten Wochen 02:41 Automatisierung und der Wandel der Arbeitswelt 05:36 Neue Projekte und Tools im Immobilienbereich 08:36 Sichtbarkeit und Suchmaschinenoptimierung für Makler 11:43 Persönliche Projekte und Herausforderungen 14:34 Networking und die Bedeutung von Zusammenarbeit 17:32 Künstliche Intelligenz im Kundenservice 20:06 Die Rolle von KI im Immobilienbereich 23:05 Prozessoptimierung durch individuelle Beratung 26:18 Die Zukunft der Steuerberatung und menschliche Interaktion 29:10 Kundenprozesse gemeinsam gestalten 34:25 Qualitätssicherung und Prozessüberwachung 40:06 DSGVO und Datenmanagement in CRMs 42:12 Dashboards und CRM-Optimierung 45:08 Von A bis Z: Ganzheitliche Prozessentwicklung 47:04 Die Bedeutung von Expertenwissen 48:49 Details, die den Unterschied machen 50:47 Neubau von Kampagnen und Prozessen

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Andreas Borck: Einen wunderschönen guten Tag, lieber Robert und alle, hier zuhören. Willkommen bei Mütze Glatze. Robert, ich habe den Überblick verloren, welcher Folge wir jetzt sind, aber wir müssen uns der 10 langsam nähern, glaube ich. Oder haben wir sie schon hinter uns gelassen?

Robert (Viele.Immobilien): Wir sind schon längst drüber, wir sind bei der 13.

Andreas Borck: Eieieieie

Robert (Viele.Immobilien): Wir sind schon 13 Wochen dran und wenn wir jetzt mal, naja gut, erst mal Moin Moin zusammen aus dem Codeine Keller. Ne, also bis auf die, wir hatten mal einen Lack, wo du krank warst mit einer oder zwei Wochen, wo wir mal Pause hatten, aber ansonsten tatsächlich 13 Wochen jetzt schon, ja. Die Zeit rennt.

Robert (Viele.Immobilien): Was zur Hölle! Wir müssen nochmal anfangen. Was zur Hölle!

Andreas Borck: Hallo lieber Robert und alle die hier zuhören. Falls ihr uns bisschen verwirrt hört, wir haben gerade schon mal angefangen aufzunehmen, aber irgendwie ist unsere Aufnahmesoftware einmal abgeschmiert. War Gott sei Dank noch nicht so lange, von daher, ich glaube da wiederholen wir jetzt nicht ganz so viel. Ich habe gerade erfahren, dass wir in Folge 13 sind schon, Robert. Da waren wir stehen geblieben, glaube ich. Aber erstmal, geht es dir in letzten Wochen ergangen?

Robert (Viele.Immobilien): Bei mir alles super. Letzte Woche war ich unterwegs, da hat man ja dann aufgenommen und seitdem hat sich auch wieder viel getan. Gerade in vielen vielen extrem spannenden Ideen und Projekte. habe letzte Woche endlich mal meine Lead-Qualifizierung implementiert zum Beispiel, also dass du jetzt sagen kannst, ok der Lied der da reingekommen ist, der war gut, schlecht oder überhaupt nichts und das kannst du dann halt zurück zur Maschine geben und die können dann draus lernen und das ist natürlich genial, weil so kannst du zum Beispiel bei einer Immobilienbewertung, wenn das ein Käufer war, kannst halt sagen, ne das war nicht so der richtige Erfolg, den ich da gerne hätte und dann Google das halt auch und das habe ich tatsächlich, dass der Kunde das selber mit wenigen Klicks macht kann, ohne dass er da irgendwas mit Excel-Listen hin und her schickt. Und manuell, da sind wir ja nicht so der Fan von.

Andreas Borck: Manuelle Arbeit ist wichtig an der Stelle, wo sie gebraucht wird. Ich glaube, wir leben einfach, weißt du selber, leben in Zeiten, wo an vielen Stellen manuelle Arbeit nicht mehr gebraucht wird. Ich habe die Tage mit jemandem darüber diskutiert, der dann das Thema Arbeitslosigkeit und Jobsuche von vielen Leuten ansprach, wo ich eine relativ klare Meinung zu habe und sage, es gibt halt Jobs, die werden verloren gehen. Das war... war aber schon immer so, ehrlich zu sein. Lieblingskommentar ist da immer, was haben sich die Henker beschwert, als die Todesstrafe abgeschafft wurde oder die Kutsche als das Auto erfunden wurde. Ich glaube, so einfache Dateneingabe, Datenübertragstätigkeiten, die es eigentlich in letzten zehn Jahren schon kaum noch gebraucht hätte, die sind jetzt wirklich final am Ende.

Robert (Viele.Immobilien): Wir können es nicht aufhalten. Wer es aufhält, da weiß er auch, wer er wählt. Wir können es nicht aufhalten. Wir müssen gucken, wie wir uns damit organisieren, dass es sinnvoll ist, dass es eine Struktur hat. Es muss einen Übergang geben, klar. Aber am Ende ist es zahllich, wir kommen nicht drum herum. Und jetzt heißt es einfach neugierig zu sein, zu gucken, was können wir damit machen, wie können wir es machen und welche Jobs werden daraus entstehen. Nur weil was wegfällt, das ja nicht, dass es nichts Neues gibt. Ich habe heute früh tatsächlich, habe gerade, heute, heute ist ja Dienstag, meinen Strategie- und Kreativtag. Ich wollte schon länger mein Reporting umbauen, da habe ich jetzt einen schönen Make-Workflow gehabt, der wunderbar die letzten Jahre funktioniert hat und immer weiter ausgebaut wurde, verschlingt aber Unmengen an Credits und ist dementsprechend auch teuer. Teuer ist natürlich auch wieder relativ, aber es kostet ein Stück Geld. Und ist sehr anfällig. Also wenn da mal irgendwas nicht ganz so ist, wie Make das gerne hätte oder dass ein Response kommt oder sowas, der nicht dementspricht was erwartet, dann kackt das Ding einfach ab und dann muss man es neu machen. Sprich, im Zweifelsfall hast du dann nochmal Credits das gleiche. Und das habe ich jetzt heute umgebaut. Auf dem eigenen Service quasi, also ganz stinknormal, richtiges Coding. Und das hat schon relativ gut funktioniert. Kostet einen Bruchteil, ist deutlich flexibler. Und wenn ich es jetzt noch ein bisschen schick hinkriege, dann sieht es auch für den Kunden deutlich lesbarer aus.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, das ist, ne? Was ist aber passiert oder was wird passieren? Mein Zuarbeiter. Also ich habe ja jemanden, der mir hilft, die Checks vorzubereiten, damit auch halt dieses Vier-Augen-Prinzip passt. Der wird drastisch weniger zu tun haben und jetzt muss ich mir überlegen, wie kann ich ihn beschäftigen? Weil ich möchte ihn trotzdem weiter beschäftigen, also ganz weg möchte ich ihn überhaupt nicht haben. Aber er hat jetzt halt gefühlt erst mal die doppelte, also ne, die Hälfte nur noch zu tun. Aber da wird mir was einfallen. Oder ich darf einfach ein paar mehr Kunden begrüßen, das ist auch okay.

Andreas Borck: Okay.

Andreas Borck: Das ist immer die Frage, wie man das Ganze nutzt. Das haben wir schon oft besprochen. Nutzt man die gewonnene Zeit für mehr Kunden und dadurch mehr Umsatz, mehr Gewinn etc. Oder nutzt man die gewonnene Zeit für mehr Freizeit? Das ist Frage, die man sich dann im Final stellen muss. Das ist ja nicht nur die Frage seit KI, das ist die Frage seit Automatisierung. CRMs wie OnOffice oder PropSec sind seit Jahren mit Automatisierungen gesegnet. Und auch dadurch sparen wir unglaublich viel Zeit. Und da ist immer die Frage, wie nutzt man diese Zeit dann final wieder?

Robert (Viele.Immobilien): Genau, ich nutze es tatsächlich für mich, neue, coole Tools rauszubringen oder wenn mich was stört, dass ich gucke, kann ich es besser machen. Das ist das zweite Projekt, was ich heute mal so bisschen teaser möchte. Ich warte noch auf die Freigabe vom Elias, dass der sagt, wir können loslegen. Der ist da der Fachbeirat, kann man fast sagen. Es gibt ja so verschiedene Ranglisten und ...

Andreas Borck: Haha.

Robert (Viele.Immobilien): liste einfach wo die Sichtbarkeit von Maklerunternehmen oder irgendwelche Positivlisten, wer ist für was, weit vorne und so weiter. Und für das Thema Sichtbarkeit habe ich das halt immer so bisschen bemängelt, dass die Transparenz, wie das gemessen wird oder worum es da geht, eher nicht gegeben ist. Beziehungsweise es wird dann halt gefragt, ja warum bin ich denn da nicht ganz oben? Dann sag ich immer, ja wissen wir nicht, weil wir wissen nicht was gemessen wird. Und das was wahrscheinlich dort gemessen wird, da ist es klar, dass du nicht oben bist, weil das ist eine reine 1 plus 1 plus 1 plus 1 quasi und wenn du 1000 Seiten drin hast, dann ist die Chance hoch, dass du halt auch ganz oben stehst. Das ist aber meinen Augen ziemlich... Naja, nicht aussagekräftig. Das ist schön fürs Ego, es vielleicht irgendwo auf Social Media zu teilen, zu sagen, hey, wir sind top. Aber wirtschaftlich oder dass ich daran optimieren sollte, ist es halt einfach gar nichts. Und deswegen haben wir uns jetzt mal hingesetzt, haben geguckt, wie könnten wir es besser machen?

Andreas Borck: Ja.

Robert (Viele.Immobilien): Und da rausgekommen, eine Top-Liste, die wir dann für jede Stadt erstellen können. Wo dann einfach die Top-Suchbegriffe, die ist tatsächlich auch in dem Fall für Eigentümer, also da haben wir uns fokussiert drauf. Mit einer Gewichtung, mit inklusive Local Pack, also Google Business Ranking, inklusive den, ich glaube, zehn wichtigsten Promts, die wir bei Chatchat P, bei Perplexity, bei Gemini auch auslesen. Dann werden Punkte vergeben und dann hast du eine schöne Rangliste, an der du dich wirklich gut messen kannst, sinnvoll messen kannst, für die einzelnen Orte. Das ist natürlich dann cool, weil dann kannst du sagen, ok, habe ich mich verbessert zum Format, ist es schlechter geworden usw. Und du weißt halt, wenn ich da drauf, wenn ich dort oben bin, dann bin ich wirklich für Eigentümer in dem Fall primär wirklich sehr weit oben. Es ist jetzt nicht unbedingt das, was ich überall teilen will. Aber wenn ich es teilen will, dann hätte ich dort tatsächlich eine gute, schöne, belastbare, nachvollziehbare Sache, die wir auch erklären können. Und deswegen sage ich halt, es ist jetzt Krust. Also wir haben jetzt hier 12.34 Uhr am Dienstag. Es ist gerade noch nicht freigegeben vom Elias, weil das ist mir wichtig, dass als derjenige, der sich mit den Suchtbegriffen so weiter tief beschäftigt aus dem Suchtmaschinenoptimierungsteil, dass er das freigibt. Also ich will da nicht irgendwas machen. Klar, hätte jetzt irgendwelche Keywords da reintun können und sagen können, ist top. Klar, aber ist ja Quatsch. wenn dann richtig und... Nö, da freue ich mich drauf, wenn das online geht und kann man dann auch bei Dandy sich abholen. Wir werden es im Forum teilen. Also ihr werdet es mitbekommen. Ich werde vielleicht nicht Woche dann auch noch, wenn wir es online gestellt haben, bisschen was erzählen, wie es angelaufen ist, weil ich denke, da kommen viele Fragen. Viele werden erschüttert sein, da sie vielleicht doch nicht top sind. Und dann kommt halt so diese klassische Frage hier, warum bin ich denn da nicht oben? Was kann ich denn noch tun? Und das werden wir am Freitag auch im Webinar mit beantworten, aber es ist einfach, ja, ich freue mich drauf und das ist so das Nebenprojekt, was ich gerade am Start habe noch mit.

Robert (Viele.Immobilien): von den vielen anderen Sachen. also ich jetzt zum Beispiel ist auch, also bevor wir jetzt gleich zu dir kommen, ich habe ja gerade Asana oder schon immer ich bin Asana-Freund, also das ist so ein Projektmanagement-Tool, man fast sagen. Ich nutze es tatsächlich oder missbrauche es auch als CAM. Funktioniert für mich, brauche ich nicht mehr jetzt in meiner Struktur, aber ich bin jetzt auch...

Andreas Borck: Na, alles gut, ich hör dir gerne zu.

Robert (Viele.Immobilien): immer mehr in die Richtung, dass ich viele Sachen gerade fürs Onboarding, für die Reportings und so weiter, dass ich die nicht mehr über Asana laufen lasse, sondern halt direkt in meine Kundenplattform integriere. Da wo die Kunden drauf sind, dann brauche ich nicht quasi erst einen Umweg gehen, sondern gehe direkt drauf und das ist schon schön.

Andreas Borck: Ja, das glaube ich dir.

Robert (Viele.Immobilien): Da freue ich mich, dass das so klappt und deswegen freue ich mich auch demnächst mal auf unsere Session, weil ich würde das gerne noch auf Mantren's Server ziehen und da bist du ja schon ein bisschen voraus mit ein paar Sachen und da gucke ich mal, was du da gezaubert hast. Apropos Zaubern, was hast du so gemacht? Was sind deine aktuellen Projekte?

Andreas Borck: Gott, zu viele. Der Tag hat deutlich zu wenig Stunden für das, was mir durch den Kopf geht, ehrlich zu sein. Ich habe dir schon paar Leute erzählt, in letzten Monaten oder mein eigenes CRM gebaut habe, weil es einfach für meinen Consultingbereich nichts gab, was für mich wirklich Arbeit abgenommen hat. Entschuldigung, was ich dann noch ergeben hat, tatsächlich, genau das was du gesagt hast, ganz auf eigenen Server laufen zu lassen. mit einer Datenbank dahinter, einer Vector-Datenbank und all solchen Späßen. Weißt du selber, wie viel Arbeit das dann nachher ist und wie viel Zeit da drin steckt, das sauber zu bauen? Also für jeden, immer an Software rummeckert. Selbst wenn man sich die eigene Software baut, merkt man dabei, wie viele Dinge man nicht bedacht hat, die man so einem täglichen anders macht, als man sich das gedacht hat. Aber das größte Projekt ist gerade tatsächlich, ja... Ich will noch gar nicht groß drüber reden, aber im Prinzip geht es das Thema Tippgeberlösungen zu bauen. Damit Leute ihre eigenen Tippgeberreferralinks vergeben können. die Kleinigkeiten-Suche will ich noch nicht erzählen, 2-3 Wochen brauche ich noch. Aber ich glaube das wird dann auch relativ... Ich werde das schon groß vermarkten, das werdet ihr alle mitkriegen. Spätestens auf dem Businessbeat wahrscheinlich, was ja die nächste Veranstaltung für mich im Kalender ist. Außer, hab ich ganz vergessen die ganze Zeit, in zwei Wochen der Deutsche Mobilienpreis. Der steht ja noch an. Von Immobilie. Nee, ist dieses Jahr in Köln tatsächlich. Der war ja in Hamburg, in Berlin da war ich dreimal. Aber dieses Jahr ist er in Köln, was für mich natürlich unglaublich angenehm ist.

Robert (Viele.Immobilien): Bist du in Hamburg?

Robert (Viele.Immobilien): Ah, okay, das ist aber die untere Ecke.

Andreas Borck: Smoking abholen, anziehen, hinfahren, Smoking wegbringen.

Robert (Viele.Immobilien): Das wären jetzt schon mal zwei Gründe, warum ich da wahrscheinlich nie erscheinen werde, weil Smoking ist nie so meins. Achso, das... Ne, Reisen geht ja, aber Smoking... Ich hab jetzt vor...

Andreas Borck: Ach, dachte du wolltest das hinfahren.

Robert (Viele.Immobilien): Im halben Jahr, dreiviertel Jahr habe ich meine Anzüge, ich noch hatte, alle in die Kleiderspende gegeben. Da können wahrscheinlich fünf Familien von sich noch mal eigene Sachen schneidern, weil die so riesig sind. ich hasse es. Ich bin froh über zehn Grad, das heißt kurze Hosenwetter. Da freue ich mich gerade riesig. Ja, aber ne, das ist cool, weil...

Andreas Borck: Ja, warte mal ganz kurz. Ich muss in das kurze Hosenwetter noch mal reingrätschen, wenn ich darf. Das führte letztes Wochenende oder ja vor drei Tagen dazu, dass ich mit meiner ganzen Familie, für alle die es nicht wissen, Ehefrau plus zwei Töchter, eine davon im pubertären Alter, nach Holland fahren durfte zum Shoppen. Ich habe den kompletten Samstag shoppend verbracht. Weil es ist ja jetzt Frühling, wir brauchen jetzt Frühlingsklamotten.

Robert (Viele.Immobilien): Haha!

Andreas Borck: Wo ich überlege, ich trage dieselbe Hose seit drei Jahren. Aber gut. wollte ich nur kurz. Das ist Problem im analogen Leben, die man noch nicht automatisieren kann.

Robert (Viele.Immobilien): Ja gut, aber der hätte sich ja ans Kaffee setzen können und dann hier Mädels shoppt und lasst mich in Ruhe, ich arbeite. Das wäre so meine Antwort gewesen. Ne, da habe ich Glück, dass tatsächlich, dass meine Familie weiß, dass ich mit sowas absolut gar nichts anfangen kann und ungeduldig werde, wenn wir nur die Türe zum Shop betreten. Deswegen bin ich von diesen Sachen komplett ausgeschlossen, zumal es in diesen normalen...

Andreas Borck: Hahaha!

Robert (Viele.Immobilien): In den Shops und sowas. Normaler Laden gibt es nichts in meiner Größe. Also brauche ich gar nicht erst anfangen. Also da kann ich mir ein T-Shirt holen, vielleicht eine Unterhose, aber das war es dann. Deswegen den Rest muss ich also online bestellen. Das ist halt dann die Krux, wenn du so ein 2,4m Typ bist und dann auch gerade bisschen zu viele Kilos. Ne, aber im mobilen Preis nochmal. Ich freue mich, weil lustigerweise bei den Local Heroes, glaube ich, ist die Kategorie, sind durchweg alles Kunden von mir nominiert und ich weiß jetzt nicht, wem ich die Daumen drücken soll.

Andreas Borck: Allen, ganz diplomatisch allen.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, hab ich auch gesagt, ich kann es nicht beeinflussen, ich werde es nicht beeinflussen. Ich werde auch die Jury, wo ich ja doch einige kenne, nicht beeinflussen, weil ich kann es gar nicht. Ich kann niemanden priorisieren, ich mag es ja alle.

Andreas Borck: Also... Also kann man gleich aber sicher sein, du hast schon gewonnen, ja?

Robert (Viele.Immobilien): mit tollen Kunden habe ich immer gewonnen.

Andreas Borck: Das ist Local Hero Kategorie, da geht es ja wirklich auch Sichtbarkeit etc. Richtig? Ich hab das gerade gar nicht so genau auf dem Schirm, ehrlich zu sein.

Robert (Viele.Immobilien): So hatte ich es verstanden, Also darüber brauchen die drei sich eigentlich keine Sorgen machen.

Andreas Borck: Ja, siehst du mal. Es ist ja tatsächlich immer... Es klingt so arrogant, wenn man das sagt, aber eigentlich ist es ja so einfach. Man muss halt machen. Mit Leuten zusammenarbeiten, wissen, wie es geht und nicht alles selber machen wollen. Das sind zum Beispiel, das sind dann Elias beim Thema SEO, du beim Thema Ads, Liedgewinnung. Das sind Leute wie Femi beim Thema Webseitenbau.

Robert (Viele.Immobilien): Ja.

Andreas Borck: Ich sage das arrogant, das sind Leute wie ich oder Santino oder Propcon beim Thema Prozesse. Hab ich irgendwie vergessen. Jan Mettenbrink, ich will das jetzt nicht vergessen. Also immer mit Leuten zusammenarbeiten, die wissen, was sie tun. Ich glaube, das hilft.

Robert (Viele.Immobilien): Hat Vorteile, geht schneller, das ist quasi die Abkürzung. Also da, wo KI noch nicht reicht für bestimmte Sachen.

Andreas Borck: Ja. Da gibt es noch genug von. Da gibt es noch genug von. Ich habe das am Wochenende wieder gehabt. Wo war das denn? War wieder irgendwie so ein... Doch, das war sogar in diesem Shopping. Das war hier so ein Outlet Dorf, da holländische Grenze. Und die haben da eine Lagekarte, wo du dann draufklicken kannst und früher konntest dann halt sehen, wo ist welcher Laden. Das war schon cool. War unglaublich praktisch. Konntest auch auf dem Handy, auf der App machen. Mittlerweile gibt es natürlich ein KI-Chat, wo ich fragen kann, wo welcher Laden ist. Funktioniert überhaupt nicht. So wie viele Chatbots auf vielen Seiten und in vielen Hilfefunktionen. glaube, zweite Folge war es hier, wo ich gesagt habe, KI löst Probleme, die wir ohne sie nicht hatten.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, das ist...

Robert (Viele.Immobilien): Das mein Lieblingsspruch geworden. Ich sag immer, der Andy Borch sagt immer...

Andreas Borck: werde ich bald zu so einer Instagram-Zitat kacheln.

Robert (Viele.Immobilien): Das sollten wir wirklich mal machen, weil ich finde den Spruch echt cool und der passt. Und zu dem Thema KI-Chat oder Support-Chat muss ich tatsächlich sagen, wenn du weißt, dass du einer Firma völlig egal bist, dann musst du zwingend in einen Support-Chat rein. Also dann weißt du einfach, du bist einfach eine Nummer, du bist den völlig wurscht. Also eine Firma, die nur noch auf KI-Jets einsetzt, das ist... Also nur schlechte Erfahrung.

Andreas Borck: Das nur noch fand ich gerade wichtig. Also nur noch KI-Chat bin ich bei dir. Ich muss jetzt hier aber wirklich mal lobend erwähnen und Office hat ja diesen AI-Assistent integriert. Und der ist verdammt gut. Ich glaube, der entlastet den Support ungemein, weil einfach simple Fragen dort schnell beantwortet werden und hat sicher auch komplexere Fragen, häufig richtig. Auch der halluziniert natürlich wie jede KI manchmal. Aber der ist wirklich gut gelöst, tatsächlich.

Robert (Viele.Immobilien): Da gehen liebe Grüße raus an den Top Support Chat Mitarbeiter von OnOffice, seines Zeichnungsnamens Mario Sigmund, der tatsächlich in der... Ich muss immer schmunzeln. In der OnOffice Gruppe, die es auf Facebook gibt, kommen ja dann auch immer Fragen. Und der Marius, wo ich immer so denke, Mensch, Marius, du hast deine Zeit.

Andreas Borck: Hahaha

Robert (Viele.Immobilien): Top schnell Antwort, aber was macht er einfach? Er hat es auch nur in den KI-Assistenten eingegeben und gibt die Antwort weiter. Und meistens passt es. Also von daher, dass du sagst, es funktioniert, scheint wirklich so zu sein. Und ich muss da immer schmunzeln, weil, ja, also, wenn jetzt Marius auch noch die Support-Tickets löst bei einem Office, dann ist da ja richtig Feuer, ne?

Andreas Borck: Lieber Marios, Grüße, geh raus. Wir dachten, die Zeiten deines First Level Supports wären vorbei. Aber was die da halt gebaut haben, muss ich halt sagen, finde ich wirklich gut, weil sie haben nach wie vor ihren klassischen Support. Du kannst anrufen, Rückrufservice, gibt's ja alles. Nichtsdestotrotz fängt es halt viele Fragen ab. Ich bin sehr tief in den Software drin und ich kenne mich sehr gut, glaube ich, mit diesen beiden CRM-Systemen aus. Das heißt ja nicht, dass ich keine Fragen habe. Das heißt ja nicht, dass ich immer

Robert (Viele.Immobilien): Ja, ne? Also...

Robert (Viele.Immobilien): braucht es, braucht es auch.

Andreas Borck: direkt weiß, wie es funktioniert. Und da ist dieser KI-Chat von OnOffice wirklich exorbitant gut geworden, gefüttert mit 300 oder 400 Seiten Dokumentation über OnOffice. Und er kann auch sehr gut logische Verknüpfungen machen. Also muss ich wirklich sagen, das finde ich dann gut gelöst. Und wenn es so ein AI-Assistent ist, dann bin ich ein Riesenfan davon. Wenn er so ist wie auf 90 % der Websites, wo jetzt mittlerweile auf jeder verdammten Website und so ein doofes Fenster aufploppt und mir mein Sichtfeld verdirbt. Du könnt mich auch fragen und dann fragst du und die Lösung des Ganzen ist meistens Schwachsinn, eher der Lastet halt. Also auch da, ich weiß nicht wie das gerade in der Marklerwelt angenommen wird, ich bin da gerade in dem Thema Webseiten nicht drin. Nehmt bitte ein KI-Chat nur wenn er wirklich Sinn macht und wenn er wirklich gut ist.

Robert (Viele.Immobilien): und bietet immer, immer, die Alternative Menschheit.

Andreas Borck: Genau über KI Telefonie. Wenn jemand da anruft, ist alles gut und er kann auch gerne mit der KI reden, aber gebt ihm den Ausweg zu sagen, nee, ich möchte bitte mit einem Menschen reden, jetzt. Und dann kann das gerne passieren. Ich habe letzte Woche ein Webinar gehalten beim Immobilienprofi, dreieinhalb Stunden zum Thema Langdoc für Makler. Und da war ein Kunde drin, der sagte, er habe jetzt, ich glaube, was war das, Phonio, nee, Placetel AI. Und Seine KI ist quasi angerufen worden von einer Verkaufs-KI und dann haben die beiden so lange miteinander geredet bis sie beide frustriert aufgelegt haben. Aber das Chortranskript ist herrlich.

Robert (Viele.Immobilien): Na ja.

Robert (Viele.Immobilien): Zum abwimmeln wäre es nicht so teuer, am Endeffekt dann doch könnte man auch die ganzen Calder-Quise-Anrufe und sowas, da draußen, die könnte man damit anfangen und direkt quasi zum Gesetzgeber weitergeben. Ich bin überhaupt kein Freund von Calder-Quise. Das ist einfach nur moderne Trückerkolonne und Leuten auf den Sack gehen, weil meistens ist es halt nicht das, was der Kunde will oder sucht, sondern der andere will einfach irgendwas verkaufen. ist halt, ja. Naja, aber ist halt so.

Andreas Borck: Nein, ist schon so. Da muss man immer aufpassen. Man war das ganz am Anfang, bevor wir hier wieder 7 km von der Linie abgewichen sind, durch mich, Entschuldigung, gefragt, was so die letzten Wochen war. Also außer dem Thema Einkaufen mit der Familie waren unglaublich viele Termine bei Kunden und unglaublich spannende Termine, weil wieder unglaublich viel gelernt. Ich lerne ja bei jedem Kunden was dazu, bin ich ja immer ehrlich. Weil tatsächlich ja doch jeder ein Stück weit anders arbeitet. Also jeder arbeitet in Details anders. Und das finde ich immer unglaublich spannend zu sehen, wie die Leute arbeiten, das ins Programm zu übersetzen. Und das Spannendste ist immer, wenn man zwei Kunden hat in einem ähnlichen Markt, die komplett unterschiedlich arbeiten und beide sehr erfolgreich sind. Und dann zu sehen, ist es jetzt wirklich die Unterscheidung, ob ich eine Open-House-Besichtigung mache oder eine Individualbesichtigung. Entscheidet das über einen Erfolg. Mh!

Robert (Viele.Immobilien): Bevor wir zu dem Thema kommen, da habe ich nämlich gleich auch noch eine Frage. Noch einmal zurück zu deinem Tippgebertool. Bevor du jetzt den richtigen Launch machst mit dem Boom, mit dem Bang Boom Launch. Warum ein Tippgebertool? Gefühlt, also ich bin da nicht so drin, aber gefühlt gibt es ja da draußen schon

Andreas Borck: So, ja.

Robert (Viele.Immobilien): 10, 12, 20, 30.000 Tippgebertools. Warum braucht es das Andy Borgsche Tippgebertool noch?

Andreas Borck: Wie sage ich das ohne jemandem auf die Füße zu treten?

Robert (Viele.Immobilien): Überlegs dir.

Andreas Borck: Ich Meinung, man muss manche Tools und manche Software einfacher denken, als viele das tun. Ich glaube, wird gerade sehr, sehr viel entwickelt, oder auch schon in den letzten anderthalb Jahren, was in meinen Augen deutlich zu komplex ist und damit am Ziel vorbei schießt und am Bedürfnis desjenigen, der es benutzt, vorbei schießt. Und manchmal ist die neue Kunst der Einfachheit dann doch der richtige Weg. Plus natürlich immer gedacht, also ich betrachte es ja immer auch aus dem processualen Hintergrund, es ist halt so gebaut, dass man sowohl in Office als auch in PropStack in den Prozess einbauen kann. Und nicht da wieder manuelle Schritte baut, sondern das ist komplett in den Prozess eingebettet. Und das ist glaube ich der große Unterschied, dass es portalunabhängig ist, also systemunabhängig, dass es

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: einfach zu benutzen für alle Parteien ganz einfach zu benutzen, komplett individualisierbar ist und komplett im Cell... Also es kann jeder selber sich einrichten. So einfach ist es gebaut. Also die Beta-Tests waren so, dass die Leute wirklich fragten, okay, das war leicht.

Robert (Viele.Immobilien): Dann bin ich sehr gespannt, was du da zauberst und wie du das umsetzt und dann werden wir das nach dem BigBombang-Launch-Veröffentlichung hier mal tiefer besprechen und du darfst mir zeigen. Quasi begleitetes, betreutes, betreutes benutzen. So, und jetzt die Anderes.

Andreas Borck: Da ist es Zeit!

Andreas Borck: Du, super gerne. Machen wir. Du hattest aber noch eine andere Frage, als du gesagt

Robert (Viele.Immobilien): Ja, genau. Also du hast erzählt, dass du bei ganz vielen Kunden draußen bist, die verschiedene Sachen haben, die viele ähnliche Sachen haben, die aber viele unterschiedliche Herangehensweisen vielleicht haben oder aufgrund von Struktur, Größe, Regionalität, was auch immer, dann doch wieder völlig verschieden sind. Ich kenne das noch aus meiner Zeit als ich, da warst du aber noch jung. Also ich auch, aber du warst wahrscheinlich noch jünger oder hast noch einen Job gefreund, der Stört ein Steuerberater eigentlich aus in Zukunft? Gut, okay, Frage beantwortet.

Andreas Borck: Nein. Klarer Antwort nein. Ich kann es kurz elaborieren.

Robert (Viele.Immobilien): Okay, zwei Sätze.

Andreas Borck: Zwei Sätze. Steuerberatung ist genauso wie die Markelei unterm Strich ein Menschengeschäft. Es geht Vertrauen, es geht Sicherheit und es geht Proaktivität. Natürlich kann eine KI mittlerweile eine Buchhaltung erstellen und Belege buchen und das richtig zuordnen, gar keine Frage. Das Thema Gestaltungsberatung, Thema proaktive Mandantenberatung ist trotzdem etwas, was nicht wegfällt. Und Menschen wollen von Menschen beraten werden. Stand jetzt und nicht von der KI.

Robert (Viele.Immobilien): Ich bin auch fast zufrieden mit meinem Steuerberater. Ein paar Sachen müsste ich aber auch noch optimieren. Aber meine 3,80 da ist es übersichtlich. Zu meiner Zeit bei FlowFact damals, da habe ich natürlich auch Prozesse eingerichtet. Du hast Workshops mit Kunden gemacht und dann hast du quasi das alles aufgemalt und damals haben wir noch mit Zetteln geschrieben und auf große Flipcharts und so die Prozesse aufgemalt und dann hast du die umgesetzt und dann haben sie teilweise tatsächlich funktioniert, manchmal auch nicht und dann ach das muss man aber nochmal in dann ach da muss man nochmal von vorne anfangen und so weiter. Also war sehr aufwendig, inzwischen würde ich es jetzt machen aus meiner Warte würde ich mir zum Beispiel jetzt ein Miro Board nehmen oder sowas und dann mit dem Kunden kollaborativ, endlich kann ich es aussprechen, das Aufmalen zusammen designen und dann quasi in die Software reinpressen. So, jetzt mache ich das aber nicht mehr täglich, deswegen ist mir das eigentlich relativ schnuppeaktuell. Du machst das aber täglich, deswegen wäre jetzt für mich mal interessant, wie du eigentlich bei solchen Kunden, die ja durchaus unterschiedlich sein könnten, äh, könnten, sind. Wie du da rangehst, also malt ihr das vor Ort zusammen auf, sprecht ihr darüber, wie individuell darf es sein, darf es auch einfach quasi, dass du den fertigen Prozess von denen kriegst und dann hammest du den nur noch in die Software rein. Also wie ist bei dir von Quasi Auftrag, Wunsch bis Übergabe, hier viel Spaß dabei. Und vielleicht auch darüber hinaus. Da darfst du mal gerne ein bisschen ausführlicher sein, weil das interessiert mich. Ich versuche das immer zu adaptieren für meine Kampagnen und so was, weil das ist auch vom Thema ähnlich, auch wenn es thematisch völlig anders ist. Erzähl mal, vielleicht lerne ich noch was. Und für alle, die natürlich das selber für sich auch machen wollen, und ein Andreas oder ein Santino oder ein Christian.

Andreas Borck: Ok, für Schi-

Robert (Viele.Immobilien): oder sowas nicht bezahlen wollen oder können, dass die vielleicht so ein bisschen Einblick haben. Wie könnten sie an das Thema angehen?

Andreas Borck: Das wichtigste beim Thema... Also ein anderes. Okay, du hast gesagt, ich soll mal den Prozess durchgehen. Also, soweit wir uns irgendwo einig geworden sind und unterschrieben Vertrag haben, mache ich tatsächlich mit jedem Kunden deutschlandweiten Kick-Off-Termin bei ihm vor Ort. Also ich fahre zu jedem vor Ort und wir sitzen 6, 7, 8 Stunden zusammen. Diesen Tag muss man sich leider wirklich frei halten. Man macht das heute nicht mehr auf... Oder ich mache es nicht mehr auf einem großen Flipchart. Mittlerweile mache ich das Ganze mal über mein iPad mit Stift. Und male da dann tatsächlich aber mit dem Kundenprozessor auf. Da geht es aber im Vorfeld erst mal darum zu gucken, was für Software werden eingesetzt, Oman Office oder PropStack herum. Gibt es einen Area Butler, gibt es Deep Imo, gibt es Ogulu, gibt es Giraffe360, gibt es McRuntris, gibt es ImoViewer. Du verstehst, wo ich hin will. Also was für eine Softwarelandschaft gibt es eigentlich? Da muss ich verstehen, wie arbeitet derjenige. Ist das ein Einzelkämpfer, hat er Teams, hat er...

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: ein Akquise-Team, ein Verkaufsteam, ein Aufbereitungsteam, Backoffice. Das sind Sachen, ich verstehen muss, damit wir uns den Prozess angucken können. Und dann geht es darum, diesen Prozess gemeinsam zu erarbeiten. Was meine ich mit gemeinsam erarbeiten? Ich fahre zu niemandem hin und sage, das ist der Aniborg-Prozess, hier, Spaß, tschüss. Modul 1, Modul 2, Modul 3. Sondern ich fahre wirklich hin und sage, erkläre mir, wie du arbeitest und wie du es möchtest, und dann gebe ich meinen Senf dazu. Das heißt meine Ideen aus mittlerweile auch mehreren, dreistellig ist es noch nicht, doch dem ein oder anderen Consulting was durch ist, plus der Erfahrung aus den letzten zehn Jahren, wie man arbeiten sollte in meinen Augen, diese Ideen spielen wir dann einfach mal durch. Das ist alles nicht in Stein gemeißelt, da kann jeder eben seine Ideen mit reinbringen, weil ich ganz oft zu Kunden komme, die schon mal Geld bezahlt haben, sich die Software einrichten zu lassen.

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: oder es aus anderen Softwaren kennen und haben jetzt 600 Prozesse, irgendwo stocken oder 700 Aufgaben, die nicht bearbeitet sind. Und das ist ja tatsächlich immer ein Zeichen dafür, dass der Prozess am wirklichen Doing vorbei gedacht ist. Deswegen dieser Tag vor Ort, dass wir wirklich den Prozess sauber zusammen entwickeln. Und das ist wirklich ganz simples Malen auf dem iPad oder auf dem Glas Papier machen, wenn du willst. Ich hab's gerne auf dem iPad. Und dann geht es darum herauszufinden, was muss wann getan werden. Und ich unterteile das immer so bisschen in den Satz noch. Also wir gucken uns einmal an deine Akquise, wir gucken uns an deine Aufbereitung, dein Anfragenmanagement, deine Abwicklung und deine Aftersales. Das sind so die fünf Kategorien, ich mir angucke.

Robert (Viele.Immobilien): Dein Ploat, Plaude läuft die ganze Zeit mit.

Andreas Borck: Das hat Gott sei Dank ja einen sehr, guten Akku. Das läuft die ganze Zeit mit und nimmt alles auf, was wir so sprechen. Natürlich nur nach vorheriger Zustimmung desjenigen. Das liegt einfach auf dem Tisch und hört alles mit. Wenn wir dann den Prozess an dem Tag so weit fertig haben, geht es irgendwann für mich nach Hause. Dann geht die Arbeit im stillen Kämmerlein los. Dann nehme ich zum einen meine Zeichnungen, nehme meinen Plot, Transkript, gebe das in meinen Agent rein und sage gut, vergleiche mal kurz, habe ich alles oder fehlt irgendwas oder was sind noch so für To Do's? Dann lasse mir in der Regel von meinen Kunden die Dokumente geben, die sie schon haben und die ihnen wichtig sind. Kaufabsichtserklärung, Reservierungsvereinbarung, brrrr, was es da nicht alles gibt. Nur Tagauvertragsbeauftragung und und und. Und dann modelliere ich die Prozesse einmal nochmal sauber durch. In meinem eigenen CRM, der Kunde bekommt sie zur Freigabe und kann sie dann freigeben. Und kann dann sagen, genau den Prozess hätte ich gerne. Und dann geht für mich die Nachtarbeit los, weil ich versuche in der Regel so wenig Ausfallzeiten wie möglich zu verursachen. Da ich aber ja im laufenden Betrieb am offenen Herzen operiere, das CRM ist das Wichtigste, was unsere Kunden haben. Weil das verwendet Exposés, das organisiert Besichtigungen, das verschickt Kaufabsichtserklärungen, das trackt Kaufangebote, das trackt Feedbacks nach Besichtigungen, nach Objektunterlagen, nach... Das aktualisiert Suchprofile, das macht Datenpflege und wenn man da am laufenden Herz oder am offenen Herz operiert, dann muss man wirklich vorsichtig sein. Aber das mache ich dann in der Regel zu Hause, sodass ja eigentlich nach dem Consulting spätestens nach drei bis drei Wochen ist so das Zielmaß, dass man sagt drei Wochen später sind wir durch. Und dann geht es in die Abnahmephase, also für mich natürlich ins Testing. Ich teste jeden Prozess durch. Aber dann in der Abnahme gemeinsam mit dem Kunden, da wird geschult, wie die Prozesse laufen, damit jeder weiß, was passiert. Weil wir nicht verkennen dürfen, unsere internen Prozesse sind zwar intern, haben aber eine Auswirkung nach außen. Also wenn der Mitarbeiter nicht weiß, was passiert als Nächstes, dann kann er seine Kunden nicht vorbereiten. Und wenn mir ein Kunde nach der Besichtigung sagt, wie geht es jetzt weiter, und der Mitarbeiter weiß es nicht,

Andreas Borck: haben wir ein Riesenproblem. Deswegen werden die Mitarbeitern einmal geschult und dann wird mit den Prozessen gearbeitet. Hoffentlich im besten Falle. Und dann machen wir jede Woche einmal eigentlich oder spätestens jede zwei Wochen einen Call, wo wir dann nachschärfen und sagen, okay, wo muss der Prozess nochmal angepasst werden?

Robert (Viele.Immobilien): Wie überwachst du das, ob die Prozesse gut laufen oder nicht? Also gibt es da Qualitätskriterien oder so?

Andreas Borck: Zum einen über das Feedback, kommt, und zum anderen kann ich ja sehen, nehmen wir mal den Datei-Upload in our Office über Propform zum Beispiel, sehe wie Checklisten gepflegt werden, die sich automatisch pflegen über den Prozess. Wenn die nicht gepflegt sind, ich, da wurde nicht über das Formular gearbeitet. Dann kann ich mit dem Chef reden oder mit dem Magen oder mit Mitarbeitern reden und sagen, warum habt das nicht gemacht, nervt euch, wir eine andere Lösung finden. Ich kann ja auch erledigte Prozesse in onOffice sehen. kann in Propseq sehen, wann wurden Automatisierungen ausgeführt. Also man sieht schon ganz genau auch in Propseq, in den Deal Historien, in onOffice, im Makler Buch, was ist wann passiert und ist automatisiert passiert oder wurde es händisch gemacht. Und da gucke ich regelmäßig rein und dann müssen wir anpassen. Weil das, es bringt nichts, dass ich auf meinem Prozess bestehe und dann sage ich, das haben wir aber so zusammen entwickelt, das müsst ihr jetzt so machen. Wenn... Wenn der Prozess am Leben vorbei ist, dann er am Leben vorbei. muss man ihn anpassen. Hilft nichts.

Robert (Viele.Immobilien): Und gibt es dann auch sowas wie, früher hätte man jetzt ein Wiki erstellt oder ein Benutzerhandbuch oder sowas, was ich kennen dadurch liest? Gibt es das inzwischen auch als keine Ahnung, Datei, wo ich meine KI-Assistenten intern anlernen kann?

Andreas Borck: Jeder der das möchte, die sogenannte Markdown-Datei für seine Prozesse. Das heißt, das kann man einem KI-Agenten geben, wie Langdok zum Beispiel, und die Mitarbeiter können die Leute dann fragen, den KI-Agenten dann fragen, was passiert als nächstes.

Robert (Viele.Immobilien): Okay, und die ...

Robert (Viele.Immobilien): Ok, das ist ja cool.

Andreas Borck: Ich bin kein Riesenfan, es gibt viele, die immer darüber reden, Lernvideos oder sowas. bin immer der Meinung, solche Videos, die guckt sich kein Mensch wirklich an. Also wenn ich jetzt gerade wissen will, wie der Prozess weitergeht, gucke ich mir kein 5 Minuten Video an, dann will ich eine Frage an den KI-Agenten stellen und eine Antwort kriegen. Fertig, Tschüss.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, kann man so sagen, weil ich bin ja auch kein Video-Fan. Also immer wenn ein Video kommt, wenn es mich nicht innerhalb von Sekunde abholt, dann bin ich auch wieder weg. Ich lese mir viele Sachen durch und selbst Videos lasse ich mir quasi transkrippieren und dann lese ich bloß noch das Transkript durch, weil mich einfach meistens das Video nervt. So ganz wenig was ich noch gucke in der Richtung. Beim Lesen bin ich schneller.

Andreas Borck: Ja.

Robert (Viele.Immobilien): und Ich frage lieber gezielt dann, was für ein Problem ich habe, als dass ich mein ganzes Video angucke, wo drei Viertel der Sachen mich gerade überhaupt nicht interessieren. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist, weil vielleicht sehe ich ja in dem Video noch etwas, was ich noch gar nicht bedacht habe, beziehungsweise was mir woanders hilft oder sowas. Das fehlt mir natürlich dann, aber auf der anderen Seite ist es natürlich sehr zeitaufwendig. Ich habe es immer mal dem Podcast-Effekt Du hast halt Podcasts, da wird die ganze Zeit gelabert. Ist manchmal ganz lustig, ist manchmal so, naja geht so. Und dann hast du irgendwann so bei Minute 43,25, hast du irgendeine Aussage, du dir so denkst, oder ein Toolchip oder was auch immer, wo du dir so denkst, Scheiße, okay, das war die 43 Minuten Laberei jetzt wert, weil das hat mich das hat mich nach vorne gebracht. Das hab ich ganz oft. Also und sei es nur irgendwelche Aussagen, sei es irgendwie Ideen halt oder Apps oder Empfehlungen. Es ist brutal krass, deswegen Podcast-Effekt, 43 Minuten Laberei und dann kommt der BÄM, hat sich gelohnt.

Andreas Borck: Dann mache ich jetzt bei 38,42. Diesen BAM hat sich gelohnt, wenn das für dich okay ist. Das war tatsächlich für mich so Moment in der letzten Woche bei einem Kunden. Da haben wir es ja noch in Office gebaut, da kann man Ansprechpartner mit Immobilien verknüpfen, für die, es nicht kennen. Und Ansprechpartner muss nicht unbedingt ein Markter sein. Ansprechpartner kann alles sein. Das heißt, dann verknüpft man da zum Beispiel, verknüpft man bei der Objektaufnahme das Bauamt. oder einen festen Notar. Das man dann individuell verknüpfen. Und sobald die verknüpft werden, geht die passende Mail raus. Bitte schicken sie mir den Grundbuchrausschuss. Bitte schicken sie mir anhand der Vollmacht, die wir automatisch anfügen, alle Unterlagen, die bei Ihnen Hause vorhanden sind. Und das zu automatisieren, ist halt nochmal eine Zeitersparnis von Stunden. Also nicht die E-Mail zu schicken, oder wenn es dann einfach kommt. Und wenn man nicht über nachdenken muss. Und das funktioniert einwandfrei, genau wie das Thema im Anfragenmanagement zu gucken, will ich eine automatische Terminvergabe haben oder nicht. Ist das Objekt teurer als 400.000 Euro? Nein, dann keine automatische Terminvergabe. Und all solche Dinge zu automatisieren. Das ist eben das, was richtig Spaß macht. Und das das, was, glaube ich, auch die Kunden dann schätzen, dass es auf sie abgestimmt ist. Ich habe Anfrageprozesse bei Kunden, sind fünfstufig. Ich Anfrageprozesse, ich habe gestern gezählt, der ist 45-stufig.

Robert (Viele.Immobilien): Puh!

Andreas Borck: Da sind sehr viele Prüfungen zwischen, was für ein Objekt ist, ist es Haus, Wohnung, unter dem Preis, über dem Preis, ist der und der Haken gesetzt etc. Und das geht halt alles. Das ist natürlich prozessual immer wieder ein Thema, man darauf achten muss. Was auch nicht ganz einfach ist, aber was halt super gut machbar ist. In beiden CMs kannst du halt bis in letzten Kern automatisieren. Und das muss man halt machen. Also zusätzlich zu den Prozessen übrigens und das mal für alle, bitte prüft mal bitte alle in euren jeweiligen CRM die DSGVO Masken. Bitte für alle die hier zuhören, einmal kurz die DSGVO Masken prüfen und gucken ob die richtig ausgefüllt sind.

Robert (Viele.Immobilien): Was heißt DSGVO Masken?

Andreas Borck: Es gibt sogenannte DSGVO Formulare, wo drin stehen muss, warum ich die Daten welche Daten speichere ich, wie lange ich wo muss ich mich melden, wenn ich meine Daten gelöscht haben will, wer ist vertretenberechtigt und all solche Dinge. Das bieten beide CRMs als Standard ausfüllbare Maske an, aber es muss halt gefüllt werden. Und das ist halt so ein wichtiges Kernthema. Genau wie dieser Button. Makler provisionspflichtig beauftragen bei außen provisionspflichtigen Objekten. Dieser Button muss einfach so heißen. Das kann uns gefallen oder nicht. Wir können die Urteil vom BGH Schwachsinn finden oder nicht. Heißt der Button nicht so, kriegen wir im Zweifel, wenn wir keine anderen Maßnahmen ergreifen Probleme. Und das ist einfach gefährlich. Und das sind so Sachen, wo ich sage, wenn ihr jetzt irgendwas von heute mitnehmen wollt, jetzt sind wir gleich bei 42 irgendwas, dann einmal ins CRM gehen und überprüfen. heißt der Button beim Web Exposé oder bei der Landingpage, Markterprovision flüssig beauftragen und ist mein jeweils DSGVO Formular in der Administration sauber ausgefüllt, so wie es ausgefüllt sein sollte. Das sind zwei Sachen, man machen muss.

Robert (Viele.Immobilien): Kann man da, also für mich wäre es jetzt so eine Sache, kann man da Dashboards bauen, die das abbilden, herauszufinden, welche Adressen das nicht erfüllen?

Andreas Borck: Ne, hier geht es die Grundeinstellung mandantenseitig, also kundenseitig in onOffice und PropStack. Man kann in beiden CMs aber wunderbar mit Dashboards arbeiten und gucken, welche Kunden sind gepflegt, welche sind nicht gepflegt, wo muss ich vielleicht noch mal ran. Klar, definitiv muss man auch. Muss man einfach machen. Ansonsten kriegt man da irgendwann ein Problem und das Thema DSGVO, Leute, das wird nicht weggehen.

Robert (Viele.Immobilien): Es wird sich verändern. Mal gucken in welche Richtung. Aber weggehen wir das nicht. Zum Glück auch, muss ich sagen.

Andreas Borck: Du bist Gost!

Robert (Viele.Immobilien): Man kann natürlich immer noch etwas optimieren bei dem ganzen, aber der Grundgedanke von dem Thema Datenschutz bin ich positiv zugestimmt.

Andreas Borck: Nein, da sind wir uns ja komplett einig, dass Datenschutz wichtig ist. glaube nur manchmal, dass die Ausprägung, in der er betrieben werden muss, keinen Sinn macht.

Robert (Viele.Immobilien): In gewissen Branchen oder Lebensbereichen schon, also Medizin oder sowas, finde ich, da sollte es fast noch schärfer sein teilweise. Gerade mit den Technik, Technologien, die wir haben, wäre das glaube ich auch möglich. Es trotzdem nicht komplizierter zu machen, aber dass es einfach sicherer ist, weil ich möchte meine Sachen nicht unbedingt irgendwo über dem Teich wissen oder dass jeder da drauf Zugriff hat. Aber bei anderen Sachen kann man da glaube ich auch schon bisschen flexibler oder ein bisschen einfacher Hand haben.

Robert (Viele.Immobilien): Ich mal gespannt.

Andreas Borck: Ja, aber da vielleicht nochmal ganz so ein CRM-Thema. Also, man darf ja Daten unterschiedlich lange speichern. Hat jetzt jemand nur eine Anfrage gestellt und sich nie wieder gemeldet? Darf ich die Daten kürzer speichern, als wenn er mir meine DSGVO bestätigt hat? Also meine Datenschutzerklärung. Und das sind also Sachen, auf die man alle achten muss. Und dass man da einfach guckt, dass man sich da sein CRM wirklich sauber aufbaut. Das sind alles Sachen, die man automatisieren kann in Prozessen und sollte. Und die dann die Leiche automatisieren. Also sowas gucken wir uns halt an. Das geht ja bei den Consultings nicht nur die Kernprozesse. Also wie läuft meine Vermarktung und sowas. Es auch darum, das CRM einfach ein bisschen sinnvoller zu nutzen. Welche Felder brauche ich wirklich? Welche Felder brauche ich wann? Welche Felder habe ich noch gar nicht? Also man kann in beiden CRMs komplette Provisionsrechner bauen. kann in beiden CRMs über alle Zeiten ermitteln, wie viel Kaufpreisabweichungen hatte ich oder für die Zukunft dann. Das sind ja schon spannende Kennzahlen, die man nachher mal hat.

Robert (Viele.Immobilien): Wie machst du das, wenn jemand schon Prozesse hat, sich selber gebastelt hat oder irgendwann mal implementiert hat und so was, dann überschneiden sich ja Dinge auch. Dann kommst du ja mit deinen Sachen und sagst, ja, müsste ich ja neu machen oder das muss man jetzt komplett alles umwerfen oder fügst du es dann alles miteinander ein.

Andreas Borck: Das ist ja genau das Thema, dem wir entwickeln, Prozess, und da geht es mir gar nicht darum, was gibt es schon oder was gibt es nicht. Was ist schon automatisiert, was nicht. Wir entwickeln einen Prozess, wie es laufen muss. Und das machen wir gemeinsam. Und dann baue ich alles, was wir brauchen, damit der Prozess so läuft. Wenn da Zwischenschritte schon automatisiert sind, kann man die entweder einbinden oder auch gerne neu bauen. da geht es einfach darum, dass es nachher flüssig läuft. Aber weil ich mir eben keine Teilprozesse angucke, sondern wir gucken uns immer von A bis Z. einmal den kompletten Prozess an, von der Lead gewinnen, also vom gewonnenen Lead bis hin zum zwölften Objektgeburtstag so ungefähr.

Robert (Viele.Immobilien): Also im Prinzip das, was ich auch bei Santino letzte Woche im Workshop gesagt habe. Ich liefere gerne die Leads, ich bringe die Sichtbarkeit, aber danach ist es mir eigentlich völlig wurscht. Weil wenn die Leute in ihrem CRM die Sachen dann feiern lassen, dann ist es halt schade. Aber deswegen ist es ja gut, dass es halt so Prozessmenschen gibt, die dabei helfen. Und ich glaube, da kann man tatsächlich noch sehr viel rausholen. Wie oft hast du Kunden, die sagen, eigentlich sind wir ja schon gut aufgestellt, mal gucken, ob du da noch überhaupt was findest. Wie oft hast du sowas und wie oft sagen die Kunden danach, das ist aber hart, da hast du ja nochmal richtig was digitalisiert.

Andreas Borck: Die Aussage kommt so ungefähr bei jedem Call, bei jedem Kennenlern-Call. Ich will die auch gar nicht, also das ist ja auch gar nicht böse gemeint. Die macht auch total Sinn, diese Aussage. Ich weiß ja nur, was ich nicht weiß, wenn ich alles weiß. Weißt du, wie ich meine? wenn ich nicht weiß, was für Möglichkeiten es in einem Programm gibt, dann kann ich nicht wissen, was für Automatisierungsmöglichkeiten es gibt.

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: Man muss manchmal die Ecke denken, muss die Programme manchmal auch ein bisschen dazu zwingen, dass sie das tun, was man so will. Aber ich glaube schon, dass viele davon ausgehen, dass sie sehr gut aufgestellt sind. In der Regel sieht man dann, dass es meistens Teilprozesse, die sehr, gut aufgebaut sind, aber selten von A bis Z runter dekliniert. Was vollkommen fein ist. Ich liebe jeden, der sich andernsweise schon mal Gedanken über seinen Prozess gemacht hat. Da ist man schon ganz weit mit vorne.

Robert (Viele.Immobilien): Aber gehört das nicht eigentlich dazu, dass ich weiß ungefähr wie mein Laden läuft?

Andreas Borck: Du weißt wie dein Laden läuft, aber weißt nicht im Zweifel wie du eine Software dir das abnehmen kannst. Also wenn es dich seit 10 Jahren normal ist, dass du sagst, weißt du was, ich verschicke ein Exposé und telefoniere danach jeden hinterher. ist das okay, wenn du nicht weißt, dass du eine automatische Feedbackabfrage bauen kannst und dich vielleicht nur noch mit Leuten beschäftigst, die ein positives Feedback gegeben haben, oder auch mit den Leuten, ein negatives Feedback gegeben haben, dann eben anders, wenn du nicht weißt, dass du Suchprofile regelmäßig aktualisieren kannst, wenn du nicht weißt, dass du DSGVO-Daten automatisch schreiben kannst, wenn du nicht weißt, dass du verschiedene Nachfass-E-Mails bauen lassen kannst und wie das auch in Office PropSec können beide zum Beispiel automatische Entscheidungen treffen aufgrund von Aktionen, stattfinden. Und wenn du das nicht weißt, was ja vollkommen okay ist, das muss keiner wissen. Also ich benutze mein Auto wahrscheinlich auch rudimentär und nicht so wie ein Rennfahrer. Weil ich nicht weiß, was geht. Und das ist vollkommen fein. Dafür gibt es dann eben Experten wie du kannst doch deine Buchhaltung selber machen Robert. Ja, doch. Wird rudimentär funktionieren und dann wirst du sagen, funktioniert das, wofür brauche ich jetzt Steuerberater? Bis der dir dann mal die Möglichkeiten zeigt, wo man vielleicht auch was verbessern kann.

Robert (Viele.Immobilien): Nein!

Robert (Viele.Immobilien): Äh, ja gut, ja, also, ja. Nee, ich buche alles und dann habe ich da Damen und Herren, die das alles nochmal gegenchecken, was ich da gemacht habe. Also, weil spät...

Andreas Borck: Aber den Punkt, du gerade gemacht hast, doch bei dir garantiert ähnlich, dass Leute schon Meta-Edge gemacht haben und sehr, also nicht Meta-Edge, sondern sehr und alles schon gemacht haben. sagen, na gut, eigentlich brauch ich dich gar nicht, ich mach das ja schon ganz gut. Also was ist deine Erfahrung damit?

Robert (Viele.Immobilien): Ja genau dasselbe, am Ende sind es die Details, die den Unterschied machen und halt der Blick von der Kampagne bis dann auf der Landingpage und bis zum Kontakt quasi. Also bis es bei dir dann einläuft und oftmals ist es halt, es sieht leicht aus, aber man kann halt viele Sachen auch vergessen, die dann doch wichtig wären. Also so der Klassiker ist halt, ja Immobil verkaufen, buche ich jetzt bei meiner Kampagne. für Eigentümer leads ein. Das ist natürlich so das schlimmste oder das ungünstigste was du machen kannst, wenn du Google Ads machst, weil Google nicht versteht, was sind Eigentümer, was sind Interessenten und somit kriegst du dann einfach 95 % Interessenten geschickt. Was natürlich dann schön für Google ist.

Andreas Borck: Ja.

Robert (Viele.Immobilien): nicht unbedingt für dich, weil du wolltest ja Eigentümer haben. Deswegen sage ich dann halt auch mal, nee, Kampagne umbauen. Aber da habe ich es dann ein bisschen einfacher, weil ich habe jetzt auch ein Konto, was ich von einer anderen Arretur übernommen habe bei einem Kunden. Ich mache da tatsächlich Rambazamba. Ich lösche die alten Kampagnen oder pausiere die und baue meine eigenen, weil in den Kampagnen das umzubauen, da bin ich dreimal so lange beschäftigt, wie wenn ich quasi meine Sachen da neu reinbaue. Und da bin ich auch sicher, dass dann nicht irgendwo noch Sachen drin sind, also Hegel oder sowas, die gegebenenfalls mir die Arbeit vermasseln.

Andreas Borck: Ja. Wieder ist es einfach, ich finde es total spannend, damit zu spielen und ich finde es total spannend, jede Woche bei ein, zwei Marken anzusitzen, neue Dinge zu lernen. Ich habe auch vor Kurzem meinen ersten Kunden angerufen und gesagt, wir bauen das Ganze nochmal Habe ich glaube ich schon mal erzählt hier die Geschichte, weil so viel in meinem Kopf dazugekommen ist, dass es einfach bloß fair war, ihn da nochmal neu umzubauen.

Robert (Viele.Immobilien): Und deswegen mache ich da tatsächlich alles neu. Das ist bisschen einfacher.

Andreas Borck: Weil keiner es all wissend. Und auch ich sitze manchmal beim Kunden, also wie seit letzter Woche, als wo es dann darum ging, die Immobilien, also wenn das erfüllt ist, dann muss das erfüllt sein und dann muss das erfüllt sein und dann muss jenes erfüllt sein und dieses und erst dann passiert etwas. Da habe ich aber auch mit mir gekämpft, wie ich das Prozessual abbilde. Und da muss man manchmal ein bisschen die Ecke denken und im Final hat es jetzt geklappt. wunderbar.

Robert (Viele.Immobilien): Das ist Wichtigste.

Andreas Borck: Genau, es funktioniert. Es funktioniert konsistent. Aber es ist halt einfach dann sehr, sehr viele Stunden. Ich mein, du weißt selber, wann ich dir manchmal schreibe, wenn du schon im Bett liegst. Und im Schlaf der Gerechten schläfst. Also ich hab so zwei, drei Kunden, mit denen hab ich Regelcalls 23.30

Robert (Viele.Immobilien): Ich liege immer im Bett. Das mit dem Schlaf ist doch...

Andreas Borck: weil wir da Zeit haben. Ne, versuche ich auch gerade. Also wenn ihr das hört, das wird man nicht mehr lange machen.

Robert (Viele.Immobilien): Das... ja.

Robert (Viele.Immobilien): Das ist tatsächlich so eine Sache, das sollte man sich nicht dran gewöhnen, weil das ist nicht gut für den Körper und insgesamt. Aber was steht heute noch an? Ich werde noch mein Reporting zu Ende bauen, weil da sind noch so paar Kleinigkeiten und wenn die Sachen drin sind, dann freue ich mich, weil dann kann ich nämlich das Monatsreporting umstellen, spare einen Haufen Geld und auch Zeit, weil es besser funktioniert.

Andreas Borck: Nein, ist es nicht. So, was steht heute noch an?

Robert (Viele.Immobilien): und dann hoffe ich, dass Elias mir die Topliste freigibt, dass ich das lauschen kann. Dann gehe ich laufen und dann gehe ich in meine Körperoptimierung, in meine neue Körperoptimierung. Ich habe mir nämlich jetzt eine Eistonne gekauft.

Andreas Borck: Ist die gekühlt? Ich hab sie nur auf Instagram gesehen. Ist die gekühlt?

Robert (Viele.Immobilien): Du kannst ein Kühlsystem anschließen, das habe ich aber jetzt nicht, das ist wirklich ein billiges Ding. Also ich hätte auch noch eins übrig, weil der Herr Kamchik hat nämlich das Ding zweimal bestellt.

Andreas Borck: Ich gebe dir mal meine Adresse.

Robert (Viele.Immobilien): Ja gerne, ich hab noch zu Hause rumstehen. Also machen wir gleich. Und ne ich hab mir da so von Icefast die Starter Edition, das Icefast Easy. Ich passe so gerade rein. Meine Tochter ist es in Swimmingpool. Nee, ist ganz cool. Ich bin auch am Wochenende nach meinem Wettkämpfen, also mache ich meinen Läufen. Einfach Oberschenk, also wirklich bis zur Brust komme ich rein. Dann ist das Ding aber auch voll. Ich habe es nicht extra gekühlt, habe aber so Eispacks, also riesige Eiswürfel, da habe ich mit bestellt und die habe ich da reingeworfen und das ist schon frisch. Also es sind so 10 Grad maximal, eher weniger. Für meinen Zweck reicht es. Ich brauche da gar nicht 2 Grad oder so, sondern es können auch 10 Grad sein. Mir geht es einfach nur um die Erfrischung, um die Rotation. und jetzt nach dem Laufen versuche ich das wirklich täglich zu machen. Es erdet dich, weil am Anfang ist es so, oh Gott, Gott. Dann gehst aber rein und musst halt mal so eine Minute Druckabmung machen und danach ist es sehr angenehm. Und das zieht ja halt dann nochmal so ein bisschen die Muskeln zusammen und so was.

Andreas Borck: Okay.

Andreas Borck: Ich habe das jahrelang gemacht. hatten hier bei uns einen Arzt, der hatte so eine Eiskammer, so eine Kältekammer, die ging auf minus 100 Grad runter. Was schlimmer klingt als es ist, 100 Grad in der Luft, das nicht so schlimm wie 0 Grad im Wasser. Aber da musste man dann auch so 3, 4 Minuten drin stehen und das hat so gut getan.

Andreas Borck: Das müsste ich eigentlich nochmal machen.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, da traue ich mich tatsächlich nicht ran, auch wenn ich weiß, dass es ungefährlich ist. Aber mit dem Baden, ist schon irgendwie, und wir haben da so eine Ecke, wo wir das wirklich gut machen können. Wir haben jetzt da auch schon Pflanzen und Gemüse und sowas vorbereitet. Das wird richtig cool. Und die Kleine kann es dann auch als Minisprümipool nutzen. Und im Sommer da einfach mal schnell reinzuhüpfen kurz, wenn es richtig warm ist und sowas. Romantisiere ich vielleicht jetzt gerade ein bisschen, aber ich glaube das wird cool.

Andreas Borck: Ja bestimmt, muss ja eben nur kalt sein, ne?

Robert (Viele.Immobilien): Klo! Gut, steht bei mir an. Viel zu tun bei dir.

Andreas Borck: Okay?

Andreas Borck: Ich bin diese Woche alleinerziehend. Meine Frau ist auf einer Messe in Amsterdam. Das heißt, ich werde jetzt gleich meine Töchter abholen. Von der Schule dann zum Ballett gehen. Allerdings nur als Zuschauer. Bevor ihr euch das jetzt alle vorstellen könnt, wie ich im Tütü da stehe. Und dann den Tag ausklingen lassen und heute Abend dann noch was arbeiten. Also ich verlege meine Arbeit jetzt gerade tatsächlich in die Abendstunden, wenn die Kinder schlafen. Damit der Nachmittag für die Kinder da ist.

Robert (Viele.Immobilien): Fertig cool.

Andreas Borck: Ich hoffe alle Väter und ich denke alle Väter verstehen, das ist schon wichtig.

Robert (Viele.Immobilien): Ich muss ja so lachen und vielleicht tut deine Frau unseren Podcast, ja, aber wie du begeistert warst, dass deine Frau weg ist. Aber jetzt nicht, weil die Frau weg ist, sondern weil du dann endlich nachts so lange arbeiten kannst, wie du willst. Also diese Begeisterung...

Andreas Borck: Ja toll jetzt! Ja meine Frau ist mein Korrektiv, die kommt dann irgendwann spätestens 10.30, 11.00 kurz ins Büro, tippt mir auf die Schulter und fragt mich auf ihre bekannt charmante Art, meinst du nicht, wäre jetzt langsam mal Zeit? Was auf gut Däu ist, ist nicht so sehr Frage, wie es danach klingt.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, aber das Korrektiv ist wichtig und das will ja nur das Beste für dich.

Andreas Borck: Alles gut, gibt solche und solche Zeiten. Mein Lieber, ich wünsche dir einen wunderschönen Tag, euch allen eine wunderschöne Woche, viel Erfolg, wenn irgendwas ist, irgendwelche Fragen anrufen, E-Mails schreiben, WhatsApp schreiben. Keine Angst haben, geht auch kostenlos. Ich hatte letztens jemanden, meinte, er hätte Sorge gehabt, mich anzuschreiben, weil er eigentlich vor der Rechnung hatte. Ich ja schreib mich halt an. Also so abgehoben bin ich noch nicht, dass eine WhatsApp bei mir Geld kostet.

Robert (Viele.Immobilien): Jo, dann bis nächste Woche.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, definitiv nicht. Also ich rede ja auch gerne mit den Leuten. Bei mir muss es irgendwo einen Plan haben, sprich es muss im Kalender stehen und dann nehme ich mir auch gerne Zeit dafür. Aber kurze Fragen auch gerne, immer per E-Mail oder sowas ist das einfachste. Ich muss vielleicht zum Abschluss. Immer wenn jemand sagt, Fragen kostet nichts, fällt irgendwo ein Anwalt lachend vom Stuhl.

Andreas Borck: Ha Sehr schön. Mit dieser Weisheit verlassen wir euch und wünsche euch eine wunderschöne Woche.

Robert (Viele.Immobilien): Aber wir sind keine Anwälte.

Robert (Viele.Immobilien): Tschüss!

Andreas Borck: Ciao!

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