MuG003 - Donna hat Andreas im Griff

Shownotes

In dieser Episode diskutieren Andreas Borck und Robert über verschiedene Aspekte des Vertriebs, insbesondere im Immobilienbereich. Sie beleuchten die Bedeutung von Wohlfühlvertrieb, langfristigen Kundenbeziehungen und die Rolle von Ehrlichkeit im Verkaufsprozess. Zudem wird das Konzept der FOMO (Fear of Missing Out) thematisiert und wie es im Vertrieb eingesetzt wird. Die beiden sprechen auch über die Wichtigkeit der Kundenqualifizierung und des Onboardings, um eine nachhaltige Beziehung zu den Kunden aufzubauen. In dieser Episode diskutieren Robert und Andreas verschiedene Aspekte des Immobilienvertriebs, einschließlich der Bedeutung von Zustimmung, der Kunst des Zuhörens, der Kundenorientierung auf Webseiten, der Anredeformen im Kundenkontakt und dem richtigen Auftreten. Sie beleuchten auch die Anpassung der Kommunikation an verschiedene Medien und die Rolle von Technologie, insbesondere im Hinblick auf Transkriptionstechnologien. Ein technischer Streit über Mac vs. Windows rundet die Diskussion ab.

Takeaways

Wohlfühlvertrieb bedeutet, den Kunden zuzuhören und Vertrauen aufzubauen. Langfristige Beziehungen sind entscheidend für den Erfolg im Vertrieb. Ehrlichkeit im Vertrieb ist wichtig, auch wenn es unangenehm ist. FOMO kann im Vertrieb schädlich sein und sollte vermieden werden. Kundenqualifizierung ist entscheidend, um die richtigen Kunden zu gewinnen. Onboarding-Prozesse sind wichtig, um Kunden effektiv zu integrieren. Vertrieb sollte nicht auf Angst basieren, sondern auf Vertrauen. Ein gutes CRM-System kann den Vertriebsprozess erheblich verbessern. Die Dokumentation von Prozessen ist entscheidend für den Erfolg. Kunden sollten nicht nur als Verkaufszahlen betrachtet werden, sondern als langfristige Partner. Die Zustimmung aller Beteiligten ist entscheidend im Immobiliengeschäft. Zuhören ist eine Schlüsselkompetenz im Verkauf. Webseiten sollten den Kunden in den Mittelpunkt stellen. Der Umgang mit Anredeformen kann den Kundenkontakt verbessern. Ein angemessener Auftritt beim Kunden ist wichtig. Die Kommunikation sollte an das jeweilige Medium angepasst werden. Wohlfühlvertrieb bedeutet, den Kunden nicht unter Druck zu setzen. Technologie kann den Verkaufsprozess erheblich verbessern. Das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Systemen ist vorteilhaft. Die Wahl des Betriebssystems sollte den individuellen Bedürfnissen entsprechen.

Chapters

00:00 Einführung und persönliche Updates 06:23 Wohlfühlvertrieb und Kundenbeziehungen 12:28 Langfristige Strategien im Vertrieb 19:18 Ehrlichkeit und Mehrwert im Verkauf 24:59 FOMO im Vertrieb und Kundenakquise 25:58 Ehrliche Kommunikation und Erwartungen 26:28 FOMI: Spaß am Einfluss nehmen 27:36 Newsletter und Kundenbindung 28:16 Onboarding und Software-Nutzung 29:13 Individualisierung von CRM-Systemen 30:09 Dokumentation und Fehlervermeidung 31:03 Qualitätssicherung in Prozessen 35:09 Kundenqualifizierung und Signale 38:08 Der richtige Auftritt im Immobiliengeschäft 42:50 Kundenbeziehungen und persönliche Ansprache 46:36 Markenbildung und Auftritt 49:37 Kommunikation und Anpassung an Medien 54:25 Technologie im Arbeitsalltag 59:13 Transkription und Effizienzsteigerung 01:01:11 Abschluss und Ausblick

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Andreas Borck: Einen wunderschönen guten Morgen, lieber Robert. Robert, guten Mit... Ja, okay, hast recht. Dienstag, 16. September, 11.45 haben wir, d.h. wir sind, wie sagen sie mal, gemischtes Hack, immer fast live, wenn es veröffentlicht wird. Wir haben uns auf den Donnerstag festgelegt als Veröffentlichungstermin, von daher lange ist es nicht mehr. Wir sind in der Vorweidachtswoche und trotzdem nehmen wir beide uns super gerne die Zeit, hier nochmal eine knappe Stunde über die Dinge zu reden, die uns so beschäftigen. Wie...

Robert (Viele.Immobilien): Guten Morgen, guten Mittag, Mahlzeit!

Andreas Borck: Wie lief deine Woche, lieber Robert? Wie geht's dir?

Robert (Viele.Immobilien): Ich komme gerade aus einem richtig schönen Webinar zusammen mit Lucas Sigitsch von Andrej und Melias Endrich, KI live, also alles rund KI quasi. Da haben wir mal aus unseren Sichtweisen wieder erzählt, das haben wir schon mal gemacht und das war auch richtig cool. Es ist halt wie unser Podcast, nicht unbedingt einem Skript folgend oder eine starre Folie, Folien schlacht, sondern wirklich Fragen und dann reden wir aus unseren Perspektiven darüber. Also war wieder sehr sehr schön, freue ich mich schon. Ich habe schon gesagt, ich hätte gerne den dritten, vierten, fünften Teil. Genau.

Andreas Borck: Super. Das ist ja, also ich finde diese Webinare halt immer am besten tatsächlich, das mache ich mit der CRM Praxis genauso. Natürlich bereite ich mich vor, bereite mir ein Thema vor, überlege mir den groben Rahmen und dann geht es eben darum zu gucken, zu zeigen was geht, dann kommt die Frage und dann entwickelt sich das halt immer weiter. Ich nenne es jetzt mal autodidaktisch, was falsch ist, aber es entwickelt sich automatisch immer weiter in die richtige Richtung. Und das finde ich halt so spannend, wenn man solche Webinare macht.

Robert (Viele.Immobilien): Das ist ja fast schon Workshop-Thema oder Diskussionspanel oder so was. Ja, da kommt einfach auch das Schöne ist ja, man redet dann, man kriegt dann von dem anderen was mit und auf einmal kommt so, ach cool, das kann man ja verknüpfen oder das kann man ja noch so machen oder da fällt mir noch aditional ergänzend etwas dazu ein. Das ist ja so wie bei uns auch in unserem Austausch. Wir eskalieren uns ja nach oben, also nach vorne. Du fängst mit einer Idee an, dann sag ich, da können wir ja das machen und dann fällt dir auf einmal die PipeDrive API mit 165 Endpunkten ein.

Andreas Borck: Du übertreibst noch mal 130.

Robert (Viele.Immobilien): Okay, fast. Das ist ja das Coole, das ist ja das Vermengen von Ideen zu sinnvollen Sachen. Und das Schöne fand ich halt auch, und da sind wir ja auch sehr weit vorne, das ganze Thema sinnvoll aufzusetzen, dass halt nicht alles KI ist, dass es auch Prozesse gibt, die man anders abbilden kann, wo man KI braucht. Plus das Thema Datenschutz, weil das wird mir in letzter Zeit zu häufig vergessen.

Andreas Borck: Ich glaube, Thema Datenschutz ist so ein Thema, das wurde sehr lange sehr heiß gekocht und wie immer, wenn der Mensch irgendwann zu viel von etwas hat, dann ist ihm vollkommen egal. Und ich glaube, das ist gerade ein Riesenproblem und das Thema KI ist halt auch noch so neu.

Andreas Borck: Es gibt keine Patentlösung. Also was du eben gesagt hast mit wir entwickeln etwas weiter, das ist ja auch Dinge die ich KI-technisch abbilde sind für dich vollkommen uninteressant. Die willst du einfach gar nicht wissen, weil ist nicht Teil deines Daily Doings.

Robert (Viele.Immobilien): Haha.

Andreas Borck: Das Thema KI ist aber so neu, dass wir alle halt noch nicht so richtig oder was heißt wir alle, die meisten noch nicht so richtig wissen, damit umzugehen. Ich habe eben noch bei Insta und in real gesehen, wo es hieß, ich meine KI zu kennen, dabei fiel mir auf, ich google seit einem Jahr einfach nur mit ChatGPT. So und das ist ja das Schöne, wo man einfach mit KI richtige Dinge bauen kann, wenn man es für einen selber macht und das ist mit diesem Workshop-Charakter, was du gerade sagtest, super cool, die Dinge zu machen, die für denjenigen spannend sind und nicht für alle, weil ich glaube, es gibt wenig, was für alle spannend ist.

Robert (Viele.Immobilien): Ich fand es ja jetzt auch spannend von dir zu hören. Der Gag unter uns ist ja, ich habe hier eine Google Doc mit Podcast Andis Redaktionsplan und tatsächlich ist es fast unmöglich mit Andi einen Redaktionsplan, einen Sendungsplan aufzubauen. Wer es aber geschafft hat, war Donna.

Andreas Borck: Vielleicht hattest du die falschen Argumente. So, vielleicht ist auch das. Was wir gemacht haben für diese Woche, ihr Lieben, ist mal die Idee zu sagen, natürlich wollen wir weiter reden, wie uns die Schnauze gewachsen ist. Ich glaube, da bleiben wir auch bei. Wir werden uns mit Sicherheit auch immer wieder so verlieren. Aber vielleicht ein bisschen mehr Struktur reinbringen als in den letzten beiden Wochen.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, wahrscheinlich. Ich heiße nicht Donna.

Robert (Viele.Immobilien): Jetzt wo wir Ton haben, können wir das auch richtig machen.

Andreas Borck: Genau, wir haben Ton und im Vergleich zur letzten Woche, wo wir es versprochen haben, jetzt auch wirklich Video. Ich muss nochmal dazu sagen, ich hatte in letzten Folge schon angekündigt, dass wir jetzt Video haben, was aber leider dann doch nicht geklappt hat. Das lag dann an Tonproblem. Aber Robert hat sich ein neues Mikrofon gekauft. Ich habe mein Mikrofon hier wieder sauber aufgestellt. Wir haben die Kameras an. Ich glaube heute kriegen wir es wirklich hin.

Robert (Viele.Immobilien): Ich hoffe es stark und wir haben ja extra eine Testaufnahme gemacht, von daher hoffen wir mal, dass die Testaufnahme nicht besser war als das, was jetzt rauskommt. Aber es wird klappen. Wie ist deine Vorweihnachtswoche? Hast du irgendwas mitgenommen, was cool ist?

Andreas Borck: Da bin ich sicher.

Andreas Borck: dass bald Weihnachtswoche ist. Nein. Du hast das letzte Woche so schön gesagt, ... dein Kalender hat Burnout. Also ich habe diese Woche noch zwei Kick-Off-Termine, ... ... morgen und übermorgen jeweils. Wo ich dann nochmal 6-7 Stunden mit Kunden zusammensitze. Das stresst mich gerade in mir drin ein bisschen, ... weil auch noch viel abzuarbeiten ist und sowas. Und ich weiß nicht, wie du es machst, aber ich habe tatsächlich mir vorgenommen, die Weihnachtsferien so wenig wie irgendwie möglich zu arbeiten ... ... und die Zeit mit der Familie und den Kindern zu verbringen. Deswegen ist gerade noch alles ein bisschen hektisch, aber... Na, hab ja noch... ...drei Tage, drei Nächte. Ist doch noch alles gut. Ist doch alles easy und entspannt. Es bringt ja nichts. Aber du hast eben schon gesagt, hier im Hintergrund sieht man es, ich hab mir ein Moosbild gebaut... ...und sowas. Ja, die Dinger sind drissteuer. Glaubt man gar nicht. Was aber funktioniert, wenn man einen Kumpel hat, der einen 3D-Drucker hat...

Robert (Viele.Immobilien): Und mit dem Moos nix los.

Robert (Viele.Immobilien): Ja.

Andreas Borck: dem einfach die Buchstaben zu geben, die er drucken soll, sich dann beim Bauhaus für ein paar Euro Moos kaufen und das Ganze für ein Apfel und ein Ei selber bauen. Wie immer, machst du es selber, ist es günstiger als wenn du es kaufst.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, das stimmt. Ich finde die Modusbilder auch ganz cool, preislich ist das einfach schon brutal.

Andreas Borck: Also ja, genau. Aber das war so das Thema. Wir hatten letzte Woche über das Thema Vertrieb gesprochen. Und da kamen so zwei, drei Leute, die mich drauf angesprochen haben, ob wir da mal tiefer reingehen können, als wir mit Wohlfühlvertrieb meinen. Und das hat Donner mir vorgeschlagen. Oder auf Donner höre ich einfach. Dass wir beide mal so ein bisschen über das Thema Vertrieb mal tiefer reingehen. Was meinten wir letzte Woche mit Wohlfühlvertrieb? Mit nicht pushen, drücken.

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: Ich glaube da sind wir beide uns sehr ähnlich, haben wir schon ganz oft darüber gesprochen, dass wir das nicht machen. Aber dann lassen wir mal gucken, was man da als Markler vielleicht draus mitnehmen kann. Aber was meinst du mit Wohlfühlvertrieb?

Robert (Viele.Immobilien): Also was ich ganz oft gehört habe in den letzten Jahren, Jahrzehnten, ich bin kein, also ich bin der Anti-Seller. Ich bin kein Verkäufer. Ich rede ja jetzt eigentlich auch bis auf jetzt im Podcast oder so bei Workshops und sowas. Da rede ich gerne, aber ansonsten rede ich gar nicht so viel. Und was Ich glaube, was aber auch bei Immobilienmachlern gut ist, wenn du viel und gut zuhören kannst. Also dass du gar nicht derjenige bist, der viel redet, sondern der... zuhört, Dinge zusammenbringt und dann die richtigen Fragen stellt. Ich glaube, das kann ich gut. Und am Ende fühlen wir uns ja wohl, wenn uns die Beachtung geschenkt wird. Und wenn jemand anderes aber die ganze Zeit redet, dann liegt die Beachtung eigentlich bei ihm und nicht bei dem anderen. Von daher versuche ich schon, das Wort oder die Gesprächsmacht immer dem Kunden zu geben. Also demgegenüber. Das ist glaube ich so ein bisschen das Thema und das andere, weswegen ich so Anti-Cellabin vielleicht auch. Also ich mache nicht dieses klassische Push. Ich rufe niemanden an und sage hier, brauchst mal ein System. Das ist das Geist und überhaupt. Hier die Vorteile und hier und überhaupt. sondern dieses langfristige, also dass die Leute sich wirklich bei mir wohlfühlen. Dass wenn sie eine Mail von mir kommen, wissen, das ist doch der Typ hier, der mit der Kappe und der macht das und das und da ist wieder eine sinnvolle Information, da ist ein Podcast, da ist ein Video, da ist eine Mail. Also ich bin jetzt beim 247. diese Woche gewesen. Also den ich geschrieben habe, der geht das am Donnerstag raus, aber ja.

Robert (Viele.Immobilien): und über lange Zeit aufbauen, nicht mit der Axt durch die Tür, sondern Vertrauen hast du es, glaube ich, letztes Mal. Also Verkaufen durch Vertrauen. Und das ist ja am Ende. Wenn ich jemandem vertraue, dann fühle ich mich wohl.

Andreas Borck: Aber wie kannst du denn überhaupt Geld verdienen? Die ganzen Instagram Sales Gruße erklären mir doch, das geht nicht. Ich muss nachhaken, muss Follow-Ups haben, ich muss da Kontaktpunkte schaffen. Das heißt, du kannst ja gar kein Geld verdienen. Wenn du irgendwie Hilfe brauchst, sag Bescheid, aber ich glaube, es funktioniert auch so ganz gut, oder?

Robert (Viele.Immobilien): Ja, ich stell dir denn für heute eine Rechnung. Nein. Was auf Instagram passiert oder was auch auf LinkedIn passiert, es diese Abkürzung, schnell und technisch reich werden. Da wird noch irgendwas aus dem Boden gestampft und dann wird das verkauft als die neue Lösung für alles und schieß mich tot. Aber am Ende ist es halt einfach nur ein Teil abgebildet, der mal kurz funktioniert, aber nicht zu Ende gedacht ist. Und ich versuche eher langfristige Sachen. Also wenn jemand zu mir sagt, hier ich brauche Leads, dann sage ich ja, ist schön. Wenn du jetzt aber ganz schnell Leads brauchst, dann bin ich wahrscheinlich eher der Falsche, weil das funktioniert nur, indem du Leads kaufst. Wenn du aber weg willst von der Abhängigkeit von Leads-Portalen, Dann bin ich dann Mann, aber das funktioniert nicht auf morgen oder übermorgen, wenn du vorher noch nichts gemacht hast, sondern das ist was langfristiges und mittelfristiges. Deswegen meine Kunden, zum Teil habe ich die schon seit vier Jahren, einige noch länger.

Andreas Borck: Genau diese Nachhaltigkeit finde ich so schön. Wir hatten letztes Jahr auch über KI-Callern gesprochen und ich hatte diese Woche wieder drei KI-Callern, die mich angerufen haben. Also wieder drei neue Nummern auf meiner Bloglist. Ich glaube, dieses Hard-Selling oder Push-Selling, oder wie man es auch in der Fachsprache nennt, keine Ahnung, funktioniert, wenn du ein billiges Produkt hast mit viel Masse. Also dir ist egal, ob 90 % der Menschen dein Produkt doof finden. weil du hast 100.000 angerufen. Und wenn davon 10 % kaufen, ... ist alles gut. Ich hab ... ... auf der ... On-Office-Roadshow in Köln war, ... ... schöne Grüße an Julia Graf an der Stelle. Wir haben, glaub ich, vier oder fünf Stunden ... ... fast gequatscht, die ganze Zeit ... ... immer mal wieder zwischendurch, ... haben geredet über On-Office, ... über Prozesse, über Automatisierung. Familie, Standorte, das Maklerleben war wunderschön. Und dann habe ich mich verabschiedet, weil ich meinte, ich fahre jetzt nach Hause. Dann guckt sie mich an, ja, jetzt, warte mal, was machst du jetzt noch mal ganz genau? Also es war wirklich so, dass wir stundenlang geredet haben und nicht einmal gepitcht. Aber ich finde das total wichtig, dass man einfach erzählt, was so geht, was funktioniert, was man macht. Aber zu jedem Dienstleister passt der richtige Kunde und ich glaube da ganz fest daran, dass man irgendwie zusammenfindet und dann auch über lange, lange Jahre zusammenarmen.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, ist halt so... Da gab es mal diesen... Kalter Quise ist das Äquivalent zu einem One-Night-Stand oder irgendwie sowas. Ich kichs nicht mehr zusammen, aber dieses halt mal schnell ins Bett zerren, eine Nacht und dann hup und weg.

Andreas Borck: Okay.

Robert (Viele.Immobilien): Und das machen viel zu viele da draußen, aber man erkennt die relativ schnell. wenn es aufgesetzt ist, wenn die mich unter Druck setzen und so weiter. Also du hast jetzt gerade hier die Cold-Color nochmal gesagt. Ich hatte jetzt auch einige Kunden, mir geschrieben haben, dass es wohl gerade wieder eine Baulig-Masterclass zu Ende sein muss, weil die jetzt wieder verstärkt halt diese hier du bist mein Testkunde und nur in deiner Region und 30 Leads in fünf Tagen sowas. Also... Klar passt das auch wieder zu bestimmten Leuten, aber will ich das sein oder will ich das nicht sein? Gerade die, die eher langfristig denken und nicht in den kurzen Erfolgen, die sind glaube ich auch dann am Ende als Immobilienmachle zum Beispiel erfolgreich, weil sie dann einfach mehr Empfehlungen. Wenn ich mich jemanden kümmere, dann kriege ich von dem auch Empfehlungen.

Andreas Borck: es geht ja gar nicht darum, dass man irgendwie faul rumsitzt und nichts tut. Ich glaube, das ist immer ganz wichtig, dass man diese Art von Vertrieb, die wir gerade beschreiben, nicht verwechselt mit, ich setze mich in mein Büro, an mein Schreibtisch, lächle nett und warte, dass Kunden reinkommen. Darum geht es ja gar nicht.

Robert (Viele.Immobilien): Ich würde auch behaupten, dass wir relativ viel machen. Wir machen nur andere Sachen. Wir auch gratis rausgeben an Mehrwerten und sowas. Das ist bei Immobilienmaklern genau dasselbe, dass ich sagen kann, ich mache als Immobilienmakler Vorträge, lade die zu einem ...

Andreas Borck: Ja.

Robert (Viele.Immobilien): Kunden-Tag oder was auch immer ein oder sowas. Mach den IHK-Ausbilder und sowas. Da gibt es ja ganz viele Beispiele.

Andreas Borck: Ja und gerade dieses Thema Kundevents finde ich mega gut und da kann man halt so ganz kleine Sachen machen. Ich habe einen Kunden, macht, die haben ein Büro in einem Altbau und die haben einen Kamin. Die machen im Winter, also ab Oktober bis März machen die einmal im Monat einen Kaminabend. Kaminabend heißt jeder der kommen will darf kommen, es gibt Häppchen, bis zu 30 Leute können sich anmelden, gibt Häppchen und Getränke und wir reden jetzt nicht von Kaviar und Lachs und was weiß ich nicht alles sondern Ist auch gerne mal eine Mettstulle. Also es ist wirklich alles dabei, so dass es ein entspannter Abend ist. Und die Leute den Makler kennenlernen, der immer ein bisschen über seine Arbeit erzählt, der da einfach auch menschlich ist. Und dann immer den regelmäßig abstellen Fachleute hat, die irgendwas erzählen. Energische Sanierungen, Immobile geerbt, all solche Dinge. Und das ist tatsächlich ein riesen Kundenmagnet geworden bei denen, weil die Leute da über Vertrauen aufbauen. Und man redet ja immer von sieben bis acht Kontaktpunkten mit einem Dienstleister, man haben muss, bevor man ihn dann wirklich beauftragt. Und das ist ein wunderschöner Newsletter. Also ich schreibe meine Newsletter, genau wie du, wirklich noch per Hand. Die sind nicht, also ich habe es dann jetzt mittlerweile teilautomatisiert, zumindest die Ideenfindung und sowas, aber es ist ausarbeitet. Das sind Rechtschreibungen. Es ist manchmal leichter, nicht mit einem weißen Blatt Papier anzufangen, sondern schon mal eine Idee von der KI zu kriegen, was kann man tun? Aber jeder Newsletter hat bei mir den Anspruch, dass es auch wirklich einen Mehrwert liefert. Also dass dann irgendwie ein kurzes 2-3 Minuten Loom-Video drin ist, wie setze ich das denn Jedes Webinar hat bei mir den Ansatz, es soll einen Mehrwert bieten. Ich lüge nicht, ich freue mich, wenn mich Leute darüber beauftragen. Aber muss man nicht. Man kann nur mit dem Wissen aus Webinaren und Newslettern wirklich was tun. Was hältst davon, wenn Makler die Immobilieneinwertung bepreisen?

Robert (Viele.Immobilien): Äh, gib mir ein Beispiel.

Andreas Borck: Ich habe das jetzt zwei Mal gehört in den letzten paar Wochen, dass jemand gesagt hat, ich mache keine kostenlosen Immobilienbewertungen. hast ja viele als Pull nutzen und sagen, weißt du was? Bei mir gibt es eine kostenlose Einwertung. Und ich habe viele gehört, die gesagt haben, ich mache das nicht mehr. Die Einwertung kostet 249 Euro, außer ich bekomme den Auftrag. Dann mache ich es kostenlos.

Robert (Viele.Immobilien): Hm?

Robert (Viele.Immobilien): kann man machen, damit kann man sich natürlich abheben gegenüber den anderen. Man muss es halt gut kommunizieren, warum das jetzt 249 Euro kostet. Die Idee ist super. gerade mit dem, wenn du mir den Auftrag gibst, egal ob jetzt oder in zehn Jahren, dann wird es verrechnet. Das sind ja keine Summen. Da geht es ja bloß quasi um das Signal. Wir wollen jetzt keinen Bewertungstourismus, nenne ich es mal.

Andreas Borck: Hmm.

Robert (Viele.Immobilien): Also von daher zum Abheben und so was finde ich gut, wenn man dann noch die Vorteile ausstellt, sowohl auf der Zielseite oder in dem Werbemittel, ist das legitim, definitiv.

Andreas Borck: Ich habe im ersten Moment in mich gedacht, das widerspricht komplett meiner Idee. Also meine Idee von Mehrwert liefern und wir sind Dienstleister, also erstmal dienen und leisten, dann was nach voraus zu ziehen. Aber tatsächlich, je mehr ich dann drüber nachgedacht habe, so die letzten Tage, wenn man das entsprechend gut kommuniziert, wie du es gesagt hast, und wirklich verkauft, mit dafür kriegst du aber halt auch nicht einfach nur eine E-Mail von mir, sondern bekommst ein Dossier über deine Immobilie. mit verschiedenen Wertansätzen, verschiedenen Ideen, mit einer genauen Erklärung, wie ich dahin gekommen bin. Also wenn ich etwas für 249 Euro verkaufe, muss da auch was drin sein. Ich fand das ganz spannend. Du machst jetzt auch ein LangDoc-Webinar und hast das ja auch bepreist. Ganz, klein, aber du hast es bepreist. Was ja sonst nicht deine Art ist. Aber ich fand es total gut, weil dieses Webinar hat so viel mehr Wert. Das Thema LangDoc oder KI, das finde ich tatsächlich, da muss man manchmal dann einen Preisschuh dranhängen, den Wert rauszustellen.

Robert (Viele.Immobilien): Nope.

Andreas Borck: Aber halt nicht übertreiben. Wieder, ich bleibe dabei in erster Linie als Dienstleister dienen und leisten. Das ist das Allerwichtigste.

Robert (Viele.Immobilien): Genau. Also mit dem Langdorfer ist das 39€ und davon habe ich noch 25 % Rabatt gegeben, wer möchte. von daher, das ist ein Obolus, aber ich habe gesagt, mache ich jetzt mal nicht gratis. Und das witzige ist tatsächlich, dass es dann auch nochmal andere Leute erreicht hat, die schon lange nicht mehr mir in Kontakt standen oder die vielleicht... Mehrwert drin gesehen haben, jetzt ein Preis dahinter ist. Weil grundsätzlich die Landau Grundlagen, die hatten wir beide schon vor vier, fünf Wochen, freitags mal einen kostenfreien Seminar, also im Webinarenmarkt. Und jetzt ist halt gut die Vorbereitung und sowas, die ich jetzt dafür gemacht habe für Donnerstag, die ist Länge mehr als das, was wir da zusammengebaut haben. Das war ja Freestyle. Und deswegen, sag ich mal, dann so 35 Euro,

Andreas Borck: Hmm?

Robert (Viele.Immobilien): verschmerzbar, weil alleine wenn ich einen Punkt rausnehme, hat mir das schon zehnfache Gespartanzeiten.

Andreas Borck: Und dann hat es ja auch einen Wert und dann ist es auch fein. Ich habe letztens gelesen, sei ehrlich auch wenn es weh tut. Und diesen Satz habe ich mir tatsächlich auch im Vertrieb angewöhnt. Wenn etwas nicht geht, versprecht nicht, dass es geht. Es macht keinen Sinn, es fällt jedem auf die Füße. Und alles das diese Art von Vertrieb, die Robert und ich hier gerade besprechen, sind für mich so dieses Thema Markenbildung, Langfristigkeit, Nachhaltigkeit.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, genau.

Andreas Borck: Sodass man guten Gewissens auch in 5, 6, 7, 8, 10 Jahren noch Umsatz mit dem macht, was man kann. Und deswegen Ehrlichkeit. Und wenn was nicht geht, sagt's.

Robert (Viele.Immobilien): Das war ja großes Thema damals. Ich komme aus der Softwarebranche und da haben wir das auch. Der Vertrieb hat halt verkauft und seine Ziele waren halt Lizenzen zu verkaufen. Ich als Support, als Konsultant, der dann das Ding einrichten muss, musste die Versprechen des Sales umsetzen. Das war aber manchmal gar nicht möglich, weil wir bestimmte Funktionen gar nicht hatten oder so. Was haben wir gemacht dann irgendwann? Wo hat es bessere geklappt? im Projekt, wir haben die Stelle des CS Consultants gehabt. Das war ich manchmal. Und wir sind mit den Sellern rausgefahren zu Gesprächen, dann quasi zu bremsen oder doch mal Gas zu geben, aber immer zu überwachen, was da denn kam und ob das dann realistisch ist. Und das war dann so agentisch, dass es halt diese dieses Engelchen und Teufelchen gab. Der eine wollte halt verkaufen, klar, sein Job ist ja auch richtig, das kannte ich, in dem Fall hätte ich es gar nicht machen können und der andere guckt aber auch so bisschen aus Kundensicht und übersetzt das und das war ganz cool.

Andreas Borck: Okay.

Robert (Viele.Immobilien): Jetzt wo du selbstständig bist, mit nicht vielen Team, also mit Teammitgliedern oder sowas, ist es ja genau dasselbe. Du bist dir selber verantwortlich für das, was du da draußen verkaufst. Und wenn du... darf ich nicht sagen... wenn du blödsinn laberst da draußen, dann...

Andreas Borck: Genau.

Robert (Viele.Immobilien): Du würdest dir selber auf die Flüße fallen, du bist selbst verantwortlich. wenn man in einer größeren Struktur arbeitet, mit mehreren Verkäufern, mit mehreren Leuten, die im Backoffice arbeiten und so weiter, dann ist das ein Riesenthema und deswegen finde ich zum Beispiel auch, aber da bin ich zu wenig drin, da müssen wir uns mal vielleicht jemand einladen, der da viel mitmacht, so Personaler oder so. Das ganze Thema Vergütung, weil nur weil vorne jemand reinholt, reinholt, reinholt, heißt das nicht, dass es dann auch sinnvoll ist, was er macht. Und vergütige den jetzt für jedes Objekt, das er reinholt oder vergütige auf Basis, wirklich verkaufbar ist.

Andreas Borck: Und das ist, ich was verkaufbar ist. Ich sage, dass jedem meiner Kunden und auch in jedem Webinar, wo es dieses Thema geht, sei ehrlich, auch wenn es wehtut, heißt für mich, für Markler, wenn der Kunde einen Preis haben will, wo du dir sicher bist, du wirst ihn nicht erzielen, dann ist das nicht dein Kunde. Dann setze ihn auf Wiedervorlage, gucke in vier Monaten, ob es das Objekt noch gibt und rufe ihn dann an und frage ihn, ob er noch mal Zeit für dich hat. und ob ihr jetzt vielleicht doch noch mal bereit ist mit einem ordentlichen Preis zu reden. Aber ihr verbrennt euch so sehr die Finger, wenn ihr mit Objekten an Markt geht, die ihr entweder sechs Monate habt, weil der Preis nicht passt oder mit Preissenkung Preissenkung euch schmeißt. Das macht keinen Sinn.

Robert (Viele.Immobilien): Manchmal ist ein Nein halt wirklich ein Nein und nicht die Abkürzung für noch einen Impuls notwendig.

Andreas Borck: noch ein Impuls nötig, das ist schön, das kannte ich nicht.

Robert (Viele.Immobilien): Das sind so doofe Verkäufer-Sprüche. Das ist wie, du musst den Kunden so schnell über den Tisch ziehen, dass sie die Reibung als Nestwärme empfindet.

Andreas Borck: Die Reibungshitze, ja, das kenne ich nur aus der Personalführung tatsächlich. Du musst den Mitarbeiter so schnell über den Tisch ziehen, er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet. Den kannte ich ja. Also wir hatten jetzt gerade mal gesagt, A, Mehrwert bevor wir verkaufen. Seid ehrlich mit den Kunden. Und jetzt dein Lieblingswort, glaube ich, das habe ich von niemandem so oft gehört wie von dir. FOMO, keine FOMO. Robert, was ist FOMO? Ich muss es googeln.

Robert (Viele.Immobilien): Hahaha!

Robert (Viele.Immobilien): Ja.

Robert (Viele.Immobilien): Ja.

Robert (Viele.Immobilien): Fumo, Fear of Missing Out. im Prinzip, könnte was verpassen. Die Angst, ich könnte was verpassen. Wenn ich das Objekt nicht annehme, dann nimmt es ein anderer und der wird erfolgreich sein. Bei uns ist es ja so quasi, da bringt jetzt jemand diesen neuen Prozess raus und der ist so geil. Oder das Tool und noch ein neues Modell von Chatchalipi und ich muss sofort alles stehen und liegen lassen. Also immer die Angst, irgendwas zu verpassen und das kann krank machen tatsächlich. Ich habe mich inzwischen tatsächlich abgelegt, weitestgehend, indem ich mir den FOMO-Score einfallen lassen habe für mich, wo ich kritisch hinterfrage, ist das jetzt wirklich so oder ist das auch noch okay, wenn ich es nächste Woche angehe und das hat relativ viel Stress rausgebracht. Und das Coole ist, es gibt auch den, du musst mal kurz überprüken, hast du FOMO?

Andreas Borck: Glaub ich.

Andreas Borck: Ich sehe es Vertrieb halt immer so, diese klassischen Instagram-Hooks, die ihr seht. Das ist für mich das Triggern von FOMO. Also wenn dann irgendwer sagt, wenn du das nicht tust als Makler, dann wirst du 2026 nicht mehr da sein. Oder wenn du sagst, das machen jetzt alle, das brauchst du auch. Und wenn ihr das mit euren Kunden entsprechend macht, das ist kein schönes Verkaufen. FOMO, Fear of Missing Out? Fear ist Angst. Und mit Angst verkauft man nicht. Also ich weiß, dass das in vielen Marketing-Leagern immer noch so praktiziert wird. Ich bin der Meinung, in unserer Branche darf man nicht mit Angst verkaufen.

Robert (Viele.Immobilien): Wenn du jetzt nicht verkaufst, die Preise werden fallen. Auch in meinen Ads sind sowas klar. Man könnte jetzt Clickbait ohne Ende machen, aber am Ende kriegst du die Leute dann mit Angst rein und das sind dann die schwierigsten Kunden oder die schwierigsten Gespräche am Ende. Also wenn man nicht angewiesen ist auf das letzte Objekt, was man eigentlich nicht haben will und man braucht, ja gut.

Andreas Borck: glaube ich auch.

Robert (Viele.Immobilien): Manchmal muss man auch über seinen Schatten springen, aber es darf nicht zur Gewohnheit sein.

Andreas Borck: haben schon mal Kunden abgelehnt.

Robert (Viele.Immobilien): Sehr oft. Tatsächlich. Ich bin sehr ehrlich, manchmal zu ehrlich. Ich habe auch Kunden schon mich ausgeredet. Einige wollten dann umso mehr. Das war ein bisschen doof. Weil ich dieses klassische Wo-Leeds. Ja, ich helfe bei Lead-Generierung von Eigentümerkontakten oder überhaupt Kontakten über die Immobilienbewertung zum Beispiel.

Andreas Borck: Ja, ja, FOMO.

Andreas Borck: Hm?

Robert (Viele.Immobilien): Aber ich verspreche sie nicht. wenn jemand zu mir sagt, ich spiele da Leads für 20 Euro, für 50 Euro oder sowas, kann ich den nicht liefern, weil das funktioniert nicht. Weil wenn ich das versprechen könnte, würde ich es entweder selber machen, beziehungsweise ich könnte es dir auch auf Erfolgsbasis geben. Und spätestens dann ist es nämlich vorbei. Und deswegen sage ich ganz ehrlich, das und das und das, ich setze es so und so so auf, so arbeiten wir zusammen. Und das und das kann man erwarten, aber ich kann es dir nicht versprechen. Und dann kommt man zusammen oder nicht halt. Aber es ist auch ganz oft, dass einfach die Versprechen von anderen, ich umsetzen, spätestens dann sage ich halt, das geht nicht, das ist deren Versprechen, dann machst du mit denen.

Andreas Borck: Okay.

Robert (Viele.Immobilien): Aber nochmal zum FOMO, ganz kurz, ich hab's gefunden. FOMI. Das ist so mein Wort für 2026. FOMI. Fun of making impact.

Andreas Borck: Das ist ein schönes Ort. Das ist schön.

Robert (Viele.Immobilien): Das ich von Robert Seeger geklaut, also ist nicht von mir. Aber das fand ich sehr schön. Fun of making impact. Und das ist ja das, was wir machen. Wir haben einen Podcast, wo wir ein bisschen labern, wo wir aber auch ein paar gute Impulse mitgeben, also auch schon hatten. Und wir haben Webinare und so weiter. Das ist Impact und es macht uns Spaß, glaube ich. Ansonsten wird man jetzt hier nicht zusammensitzen.

Andreas Borck: Ja, das ist schön.

Andreas Borck: Mmh.

Andreas Borck: Genau, und tatsächlich, ja, ist ein schönes Wort. Mir macht es halt immer Spaß, wenn dann Leute, ich hatte letztens jemanden, der mir bei LinkedIn geschrieben hatte, ob ich... Ich hab's ja bei einem LinkedIn-Post von mir gemacht. Ich habe nicht gesagt, kommentiere bitte, damit du das Video bekommst. Das mach ich ja nicht, ich das Schreibt-me-in-DM. Da hab ich nix von in der Reichweite, aber das Video zu posten war mir zu blöd. Ich wollte ein bisschen sehen, wer es sich anguckt. Und dann einige, die gefragt haben. Dann hat es geschickt und bei drei Viertel der Leute kamen wirklich, cool. Und dann ich geschrieben, ich habe auch einen wöchentlichen Newsletter dazu, PropStack, zu onOffice, kannst du dir gerne sagen, dann schrick ich ihn dir zu. Und dann haben die die ersten Newsletter bekommen, und krass, wo kann ich denn da einen Termin buchen? Ja, geht nicht über den Newsletter, also habe ich ausgeschaltet. Also dieser Newsletter ist eine ganz normale Mail mit Mehrwert.

Robert (Viele.Immobilien): Aber das ist doch dein Funnel dann.

Andreas Borck: Ich brauche keinen Funnel. Mein Funnel bin ich. Ja, ja, klar ist das irgendwie ein Funnel, ja. Aber er ist halt nicht hochpsychologisch genauso angelegt, die tiefsten Instinkte zu triggern. Weißt was ich meine?

Robert (Viele.Immobilien): Ja, aber das ist doch ein Funnel!

Robert (Viele.Immobilien): Ja, du machst das intuitiv.

Andreas Borck: Ja, das kann sein.

Robert (Viele.Immobilien): weil du halt Spaß hast, den Leuten Impact zu bringen.

Andreas Borck: Also ich habe tatsächlich Spaß daran diese Videos hier zu machen, kurze 3-4 Minuten Loom Videos, man in PropSack irgendwas selber einstellen kann. Das macht mir eine eheide Freude. Muss ich dir ganz ehrlich sagen, weil das sind so viele Funktionen in den Tools, die die Leute nicht wissen, die man sinnvoll nutzen kann. Und das macht mir Spaß, bzw. nein anders, mich ärgert, wenn Leute das nicht tun. Also mich ärgert, wenn Leute unnütz Geld für ein Programm ausgeben, was sie nicht nutzen.

Robert (Viele.Immobilien): Das ist aber tatsächlich, gerade das Onboarding, jetzt springen wir schon wieder ganz schön, aber das Onboarding in so eine Software oder in Prozesse ist glaube ich auch immer so das Schwierigste, weil die Leute da rein zu bringen ist das eine, die Daten da rein zu bringen, okay, aber dann, dass die Leute auch die sinnvollen Funktionen finden. Also was haben wir denn nicht alle, früher gab es, also bei FlowFact damals, gab es das Steuerung D.

Andreas Borck: Ja.

Robert (Viele.Immobilien): Das hat das Datum hingeschrieben und mit meinem Benutzerkürzel. Das heißt, wenn du eine Notiz hattest oder ein Dokument, wo mehrere was kommentiert haben in der Notiz, hast du einfach Steuerung D hingeschrieben und dann gemacht und dann hat jeder sein Ding und du wusstest wer was wann. Also total simpel, wusste keiner. Und dann hast du es denen mal so gezeigt und ach du ist ja cool, ich ja immer Manuel geschrieben.

Andreas Borck: Das ist cool.

Andreas Borck: Ja.

Andreas Borck: Ja, und das ärgert mich halt immer, wenn jemand viel Geld für eine Software ausgibt. Das ist wie so ein Porsche im zweiten Gang fahren. Das bringt halt. Kannste machen. Also du kommst auch von A nach B. Macht dir das Leben aber nicht leichter. Und allein das Thema, hatten eine, Entschuldigung, wenn ich jetzt zu tief gehe, ich hoffe, das wird nicht so tief. Ich hatte das Thema aber eben in dem Webinar. Custom-Fields, also Custom-Felder, also benutzerdefinierte Felder anlegen im CRM. Macht total Sinn. Jeder möchte etwas anderes von seinem Kunden wissen. Jeder möchte bei der Mobili andere Daten sehen. Vielleicht hier nochmal ein Notizfeld, da ein Checkfeld. Die kann man sich anlegen, so viele man will. Also ich bin bei OnOffice mal an die Grenze gekommen, da waren wir aber über 900 noch was Felder. Also selbst angelegte Felder. Aber damit fängt es schon an, das CRM zu individualisieren, zu deinem CRM zu machen. Oder auch die Etsy, auch da muss die Leute ja onboarden und ihnen erstmal erklären, was du tust und was alles möglich ist und in welche Richtung es gehen kann. Und im Final muss ja jeder selber entscheiden, was er will.

Robert (Viele.Immobilien): Bin nicht ganz so krass wie bei dir, aber ja.

Andreas Borck: Ja, ich habe das glaube schon mal gehört. Ich sitze jetzt morgen sechs Stunden, sieben Stunden mit einem Kunden zusammen, da fahre ich hin und dann entwickeln wir seinen Prozess. Übermorgen genauso, letzte Woche in München genauso. Und das finde ich halt wichtig, dass man das macht. Das kann natürlich eine CRM Software oder eine Software an sich ganz schwer leisten.

Robert (Viele.Immobilien): Aber wenn du jetzt sagst, du hast gerade gesagt, du hast die Grenze der Felder bei PropStack ausgenutzt. Wie gehst du daran, bei 900 Felder anlegen klingt jetzt erstmal meinen Ohren so bisschen so, ist es wirklich notwendig? Wie gehst du da vor, dass es nicht too much wird, also dass es dann in so einem Felder Müll ausartet?

Andreas Borck: Hm?

Andreas Borck: ganz einfacher Satz, ein Feld, ein Feld vor allem, ein Feld, ein Feld, was kein Pflichtfeld ist, ist ein Schwachsensfeld. Also jedes Feld muss einen absoluten Mehrwert haben. Du kannst dir aber ja dynamisch Felder anzeigen lassen oder nicht. Also du kannst natürlich sagen, weißt du was, bei einem Einfamilienhaus, was ich der Vermarktung zum Kauf habe, in der Vermarktungsart wohnen.

Robert (Viele.Immobilien): Halt!

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: Da brauche ich keine Mietrendite, da brauche ich keine Kaltmiete neben Kosten, Heizkosten. Diese Felder gibt es, aber nur bei der richtigen Objektart oder im richtigen Status. Es gibt ja auch Felder, die brauche ich am Anfang, aber am Ende nicht mehr.

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: Also ein klassisches Beispiel Aufbereitungscheckliste brauche ich am Anfang im Status Aufbereitung. Sobald das Ding in der Vermarktung ist, kann ich die mehr oder minder ausblenden. Weil das Ding ist durch, die Aufbereitung ist erledigt. Andererseits realisiert der Kaufpreis zum Beispiel, brauche ich am Anfang nicht als Pflichtfeld, brauche ich aber am Ende bevor es zum Notar geht.

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: Und da kann man Felder für anlegen, die man dann dynamisch anzeigen lässt, wenn es wichtig ist. Damit es nicht zu viel wird.

Robert (Viele.Immobilien): Und wie stellst du sicher, also das ist auf jeden Fall für die ganzen Leute, mit vielen individuellen Feldern auch arbeiten, interessant, wie stellst du sicher, dass du zum Beispiel nicht aus Versehen Felder hast, die du doppelt anlegst, die aber eigentlich das Gleiche machen? Also dokumentierst du das Ganze oder machst du das quasi, eine Excel-Liste, wo die Prozesse drin sind und dann mache ich mal durch, aber ich mache keinen Quercheck.

Andreas Borck: Jedes Feld wird dokumentiert, was es tut, im Vorfeld schon. Und dann prüfen wir, ob wir es nicht vielleicht noch mal anders anlegen können oder anders nutzen können. Das war auch ein Extremfall, muss man an Stelle sagen. Normalerweise sind es weniger Felder. Aber du musst das hart dokumentieren. Aber die Dokumentation ist sowieso wichtig. Wenn du einen CRM komplett umbaust, musst du es dokumentieren, damit der nächste weiß, was passiert. Und damit ein Onboarding. Nein. Ja natürlich, also tatsächlich gibt es Projekte, wo ich mehr oder minder, wenn die Projekte ganz neue Dinge haben, die ich noch nie gemacht oder noch nie bei einem Kunden umgesetzt habe, wo ich dann wirklich live beschreibe, dann sitze ich hier und baue es und rede dabei so wie jetzt hier in meinem Mikro und meine KI hört mit und weiß dann, was ich gerade tue und baut daraus dann die richtigen Dokumentationsmerkmale auf. Funktioniert wunderbar.

Robert (Viele.Immobilien): Dann könntest du deine Dokumentation nehmen und die KI mit PropStick und Office verbinden und prüfen, ob alles da ist oder ob was fehlt, ob was falsch sein könnte usw. Weil solange du es noch manuell anlegst, ja immer die Gefahr auch, dass du da mal einen Fehler machst.

Andreas Borck: nicht nur die theoretische Gefahr. So ehrlich müssen wir sein. Das sage ich aber auch jedem Kunden vorneweg. Wenn irgendwo 300 Felder, 90 Prozesse, 90 Formulare angelegt werden, dann wird es irgendwo mal einen Fehler geben, ganz sicher. Aber ja, man könnte die theoretisch dann Cropstack und oder OnOffice mit meiner KI, also mit LangDoc in dem Fall, verbinden und sagen, du weißt, was es geben müsste, prüfe ob alles da ist. Ist schon möglich. Keine schlechte Idee.

Robert (Viele.Immobilien): Also so ein Qualitätscheck. Also ich mache das auch bei meinen Prozessen, dass ich einen Kritiker immer dabei habe. Also wenn zum Beispiel ein Inhalt erstellt wird, idealerweise ist dann nochmal jemand dabei, ein Assistent oder was auch immer, der darüber guckt, ob das denn sinnvoll ist, was ich da gemacht habe oder was der andere gemacht hat. Und idealerweise so als Tipp, wenn ihr Texte oder sowas von ChatGDP erstellen lasst,

Andreas Borck: Well...

Robert (Viele.Immobilien): Lass es nicht von Chatchatipi prüfen, sondern von Claude oder von irgendwas anderem.

Andreas Borck: Ja, gute Idee. Das ist gar nicht richtig. ist als wenn ich meine eigenen Texte gegenlese oder meiner Mutter meinen Text gebe zum gegenlesen. Die würde immer sagen, ist der beste Text, den es gibt. Vielleicht dann nochmal. Ich möchte noch zwei Sachen ansprechen, wenn ich darf. Einmal qualifizierst du deine Kunden vor im Vorfeld oder potenzielle Kunden im Vorfeld.

Andreas Borck: Ich hatte eben so hart gefragt, hast du schon mal Kunden abgelehnt? Das hast du ja bejaht, Aber machst du eine Art Qualifizierung vielleicht auch unterbewusst?

Robert (Viele.Immobilien): Ja, unterbewusst auf jeden Fall. Das Schöne ist, dass ich nicht Listen bekomme von Immobilienmachlern, die ich dann anrufe, sondern dass die Leute schon mal irgendwo einen Bewohrungspunkt mit mir hatten. Sei es, sind auf Dandie angemeldet oder bei vielen Immobilien, sie sind bei uns in der Gruppe. auf Facebook oder sie haben ja immer irgendwo schon mal mit mir zu tun gehabt. da ist immer irgendwo eine Verbindung. Ich gucke mal kurz woher er kommt oder sie kommt. Aber ansonsten, sollte ich diejenigen, die ich noch nicht kenne, dann spricht man miteinander, schreibt miteinander und dann entwickelt sich da draus schon relativ schnell. Das Gefühl passt, passt nicht. Sowohl für mich als auch für den Kunden.

Andreas Borck: Ja.

Andreas Borck: Weil mir ist jetzt so aufgehört, ich qualifiziere doch tatsächlich relativ hart vor, habe ich immer das Gefühl, dass ich wirklich merke, hat jemand wirklich Bock darauf. Das bringt natürlich auch eine Umstellung mit sich. Also was ich tue, so ein komplettes CRM umzubauen, das bringt halt auch eine harte Umstellung in der Arbeitsweise im Zweifel mit. Für die Mitarbeiter zum Beispiel.

Robert (Viele.Immobilien): Aber kann man das nicht erst im Gespräch rauskriegen?

Andreas Borck: Ja genau, aber das ist also im ersten Call, versuche ich schon auf gewisse Signale zu achten, ganz ganz stark und das ist auch das, ich jedem mag klar rate. Im ersten Gespräch mit dem Eigentümer achtet auf Signale, wo ihr schon denkt, das passte mir gerade nicht. Und dann müsst ihr euch nachher überlegen, ob das was wichtiges war oder was unwichtiges. Und dann muss man halt auch mal zum Eigentümer vielleicht nein sagen, auch wenn Immobilien und Preis stimmen.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, ist halt... Ja... Wenn da jemand sagt, ja meine Schwester, die muss da auch noch zustimmen. Spätestens dann sollten wir Alarmglocken...

Andreas Borck: Hmmmm

Andreas Borck: Ich sitze nächste Woche mit dem Pastor zusammen bei Das Kirchenland.

Robert (Viele.Immobilien): Aber ich glaube, die erfahrenen Makler haben das schon im Unterbewusstsein dran. Ich finde es schön, der Andreas Hubert macht gerade auf LinkedIn sehr viele schöne Puss in diese Richtung, aus dem Maklerleben. Ein bisschen selliger, ich mal. Das lohnt sich durchzulesen.

Andreas Borck: Ja, sind die Kleidenschaften.

Andreas Borck: Definitiv. hatte tatsächlich eben genau das gesagt. Ich hatte eben bei dem Thema, als du erzählt hattest, dass man Fragen stellen muss, und da hatte ich tatsächlich seinen Link in Post hier auch mir mal aufgemacht, weil ich den eigentlich noch mal zitieren wollte. So Makler, 80 Prozent reden im Erstgespräch und 20 Prozent zuhören, verkaufen ihre eigene Bestätigung und nicht ihre Leistung. Also man will bestätigt werden, indem das, was man tut, richtig ist. Das war, fand ich, ein sehr cleverer Satz tatsächlich. Du... Entschuldigung.

Robert (Viele.Immobilien): Das findest du aber übrigens auch auf Websites wieder.

Andreas Borck: Da muss ich jetzt kurz ein bisschen ansehen.

Robert (Viele.Immobilien): Geh mal auf eine Webseite von einem Makler und guck mal, wie es anfängt. Wenn da steht, wir sind die Besten, wir sind ihr und so weiter, ich bin der, blablabla, dann weißt du schon, da geht es nicht einen Kunden, sondern erstmal sich. Also wer wirklich seine Startseite aufbaut, sich selber zu huldigen oder sich hervorzubringen, sollte die Startseite dringend überarbeiten. Immer für sie. mach ich das und das. Also da gibt es ja auch wieder dieses, hab ich bei Herrn Kräuter gelernt, meiner Salesphase, dieses Vorteil Merkmal Zeuge. zum Beispiel ist halt der Makler, der verkauft dein Haus nicht. Das ist die Leistung. Aber er verkauft es zum besseren Preis. Er verkauft es stressfreier. Also sagst du halt stressfreier Verkauf ihres Hauses, das sagt ein Auch und dann Google Rezension. Aber auch dieses, für Sie, wenn ich auf die Webseite gehe, da muss es mich gehen, muss es nicht den Magler zuerst gehen. Der soll mir ja sagen, warum ist er der Beste, aber nicht auf diese Art und Weise ins Gesicht platzten, ich bin der Beste Makka im Dorf.

Andreas Borck: Ich hab jetzt gerade während du gesprochen hast, muss ich ehrlich sein, meine Startseite gecheckt und tatsächlich genau das erlebt, dass der erste Blog ist, warum ich das tue, was ich tue. Danach kommt ganz viel, was es bringt. Kann ich jetzt sagen, hat aber gar nichts mit einem Ego-Problem zu tun, sondern war einfach so kein Einstieg gefunden, womit fängt man an? Muss ich über Weihnachten meine Website überarbeiten.

Robert (Viele.Immobilien): Bei dir wäre es zum Beispiel Ihr CRM sinnvoll automatisiert oder Ihr CRM auf Autopilot. Spare Zeit durch CRM auf Autopilot für Immobilienmachler. Hast du im Prinzip alles drin und dann sagst du, ich bin der Andreas, ich bin genau der Richtige, weil...

Andreas Borck: Ja genau, das kommt dann auch als zweiter Block.

Andreas Borck: Ja, das ist schon richtig. Ich überarbeite die Seite nochmal.

Robert (Viele.Immobilien): finde ich gut. Ich auch gerade bei mir geguckt, ich habe es ganz neutral gehalten.

Andreas Borck: Ja, ist ja auch okay. Ist ja auch vollkommen fein. Also das, ja, ist dann so. Duetst du oder siehst du generell?

Robert (Viele.Immobilien): Ich Aussie.

Andreas Borck: Das heißt...

Robert (Viele.Immobilien): dass ich tatsächlich erstmal beim Sieben aus- ich kenne denjenigen- und wirklich auch warte bis mit das Du angeboten wird. Und da ist es tatsächlich fast egal ob jünger oder älter. Ich weiß nicht warum, aber dieses direkte Du und so weiter, ist... Also... Ne, immer erstmal Sie. Es geht dann schnell aufs Du meistens.

Andreas Borck: ehrlich.

Andreas Borck: Okay.

Robert (Viele.Immobilien): Aber ich brauche ein bisschen, da bin ich aus wie er. Das ist genauso wie, wenn jemand anderes redet, tendenziell halte ich meine Klappe und warte.

Andreas Borck: Okay, tatsächlich wollte ich jetzt ganz ehrlich sagen, ich bin Rheinländer und ich duze. Genau. Also das ist dann immer sehr, schnell tatsächlich ein Du, dass mir immer relativ wichtig ist. Ich finde dieses Sie ein bisschen sperrig. Ist natürlich nochmal Immobilienverkauf ganz andere Nummer. Ich finde es aber gar nicht schlimm. Ich habe mehrere Kunden, wo wir die Mails jetzt komplett umgestellt haben ins Du. Und. Genau.

Robert (Viele.Immobilien): Deswegen bist du Rheinländer.

Robert (Viele.Immobilien): gegenüber deren Kunden. Spannend?

Andreas Borck: Keine negative Erfahrung. wo wir ein Lokalkolori reingemacht haben. Also du sitzt in Hamburg, dann beginnen die Medien mit Moin. Du sitzt in Bayern, beginnen die Medien mit Servos. Funktioniert das?

Robert (Viele.Immobilien): Servus! Du wirst lachen, das hatten wir gerade mit Luca von Rempreo. Die haben ja ja den Telefonassistenten und die bauen ihre Telefonassistenten ja auch mit Dialekten und Stimmen, also in den eigenen Stimmen. Und den Sachsen, den hat er ja schon gehabt, da hat er ja mit mit mit mit mit Storber und so was. Und der hat da aber jetzt einen Wiener Schmäh. Das zieht mir die Schuhe aus. Also nichts gegen Wiener, aber Wiener Schmäh, das zieht mir die Schuhe aus.

Andreas Borck: Fertig?

Andreas Borck: Okay?

Robert (Viele.Immobilien): beim Zuhören. Also da kräuselt sich alles. Aber das klang echt richtig gut und die machen das jetzt auch im tief bayerischen Dialekt. Das wird cool. Und das ist dann natürlich auch nochmal für so eine Telefon KI nochmal eine geile Sache. Du machst das jetzt mit der schriftlichen Variante. Ich finde schon, das, wenn ich mit den Eigentümern vorwurfe, dann ist es gut, wenn ich auch deren Sprache spreche.

Andreas Borck: Okay.

Andreas Borck: Das ist ja genau das, was will denn der Kunde? Was will dein Kunde? Was will der Kunde des Marklers? Was will mein Kunde? Und ich glaube unterm Strich, die meisten wollen einfach irgendwie, dass wir menschlich fair miteinander umgehen, dass wir ordentlich miteinander reden. Und das Gefühl gerade bei den Eigentümern kriegst doch am ehesten, wenn du nicht da im Anzug mit Krawatte da sitzt. Also ich glaube, das will kein Eigentümer mehr. Mag ich mich täuschen? Mag auch da welche geben, die es wollen? Ausnahmen bestätigen die Regel.

Robert (Viele.Immobilien): gepflegt, aber nicht übertrieben.

Andreas Borck: Im besten Fall ist schon frisch gewaschen. Das wäre schon schön. Die Haare schön gemacht. Das sind, glaube ich, Sachen, ist ja ganz, ganz klar. Aber dass man nicht durch solche Sachen versucht, irgendwie zu punkten, das macht ja keinen Sinn.

Robert (Viele.Immobilien): Da kann ich nicht mehr dienen.

Robert (Viele.Immobilien): Wobei auch da wieder die Zielgruppe bestimmt das ganze, wenn du Luxusmachler bist und da im Hoodie ankommst. ungünstig wahrscheinlich. Also wenn man sich denn Macheferkitsch oder Marcel Remus und so weiter. Also da ist ja quasi, da spielt das ja schon mit rein. Aber selbst Marcel Remus zum Beispiel, der ist halt auch nicht mit Schlips oder sowas unterwegs, sondern er ist stylisch, er ist luxuriös unterwegs, aber jetzt nicht altbacken. Ich denke aber es gibt auch Dinge oder

Andreas Borck: Vielen Dank!

Robert (Viele.Immobilien): Themen, wo man dann vielleicht doch mal mit der Krawatte oder sowas auftauchen muss beim Termin. Aber ich glaube, wissen die dann schon. Aber beim normalen, ich glaube, da ist es halt normal auf Augenhöhe gegenüber. Ist ja das Lustige, ich war jetzt mal seit Ewigkeiten wieder auf der Bank, also auf einer richtig physischen Bank, nämlich bei der Sparkasse hier. Und die hatten alle Sneaker an. Also weiße Sneaker mit einem Sparkassen Lüretroff, da war ich erstmal so, ja, okay. Und die hatten jetzt aber auch nicht Krawatte, Sacko oder sowas, sondern halt eine Hoodie. Fand ich für eine Sparkasse, fand ich, also ich fand das super, weil mich hat das immer genervt, wenn da einer dann im Sacko oder was auch immer war. Das war immer so eine Distanz irgendwie und so war es ein lässiges Gespräch und alles easy. Also.

Andreas Borck: Das geht noch nicht.

Andreas Borck: Ich war letzte Woche bei Michael Perkman, dem Marktklamotten in kurzen Hosen in München. So, Micha läuft nur in kurzer Hose rum. Micha hat Punkrock-T-Shirts, Micha hat Batman-T-Shirts und das ist natürlich auch eine Art der Vorqualifizierung seiner Kunden, wenn wir ehrlich sind. Also der Anzugträger wird ihn nicht beauftragen.

Robert (Viele.Immobilien):

Robert (Viele.Immobilien): Er nicht, aber er hat seine Zielgruppe wie sagst.

Andreas Borck: So.

Andreas Borck: Und damit schaffst du halt, glaube ich, für dich und für die anderen ein viel besseres Erlebnis, wenn du mit Leuten arbeitest, die durch sowas vielleicht in der Vorqualifizierung schon rausfallen. Also du bist auch weiß Gott nicht der Typ, der im Anzug rumrennt.

Robert (Viele.Immobilien): Nee, zum Glück nicht mehr. Ich habe tatsächlich meine Anzüge in die Spende gebracht.

Andreas Borck: Ich einmal im Jahr beim deutschen Mobilpreis. Ich trage einmal im Jahr Anzug, besten Fall beim deutschen Mobilpreis, dann aber auch Smoking übrigens die letzten Jahre. ansonsten nicht. Also ich sitze jetzt auch hier, seht ja, wenn ihr das mit Video guckt, im Hoodie. Und das ist auch vollkommen okay. Ich glaube, da hat keiner ein Problem mit. Aber man muss sich natürlich immer seinen Kunden entsprechend ein bisschen anpassen. bin ehrlich, wenn ich morgens im Kunden fahre, habe ich auch keinen Hoodie an. So färbwollend sein.

Robert (Viele.Immobilien): Nicht?

Andreas Borck: Nee, ich suche gerade noch welche, die ich bedrucken lassen kann. Mit besticken viel mehr.

Robert (Viele.Immobilien): Besticken... Meine Kappe ist ja auch bestickt. ist nicht gedruckt, das ist bestickt. Also für normale Sachen hätte ich jetzt Spreadshirt gesagt, da habe ich mein ganzes Zeug bestellt. Ich glaube die können auch sticken. Sticken, nicht sticken. Sticken.

Andreas Borck: Okay.

Andreas Borck: Die können auch sticken. Aber dann ist das halt tatsächlich so Thema. Was ich wirklich spannend finde, wenn man dann auch sowas macht. Du siehst es ja auf den Veranstaltungen, auf denen wir ganz oft unterwegs sind ja auch, dass mittlerweile da alle Dienstleister irgendwie in T-Shirts oder Hoodies rumlaufen und eben ihr Logo drauf haben. Fertig.

Robert (Viele.Immobilien): Oder wie bin ich bei den Business Beats in Aachen rumgelaufen? Ich war eine wandelnde Litfass-Säule, ich hatte QR-Code drauf. Und bei zwei Metern hat dann doch einer der andere geguckt und konnte dann...

Andreas Borck: Das war mal ein QR Code, da musst du dir Abstand nehmen, das zu scannen.

Robert (Viele.Immobilien): Ne, aber solche... muss man gucken, ob es zu einem passt oder nicht und wie dezent es ist oder sowas. Logo finde ich zum Beispiel immer ganz cool. so... also... ein Logo finde ich okay. Hätte ich jetzt Schriftzug, wäre nicht so meins. Da muss man mal gucken, dass man nicht in diese Ingenieurs-Schiene reinrutscht, dass man da nicht am Graben TÜV oder Vorwerk stehen hat.

Andreas Borck: Mh.

Andreas Borck: Mit kurzerne Hände.

Robert (Viele.Immobilien): Sehr gut. Genau, ne, also ordentlich auftreten ist, glaub ich, klar bei uns allen. Aber es darf auch mal lässig sein.

Andreas Borck: Aber genau und tatsächlich scheut euch nicht davor, mal was zu ändern. Also, schaut euch nicht davor, jetzt gleich oder in den Feiertagen, über die Feiertage mal eure Mails zu nehmen, eure Mailvorlagen und vielleicht mal eure Anrede zu ändern. Schaut euch nicht davor, mit Social-Ads oder mit Social-Media-Sachen ein bisschen lochgrat zu werden. Einfach mal machen.

Robert (Viele.Immobilien): Gibt's Social Media noch Makler oder Firmen, die die Leute sitzen? Echt?

Andreas Borck: Ja, deswegen kam ich auf das Thema, habe ich nämlich gestern noch gesehen. Ich habe den Namen leider nicht gemerkt, würde ich jetzt aber auch nicht laut nennen. Aber da war nämlich genau, Sie suchen das und das. Und da habe ich irgendwie gedacht, das passt. Also man muss sich aber dem Kunden anpassen, das verstehe ich schon. Aber auch ein bisschen dem Medium, auf dem man gerade kommuniziert. Also ich schreibe meine E-Mails natürlich ein Stück weit anders, als ich meine WhatsApps schreibe. Ich schreibe meine LinkedIn-Beiträge ein Stück weit anders, als ich ein Instagram-Read machen würde.

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: Auf TikTok bin ich nicht, aber stell dir vor, du hast wahrscheinlich noch mal einen Tickenlocker. Und ich glaube, da muss man sich auch ein bisschen anpassen. Ich habe das jetzt bei Insta gestern oder vorgestern gesehen, dass dann kamen Sie suchen jemanden, Ihr Haus verkauft. Erster Reflex ist jemand, der gesiezt werden will, ist nicht bei Instagram.

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: sind auch nicht, sind sehr schwarz-weiß Aussagen, aber du weißt, worauf ich hinaus will. Schäult euch da nicht vor, probiert mal was aus.

Robert (Viele.Immobilien): Ja, es ist spannend. Aber ich glaube, es kommt auch auf die Region drauf an. Also hier unten, hier im Badener Land, von Schwaben, also dass du da direkt beim Du bist. Hier wirst du ja nach zehn Jahren immer noch angeguckt, als ob du neu wärst, obwohl du schon seit zehn, zwanzig Jahren da wohnst. Naja, muss man ausprobieren, ja.

Andreas Borck: Und vergesst mir das Thema Markenbildung.

Andreas Borck: Was macht der Fremde hier?

Andreas Borck: Aber genau das finde ich halt, ich immer so einen Punkt ausprobieren, A, B testen, mal gucken, es ein Problem ist. Ich was soll passieren? Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Dass mal ein Reel nicht funktioniert, dass mal ein Link im Beitrag nicht funktioniert, dass mal vielleicht auch ein Eigentümer sagt, nee, das war mir zu locker. Okay? Aber wenn du so locker bist, warum nicht?

Robert (Viele.Immobilien): Definitiv.

Andreas Borck: Und tatsächlich, was ich wirklich jeden darum bitte... Wohlfühlvertrieb hat nichts damit zu tun, Leads liegen zu lassen, aber eben nicht pushy werden. Das fände ich glaube ich geil. Also niemand versucht einen Innenvertrag rein zu quatschen, einen Makler-Vertrag.

Robert (Viele.Immobilien): Wenn du jetzt nicht... naja, jetzt sind wir wieder bei dem Thema. Okay. Ich hätte noch ein Streitthema.

Andreas Borck: Okay, lass uns noch bisschen streiten, find ich gut.

Robert (Viele.Immobilien): Ich weiß nicht, ich glaube wir sind auf der gleichen Länge, oder was ist? Es ist kein Streit, es ist ein kontroverses Thema. Mac oder Windows?

Andreas Borck: Hm? Okay?

Robert (Viele.Immobilien): Also ich sag ja immer, ich habe Mac, weil ich will arbeiten und nicht Updates installieren. Das ist so meine Warte und mein Mac läuft jetzt toll, toll, Seit viereinhalb Jahren echt schnurrt immer noch. Wunderbar. also ich behandle ihn jetzt nicht zu lebevoll. Also der kommt immer mit, wird immer in die Tasche reingeworfen und hin und her. Ich habe noch nicht neu installieren müssen. Ich habe

Andreas Borck: Hm?

Robert (Viele.Immobilien): Also tatsächlich fast nie Probleme. Und wenn ich mir belege, was ich Windows Zeug für Probleme hatte, alleine schon mit der Konnektivität, dann musst du noch den Treiber installieren und das und hin und her. Also so hier mein neues Mikro, das für den Ton heute verantwortlich ist. Das ist halt einfach Stecker dran, läuft.

Andreas Borck: Mhm.

Andreas Borck: Wir können darüber streiten, wenn du willst. ich komme aus einer Branche der Steuerberatung, da funktioniert Mac schlicht und ergreifend nicht, weil die branchenführende Software, die Datev, da drauf nicht läuft. So, das heißt, war jahrelang gezwungen, Mac zu ignorieren. Ich hatte privat einen MacBook und ein iPad und ein iPhone und was weiß ich nicht alles, aber immer ein Windows-Rechner.

Robert (Viele.Immobilien): Okay, los geht's!

Robert (Viele.Immobilien): Jeder hat seine Donner.

Andreas Borck: Jetzt bin ich ein großer Fan von schönen Dingen und habe mir dann vor zwei Jahren glaube ich knapp von Samsung einen Laptop gekauft, der das Samsung, warte, Galaxy Book Ultra irgendwas, genau so ein Aluminiumgehäuse wie das MacBook zum Beispiel und ich bin ehrlich, das bin ich gekauft, weil es genauso schön ausser wen Mac.

Robert (Viele.Immobilien): Hahahaha

Andreas Borck: Ich habe aber immer stolz stramm behauptet, weil die Specs waren gleichen, die ich ausgedacht habe. Das Ding ist genauso gut wie ein MacBook und sieht auch noch so schön aus. Bis ich dann vor drei Monaten zum Mac gewechselt bin.

Robert (Viele.Immobilien): Irgendwann kriegen wir euch alle.

Andreas Borck: Und ganz ehrlich ein paar Dinge zugeben muss. Also ich habe den Lüfter von dem Ding einmal gehört. Das war aber weil sich OneDrive aufgehangen hatte, wieder ein Microsoft Produkt. Die Konnektivität ist halt genial. iPhone, iPad, MacBook, Kopfhörer. Du kannst auf dem iPhone was kopieren und auf dem Mac einfügen. Das ist doch genial. Aber wie kommst du drauf?

Robert (Viele.Immobilien): Weil ich es immer mal wieder habe, ich hatte es jetzt mit meinem lieben Elias Indrich, der hat auch ein MacBook, aber er hat jetzt überlegt, ob er zum Beispiel auf iPhone wechselt. Der hat in Samsung auch irgendwas gehabt jetzt und überlegt jetzt doch, weil er das alte iPhone von seiner Frau in Hand hatte und das auf einmal so geil war. Ob er jetzt doch das große iPhone nimmt? Und da habe gesagt, ja mach, wenn du arbeiten willst, mach. Weil das Zusammenspiel zwischen den Systemen, das ist einfach so, ich möchte es nicht mehr wissen, missen und wie gesagt, ich will auch keine Updates installieren oder Treiber oder sowas. Das funktioniert hier einfach alles und zwar seit Jahren. Und öfter sehe ich das halt immer noch, dass die Leute so...

Andreas Borck: Okay.

Robert (Viele.Immobilien): mit ihrem Windows da durcheinander kommen oder da ein Problem und Virus oder was auch immer, ähm, wo ist das? Schafft euch doch ein Mac an. Wenn du jetzt nicht in einem großen Firmenetzwerk bist, wo es wirklich Probleme gibt, dann den Mac als einzigen Mac in ein Windows-Netzwerk reinzubringen, das ist was anderes. Wenn du Spezialsoftware hast, wie Dativ oder sowas, die halt auf Mac nicht laufen, okay, man könnte natürlich mit Terminal-Sober arbeiten und so weiter, ist aber dann auch wieder eine Verlegenheitssache oder mit, mit Emulationen und sowas, gut, aber wenn du jetzt das normale mittelständische kleine oder mittlere Unternehmen hast, ich würde inzwischen immer sagen, nur noch Mac.

Andreas Borck: Ja, allem ganz im Ernst. ist ja mittlerweile aber auch so, dass 90 Prozent der Rechenlast gar nicht mehr auf dem Rechner selber stattfindet. Also wir nutzen alle Cloud-Software ohne Ende. Wenn ich überlege, denk mal 15, 20 Jahre zurück, ja wir sind so alt, wir können das noch, da musstest du noch Sachen auf dem Rechner installieren von CD-ROM. Ich hab letztens meiner Tochter Nkarta 99 erklärt. Nkarta war Wikipedia auf CD-ROM.

Robert (Viele.Immobilien): Ja.

Robert (Viele.Immobilien): Hey, ich hab's Brockhaus noch irgendwo rumstehen. Das war auf Print.

Andreas Borck: Ja, aber da brauchst du so wirklich Rechenkapazität auf so einem Rechner. Brauchst du ja, wenn du ihn zum Arbeiten nutzt, nicht. Und da kann ich nur sagen, ich bin nach Berlin gefahren mit der Bahn, hab sechs Stunden in der Bahn gearbeitet, bin zum Kunden gegangen, hab da noch mal vier, fünf Stunden gearbeitet am Rechner, bin ins Hotel gegangen, hatte eine Videokonferenz abends spät noch. Ich muss das Ding nicht aufladen. Und da ist so ein MacBook, muss ich ehrlich sagen, schon gut. Also, ja. Wir können streiten, auch da, gibt einfach, stell dich drauf ein, was du brauchst. Mach das, was du brauchst und nicht irgendwas. Nutz nicht irgendeine KI-Lösung, die dir nichts bringt. Analyse was du brauchst und entscheide dich dementsprechend.

Robert (Viele.Immobilien): Was ja auch wieder du hast von Fubo gesagt, ist ja genau dasselbe. Bloß weil Mac nutzen heißt es nicht, dass Mac für dich auch das Richtige ist. Am Ende ist es ein Arbeitsmittel.

Andreas Borck: 100. Ja, das habe ich letzte Woche gelernt, als mir Cola über die Tastatur gelaufen ist, aber sie hat es Gott sei Dank überlebt. Aber war auch der Gedanke, ja gut, wenn es kaputt ist, muss man halt irgendwie reagieren. Das ist halt ein Arbeitsmittel, Also Cola, nicht das MacBook.

Robert (Viele.Immobilien): Die Kohle!

Robert (Viele.Immobilien): Also ganz böse sage ich das immer zu meinem Auto. Ein Auto ist für mich kein Statussymbol oder sowas. Das ist für mich einfach mein tägliches Arbeitstier, ich mal. Ich behanzele es echt mies, aber es fährt und eine Wäsche hat das Ding glaube ich noch nie gesehen. Es regnet ja ab und zu.

Andreas Borck: Hm.

Robert (Viele.Immobilien): Nein, aber das Ding ist einfach, ich brauch das, wenn es da drinnen hält, wenn meine Tochter mal wieder denkt, dass sie den Rest des Brötchens halt einfach unten hin wirft, dann ist das halt so. Räumt man irgendwann raus oder irgendein Tier wird davon überleben. Würde ich jetzt anders machen, würde ich mit dem Auto zu Kundenterminen fahren, natürlich. Aber ich brauch jetzt nicht den Porsche oder was auch immer. Also das ist auch sehr individuell. Wenn jemand mit seinem Porsche glücklich ist, feel good. Aber für mich wäre eine Bahnkarte 100 deutlich mehr Status als eine fette Karre.

Andreas Borck: Aber lass mich zum Abschluss bringen. Elias, gehe davon aus, dass du uns zuhörst. Natürlich holst du dir ein iPhone. Dass du keins hast, sorgt eigentlich schon fast dafür, dass ich es nicht mehr schreiben will. Das wäre für mich aber viel zu dramatisch, weil Elias und ich schicken uns nur lustige Katzenbilder.

Robert (Viele.Immobilien): Ich glaube, er hat es schon gemacht.

Robert (Viele.Immobilien): Hat er dir erzählt oder hat er den Tipp vielleicht direkt schon von dir gehabt, bevor ich sagen konnte, du das auch hast? Er hat jetzt plaud. Plaude.

Andreas Borck: Nee, hat er nicht von mir, das ist tatsächlich was. Komm, die fünf Minuten nehmen wir uns noch.

Robert (Viele.Immobilien): Das ist ein Wort, ich als Sachse besonders gut sprechen kann, mit dem Böööö

Andreas Borck: Was ist das? Das ist ein Gerät für die, mit Video gucken. So groß wie eine EC-Karte, ein bisschen dicker, vielleicht so wie zwei, drei EC-Karten dick, aber sonst noch größer genauso. Ist ein Transkribiergerät. Kann man in jedem Call, sowohl physischem Call auf den Tisch legen und den Call transkribieren lassen, aber auch in jedem virtuellen Call oder auch hinten ans iPhone gemacht für Telefonate. Auf Knopfdruck nimmt das auf. heißt auch da Thema DSGVO sagt einmal kurz Bescheid, hey ich würde den Call gerne transkribieren. Ist das okay? Ja, klickt das Knöpfchen, los geht's. Einer meiner Kunden nutzt das jetzt seit einem dreiviertel Jahr und wir haben es jetzt so eingebunden, dass er das in Erstgesprächen, also in Akquisegesprächen nutzt. Er sagt immer Bescheid, hören Sie mal, damit ich mich besser aufs Gespräch konzentrieren kann und nachher trotzdem alle Infos habe. Ich würde das gerne aufnehmen. Ist das okay für Sie? Bleibt auch unter, also bleibt ja bei mir auf deutschen Server. Plot ist DSGVO konform. Er nimmt nachher das Transkript, gibt das einem LineLog Assistenten. Der holt zum einen die Immobiliendaten raus. Persönlichkeitsdaten.

Andreas Borck: Also Persönlichkeitsdaten im Sinne von welcher Farbtyp ist derjenige, was ist ihm besonders wichtig? Und da muss ich sagen, da macht es dann richtig, richtig Sinn, damit zu arbeiten. Plus wir haben natürlich das so verknüpft, dass die Immobiliendaten dann direkt zu OnOffice hochgeladen werden. Und Plot ist für mich ein absoluter Gamechanger. Ich nutze es überall. Jeder meiner Kunden weiß, dass ich Telefonate aufnehme, dass ich jeden Call aufnehme und die Transkripte in meine Wissensordner packe für LangDoc. Das ändert alles. Weil man vor jedem Termin noch mal kurz fragen kann, worüber wir wollten, wenn wir reden.

Robert (Viele.Immobilien): Da hast du jetzt noch mal zum Schluss so einen richtig guten Tipp, so einen Hack oder wie auch immer rausgehauen.

Andreas Borck: Das

Andreas Borck: Auch wenn es richtig viel geht, Link.

Robert (Viele.Immobilien): Macht's

Andreas Borck: Die Zitrone muss gepresst werden, Das kann ich jedem nur raten. Das Ding kostet, glaube ich, 140, 150 Euro. Plus natürlich ein Jahresabbo. Das ist ja heute so. Aber dafür haben wir dann unbegrenzte Minuten. Ich weiß nicht, ich kann mal live gucken, wenn du möchtest, falls es dir irgendwie anders interessiert. Ich habe... Kann ich das gucken? Ich habe dieses Jahr 224 Stunden Gespräch aufgenommen.

Robert (Viele.Immobilien): Hahaha!

Robert (Viele.Immobilien): Das ganz schön viel.

Andreas Borck: Rheinlander.

Robert (Viele.Immobilien): Siehst du, bei mir wäre das wahrscheinlich... Wie gesagt, als ich mit Hagen Herbold und Christian Sporber zusammen von München nach Stuttgart und auf das Roadshow gefahren bin, auf der Autobahn, in den zwei Stunden hat Hagen, glaube ich, mehr telefoniert als ich in einem ganzen Jahr.

Andreas Borck: Ja gut, aber das ist ja auch da. Du hast da deinen Kommunikationsweg gefunden. Ich telefoniere auch viel, ist mir wichtig. Aber da auch da, findet euren Kommunikationsweg. Ich kenne Dienstleister, die arbeiten ausschließlich mit E-Mail. Die sind telefonisch oder über WhatsApp nicht zu erreichen. Keine Chance.

Robert (Viele.Immobilien): Wenn mich jemand nicht erreichen will, dann ruft er mich an. Dafür antworte ich auf E-Mails innerhalb von wenigen Augenblicken meistens.

Andreas Borck: Na, genau.

Andreas Borck: Ja, und das ist aber schön. Ihr Lieben!

Robert (Viele.Immobilien): Gut, sollen wir uns unter Druck setzen und uns für nächste Woche schon mal abreden? Ich hätte eine spannende Sache tatsächlich, ob wir die nächste Woche machen oder übernächste Woche. Aber das würde ich gerne mal mit dir bauen, nicht bauen, sondern durchspielen gedanklich. Schreibe ich dir da in WhatsApp, was ich meine.

Andreas Borck: Doch? Ja.

Andreas Borck: Ja, dann machen wir das und dann können die Leute am ersten Feiertag Podcast hören. Ist doch wunderbar. Wenn ihr von mir immer wieder nervt, rausgehen, Podcast anmachen. Robert, danke dir. Allen danke fürs Zuhören. Wie gesagt, ihr reicht uns auf Insta, auf LinkedIn, E-Mail den Robert. Sind wir jetzt YouTube?

Robert (Viele.Immobilien): Ja. Genau. Gut. Dann danke dir.

Robert (Viele.Immobilien): Auf YouTube habe ich es jetzt auch hochgeladen. Spotify und so weiter. Also es gibt viele Möglichkeiten.

Andreas Borck: Ich wollte gerade sagen, und wenn ihr uns erreichen wollt, ganz easy, einfach linked in Insta. Ich glaube, also meine Handynummer steht auf meiner Website. Ich weiß es bei dir gar nicht.

Robert (Viele.Immobilien): Meine steht natürlich aus Impressumspflichtgründen steht natürlich eine Telefonnummer, schreibt eine E-Mail und ihr werdet schnell eine Antwort erhalten.

Andreas Borck: Ne. Okay. Für die, die nicht mehr hören, schöne Feiertage, gutes neues Jahr, guten Rutsch, aber es nächste Woche noch eine Folge. daher hören wir uns dann nochmal.

Robert (Viele.Immobilien): Es könnte noch zwei kommen, Nächste über Nächste.

Andreas Borck: Ja, machen wir. Du willst... Okay, wir ziehen das durch. Wir ziehen über die Feiertage durch, Robert.

Robert (Viele.Immobilien): Ne, ne, Silvester ist Mittwoch, ne? ne, dann nur noch einen, glaub ich, Jahr. Aber direkt am ersten kommt dann die... Wir können quasi eine Neujahrsfolge direkt machen.

Andreas Borck: So. Dann nur noch eine, da wird eben nur noch eine.

Andreas Borck: leicht verkatert und mit Schwarzpulver an den Händen.

Robert (Viele.Immobilien): Ab morgen darf ich wieder oder ab übermorgen darf ich wieder Sport machen. Also ab Donnerstag, wo die Folge rauskommt und deswegen also verkatert ist dieses Jahr nichts.

Andreas Borck: Sehr gut, Vollgatt Robert. Bis dann, dir auf, tschau.

Robert (Viele.Immobilien): Dann, Woche dir!

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