MuG006 - urghh... Probleme mit KI lösen, die es nicht gab

Shownotes

Takeaways

Die Entwicklung von Technologien ist rasant und erfordert ständige Anpassung. Social Media kann eine wertvolle Plattform für Immobilienmakler sein, wenn sie richtig genutzt wird. Vibe Coding birgt Risiken, wenn es ohne Fachkenntnisse eingesetzt wird. Prototypen sollten immer von Fachleuten überprüft werden, bevor sie live gehen. Nachhaltigkeit in Geschäftsmodellen ist entscheidend für langfristigen Erfolg. Emotionen in der Werbung sind wichtig, um Kunden zu erreichen. Tools sollten nur eingesetzt werden, wenn sie echte Probleme lösen. Compliance ist ein wichtiger Aspekt bei der Nutzung von Technologien. Die Identifikation von Problemen sollte vor der Suche nach Lösungen stehen. Faire Preise und Transparenz sind entscheidend für eine gute Kundenbeziehung.

Chapters

00:00 Ein verschneiter Morgen und Neujahrsgrüße 05:53 Die Rolle von Social Media im Immobilienvertrieb 11:23 Die Gefahren von Vibe Coding und fehlendem Fachwissen 17:25 N8N und Make: Automatisierung im Alltag 23:08 Interne Nutzung und Compliance 29:39 Probleme erkennen statt nach Tools suchen 38:01 Fazit und Ausblick

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Andreas Borck: Ein wunderschön verschneiten Morgen, lieber Robert. Ich weiß nicht es bei dir schneit, bei mir schneit es gerade noch. Ich hoffe dir geht es gut, ich hoffe du die letzten Tage gut durchgebracht. sind das erste Mal bei einer Aufnahme im neuen Jahr, das ist 2026. Hattest du schöne Feiertage, hattest du schöne Weihnachten und gutes Silvester.

Robert (Viele.Immobilien): Weihnachten, Silvester, alles wunderbar, sehr ruhig. Und ich habe heute früh schon wirklich, naja nicht Tonnen, aber kiloweise Schnee geschippt. Hat Spaß gemacht. Und nachdem gestern irgendein Nachbar dachte, er muss unbedingt halb 11 abends noch schippen, warum auch immer, weil es halt immer noch geschneit, dachte ich mir, dann mache ich das heute halb 6 nach dem Aufstehen auch mal. Genau, unser Abwechsel. Jeder hat einen anderen Nachbarn genervt. Das ist ja super.

Andreas Borck: Gleiches mit Gleichem bekämpfen.

Robert (Viele.Immobilien): Ich liebe Schneeschippen. Das ist so das Workout des kleinen Mannes.

Andreas Borck: Ich bin ja Riesenschnee-Fan. Ich wohne im Rheinland an der falschen Stelle. In der Kölner Bucht schneit es so gut wie nie. Aber ich liebe das. Es alles sauber. Wenn ich aus meinem Fenster gucke, gucke ich auf eine weiße Landschaft. Traumhaft schön. Für alle, den Podcast im Sommer hören, tut mir leid, wenn ihr euch am Strand denkt, was soll das mit dem Schnee? Wir sind gerade im Januar und hier liegt Schnee. Silvester ist rum, das neue Jahr beginnt. Das letzte Jahr war spannend, glaube ich. Wenn wir gucken, was sich alles entwickelt hat im letzten Jahr. glaube, eine schnelle Entwicklung technisch hatten wir das letzte Mal, als Steve Jobs das iPhone rausgebracht hat. Was war letztes Jahr das, was dich am meisten begeistert hat? Das hat mir letzte Folge schon. Aber viel mehr. Was erwartest du von 2026, was Automatisierung, KI und all sowas angeht?

Robert (Viele.Immobilien): Also nachdem ich jetzt doch... Also ich hab mir gerade in Social Media... Social Media ist Käse vorgeschrieben. Also ich gucke vor 10 Uhr und nach 19 Uhr nicht mehr in Social Media. Ganz einfach deshalb, weil es passiert nichts, wenn ich es nicht mache. dann beschäftige ich mich lieber mit anderen Sachen, lese mir irgendwelche Anleitungen durch und so weiter oder lese ein gutes Buch. Ich lese gerade den täglichen Historiker, jeden Tag ein kleines Kapitel. Sehr, sehr cool. Aber, ja. Was mir aufgefallen ist, alles was wir generieren, die Leads, planbar, automatisiert, bla bla bla, KI hier, KI da, hier nimm mein Workflow, nimm da, es nimmt gerade überhand. Das ist brutal, was ich da in Werbung sehe. Die ganzen Leadvögel, die es da draußen gibt, die KI-Vögel und so weiter. Und ich glaube es wird... Richtung Sommer eine Ernüchterung eintreten, wo viele Sachen von denen, die gerade da draußen sind, weil das meiste ist halt einfach nur ein Produkt, es zu verkaufen. Es ist aber nicht irgendwas Sinnvolles oder zusammenhängendes, was irgendwie funktionieren könnte oder sinnvoll eingesetzt werden könnte. Von daher wird es Ernüchterung eintreten und daraus folgend wird eine Professionalisierung stattfinden, denke ich. dass wir uns wirklich nach vorne entwickeln, vernetzte Lösungen schaffen und das Ganze bisschen stabiler auf die Welle bringen, weil ich hatte es gerade schon mal ganz kurz angetönt etwas. Aber wie siehst du es oder wie denkst du, wird es ja verlaufen?

Andreas Borck: Okay.

Andreas Borck: Ich prophezeihe ja seit Mitte letzten Jahres, müssen wir schon letzten Jahre sagen, seit Mitte 2025 prophezeihe ich ja, dass wir dasselbe wie wir mit der Dotcom Blase hatten spätestens Ende diesen Jahres erleben werden. Dass der Markt sich einmal selber selber aufbaut. Dass wir die ganzen KI Tools, die es gerade gibt, die Leute irgendwie zusammengeschustert haben, die de facto keine... Boah, klingt jetzt furchtbar gemein. keine Programmiererfahrung, keine Coding-Erfahrung haben, sondern einfach mit irgendwelchen Tools sich irgendwas zusammengeschustert haben. Make, N8n, mit irgendeinem White-Coding-Cursor, mit Lavebill, was es da alles gibt. Das darf von sehr vielen Tools verschwinden. Du hast gerade was gesagt, es passiert nichts, wenn du nichts tust. Das hast du gerade gesagt, wenn ich nichts mache. Und was meinst du damit?

Robert (Viele.Immobilien): Gerade eben habe ich das gesagt, in welchem Kontext war das denn? gut.

Andreas Borck: dass du die Social Media abgeschaltet hast nach Uhrzeiten.

Robert (Viele.Immobilien): Achso, es passiert nichts, wenn ich nicht gucke. Naja, das meiste auf Social Media sind wir doch mal ehrlich, belanglos. Es dient unserer Unterhaltung und der Beschäftigung. Es ist quasi ein Zeitfresser. Das Soziale ist ja irgendwie verloren gegangen, sagen wir mal ehrlich. Das, am Anfang Facebook war, dass ich irgendwie meine 100 Freunde hatte. Und das war wirklich noch ein Austausch, also wirklich das Social. Nur, was ist daraus geblieben? Jeder schreit irgendwie die Welt für seine Geister, für seine Kuhlsten. Wir haben hier wieder was aufgebaut und hier... Ach, übrigens willst du Lieds und Kontakte frei Haus haben. Es ist ein Rumschreien, es ist ein... Bei manchen denke ich mir so, in welcher, also so ein Ego oder so ein Selbstbewusstsein, sinnlos einen Schrott rauszublasen, möchte ich manchmal auch haben. Und dann denke ich mir aber, nee, eigentlich nicht, weil das macht mich anders, das macht mich, ja, nicht besser, aber es passt nicht zu mir. Also dieses ganze Gelaber da draußen, wohl Firmen oder Zoldo-Firmen. Zäudo-Firmen nenne ich es mal, aufgebaut werden mit irgendwelchen Sachen, du denkst, boah, die müssen ja riesig sein. Und dann guckst du mal ein bisschen genauer hin, denkst du, hä, die haben ja gar kein Produkt. Die verkaufen ja nur das Produkt, was die haben oder was die da anbieten als Lösung. Das ist ja eigentlich gar keine Lösung. Das ist ja quasi nur das dreiseitige PDF.

Andreas Borck: Das ist klar, das hat mir ja schon mal gesagt, irgendwer auf LinkedIn oder sonst wo schreibt, kommentiere XYZ, dann ist das Schwachsinn, dann geht es nur um Reichweite und sonst um überhaupt nichts. Und was du gerade gesagt hast, dem sozialen, also wir dürfen nie verkennen, soziale Netzwerke heißen soziale Netzwerk wegen sozialer Interaktion. Sie sind halt verkommen zu einer reinen Werbeplattform. Ich finde aber genau das ist die Chance für jeden Unternehmer da draußen, für jeden Makler da draußen, weil ich glaube nach wie vor 90 % unserer Zuhörer sind Makler, dass man sagen muss, was Kannst du mit Social Media erreichen und kannst mit Social Media, wenn du es richtig spielst mit den sozialen Komponenten, kannst du ja genau das erreichen, was du erreichen willst und zwar, dass der Mensch, der Kunde das Gefühl hat, dich zu kennen. Ein Vertrauen in dich bekommt, in das was du tust. Und dann irgendwann im Laufe der Zeit wird es wahrscheinlich dazu kommen, dass er dich mit irgendwas beauftragt. Wenn du einen Punkt bei ihm triffst. Aber das ja genau, das spielt ja genau in die Schiene, die wir letztes Mal besprochen haben und vorletztes Mal das Thema Wie mache ich Vertrieb? Wie schaffe ich es Leuten Mehrwert zu bieten? Und da bietet Social Media riesen Chancen, aber ja, es gibt nur noch Leute, die da irgendwas posten, den neuen Gamechanger. Sei es LinkedIn, sei es Instagram, sei es weiß ich nicht. Und die Werbebudgets, das weißt du besser als ich, die müssen ja nicht mal so hoch sein bei Meta, als dass es tausendfach ausgespielt wird. Also das ist ja, also was man da sieht, ich weiß nicht ob das meine Bubble ist, aber genau wie bei dir, sehe halt auch nur noch irgendwelche Automatisierungen. für CRM und sonst was und für Social Media Erwerbung und für poste dein Objekt dort und mache dieses. Da hängt dann einfach irgendeine Automatisierung hinter, die ich persönlich nicht mal gut finde. Und wenn du mal wirklich guckst, die Makler, die es wirklich schaffen, Social Media Reichweite zu generieren. Ich persönlich habe jetzt gerade drei, vier im Kopf. Wollen wir sie nennen, die ich im Kopf habe?

Robert (Viele.Immobilien): Nöö, Mama kann nicht mehr schnürgen. Nöö.

Andreas Borck: Also einen aus München, einen aus Karlsburg und einen aus Kiel habe ich gerade im Kopf, das werde ich mal zumindest gesagt haben. Das sind junge Leute oder junge Makler, die es geschafft haben, diese soziale Komponente zu bringen. Und die schaffen es darüber, Kunden zu begeistern und gehen alle drei, vier, fünf, siebenmal im Monat zum Notarzt. Und das nicht mit kaufe dies, lade diesen Ratgeber runter etc. pp. Wie oft hast du jetzt in der letzten Woche Werbung bekommen für das beste Fitnessprogramm dieser Welt? Für nur 39€, perfekt auf dich angepasst.

Robert (Viele.Immobilien): Kein einziges tatsächlich.

Andreas Borck: dann muss er dem Algorithmus arbeiten.

Robert (Viele.Immobilien): Der Algorithmus weiß, dass ich mich gut bewege. Der sieht mein Strava-Profil und denkt sich, der Junge ist aber gut unterwegs.

Andreas Borck: Hahaha!

Andreas Borck: Sehr gut. Sehr gut. Du weißt aber eben, die Leute haben kein Produkt. Ich meine, wenn ich eine Automatisierung verkaufe, dass Immobilien automatisch auf Social Media gepostet werden, das... Und ich will mich da noch gar nicht festschießen, aber das ist aber das, was mir am meisten reinploppt in den Feed. Dann hab ich doch ein Produkt. Funktioniert doch.

Andreas Borck: Warum habe ich dann kein Produkt?

Robert (Viele.Immobilien): Ich sehe es immer ein bisschen holistischer und wenn es nur einen kleinen Teil von einem großen ganzen abdeckt, dann ist das immer ein bisschen schwierig. Klar ist es gut, gerade das Liedthema, da gucke ich immer mehr und dann guckst du halt so... mal genauer hin, denkst du dir so, nee, das passt ja gar nicht. Also da passiert ja gar nichts, da kommt ja gar nichts. Das meine ich mit keinem Produkt. Also wenn es etwas gibt, was es wirklich erleichtert, ist es okay. Wenn es das noch sinnvoll macht, ist es noch besser. Wenn es dann noch sinnvoll umgesetzt ist, also in dem Fall dann zum Beispiel, wenn es eine Software ist oder sowas, sinnvoll programmiert, dann ist das wunderbar. Wenn ich aber dann irgendwo sehe, was da draußen noch gerade mit N8n, mit WipeCode, und so weiter passiert, da wird einem schlecht. Das ist das, was ich uns meinte, wir werden eine Nücherung feststellen. Irgendwann werden diese ganzen Hobby-Vibcoding-Projekte teilweise auf die Nase fallen, weil einfach Grundlagen fehlen da drin. Du hast ja Nur weil du jetzt coden kannst, heißt das ja nicht, dass das was da rauskommt sinnvoll, sicher oder was auch immer ist. Und das unterschätzen so viele und da wird einfach mal irgendwas gemacht ohne irgendwie ein Review von irgendjemanden, ansatzweise mal irgendwann auch manuell was gecodet hat.

Andreas Borck: Lass mich mal ganz kurz dazwischen gehen, schön wenn ich mich unterbreche. Aber das Thema Vibe Coding, wir beide benutzen den Begriff so easy. Vibe Coding ist nichts anderes als es gibt mittlerweile Tools, die das Coden für den Benutzer übernehmen. Das heißt, sie können irgendeine Programmiersprache, da steckt eine KI hinter. Man gibt einfach nur ein, was das Ergebnis sein soll und die KI programmiert das in der gewählten Programmiersprache. Vibe Coding ist ja eigentlich Coding erstmal ohne Ziel, einfach nur machen. Problem ist, dass ich oder auch viele andere, die keine Ahnung von Coding haben und keinen Hintergrund da drin, aber einmal komplette Programme bauen kann. Richtig?

Andreas Borck: komplette Web-Anwendungen.

Robert (Viele.Immobilien): Anwendungen. noch nicht mal das Web. Die meisten nutzen es wahrscheinlich für Websites tatsächlich, Aber selbst bei Websites muss ich ja inhaltlich Dinge beachten, sei es einen funktionierenden Cookie-Con sind. Sei es richtige Abfragen, wenn ich eine Datenbank dort hinter habe. Also das Schlimmste, was dir passieren kann, ist, dass du eine Datenbankabfrage, zum Beispiel Login oder was auch immer, hast. und die KI eskaliert, weil das, was eine KI wunderbar beim Coden, also beim Programmieren machen kann, ist sie kann extrem kreativ werden in der Kreativität der Lösungen und wenn du nicht weißt, eine Datenbankabfrage aufgebaut werden sollte, damit sie sicher ist und halt zum Beispiel nicht gehackt werden könnte oder sowas, wird es ganz schnell schwierig, weil da werden dann zum Beispiel in der Abfrage Passwörter mit hinterlegt und und und Das kriegst du so gar nicht mit als normaler Anwender. Wenn du dann aber mal mit einem genaueren Blick rein guckst, dann denkst du dir so, oha. So und das ist dann halt der nächste Schritt der Große, dass du dieses Thema halt anlernst mit deinen Regeln und so weiter. Sprich, wenn dir sowas auffällt, dass du das sofort quasi als nicht mehr machen Regel hinterlegst, sodass das möglichst nie mehr passiert. Und so baust du dir dann im Konzept das System auf. Und das sind die nächsten Schritte, das ist dann die Professionalisierung.

Andreas Borck: Okay, also, großes Problem ist ja, ich baue etwas. Nee, ich brech's mal runter. Ich baue ein Haus. Ich möchte jetzt ein Haus bauen. Ich bin aber handwerklich im Zweifel nicht begabt. Dann passe ich im Zweifel nicht auf auf Statik, auf Elektrik, auf ein Wasserrohr, was irgendwie quer durch den Raum läuft. Weil ich kein Fachmann bin, die Regeln nicht kenne und ich weiß, was passieren soll. Und ich weiß, was passieren kann. Und das ist ja dann das, was du gerade meinst beim Vibe Coding, wenn ich es richtig verstanden habe, dass du einfach sagst, da sind so viele Lücken, die man sich einbauen kann, die dann wirklich zum Problem werden können, weil ich eben de facto ja nicht weiß, was da im Hintergrund passiert. Und ich kann es nicht kontrollieren, weil ich ehrlich gesagt wenig Arbeit davon habe.

Robert (Viele.Immobilien): Wird schwierig. Wenn du keine Ahnung hast, wie ... Also eine Grundlage. Ich bin ja auch kein Programmierer, das muss ich dazu sagen. Ich programmiere viel, aber ich wirke mich nie mit einem Richtigen, der das richtig gelernt hat und so weiter. Also das ganze Thema Architektur und so weiter. Da bin ich auch sehr basis unterwegs. Aber ich weiß zumindest dann, an welcher Stelle ich fragen muss, beziehungsweise inzwischen bin ich so weit, dass ich quasi Assistenten gebaut habe, wo Regeln hinterlegt sind, an welchen Programmierstilen und so weiter er sich entlanghangen soll, beziehungsweise er Code prüfen soll. Und das ist brutal, was er da findet.

Andreas Borck: Ja, also ich kann dir ja, du weißt ja selber, ich habe ja auch gerade so ein kleines Projekt, an dem ich mich ausprobiere. Und da ist immer der erste Schritt erst. Ich finde es total spannend an diesem Vibecoding. Ich finde das total genial, dass Leuten mit Ideen und Grundverständnis in Technik mittlerweile diese Möglichkeit gegeben wird, Dinge zu bauen. So, da bin ich erstmal ein Riesenfan von. Das ist wie in der Handwerkerei, dass auf einmal Werkzeug zugänglich wird in der Price Range, wo sich der gemeine gemeine Heimwerker leisten kann und man dann auf einmal Dinge tun kann, die man vorher nicht konnte. Das finde ich erstmal mega genial. Aber tatsächlich ist dann immer die Frage, und da gibt es ja Leute, die dann als Korrektiv darstellen, aber man kann ja auch da KI zum Beispiel wieder als Korrektiv nutzen. Also auch ich nehme den Code regelmäßig, gebe den der zweiten KI und sage so, jetzt überprüfe das Ganze bitte mal auf XYZ. Was du gerade gesagt hast, Fragen stellen. Das finde ich halt Ich will das nicht verteufeln, weil finde Vibe Coding oder einfach mal so, dass man Dinge umsetzen kann, die man im Kopf hat, genial. Will aber genauso wie du dazu aufrufen, wenn ihr das gemacht habt, super, nutzt das und geht dann an einen Programmierer heran und sagt, guckt euch das mal an. Oder seid euch bewusst, was es ist und nutzt es entsprechend. Weil man kann sowas ja auch einfach mal komplett intern nutzen. Also man kann sich ja manchmal Tools bauen, die man einfach nur intern nutzen will.

Robert (Viele.Immobilien): Ja. Solange es nur intern ist, solange es Prototypen geht und so weiter ist das alles gut. Aber sobald es auf die Menschheit losgelassen wird oder auf Kunden losgelassen wird, dann sollte ich das schon alles bisschen sinnvoller gestalten. Und wie gesagt, das fängt schon bei einer Website an. Klar kann ich mir von Church.idp, von Claude, von Loveable, von keine Ahnung von was alles eine Website bauen lassen. Alles richtig, selbst mit Wix.com, One-Page-IO und so weiter, kann ich mir alles wunderbare Websites inzwischen bauen lassen. Davon hat gesehen, dass die alle relativ gleich aussehen. Ziemlich. Da bin ich gerade dran. Vielleicht können wir das nächste Mal, wenn ich weiter bin, machen. Also man kann gerade bei dem Thema Webseiten erstellen, Dynamisch-Webseiten erstellen und so weiter. Das ist gerade mein Thema für das Thema Landing-Pages und so weiter.

Andreas Borck: Ja.

Robert (Viele.Immobilien): Da kann man schon einiges machen, dass es auch flexibel ist, aber das ganze Thema, zum Beispiel Tracking, ich einiges beachten. Wann werden Cookies gesetzt, wie kann ich die auslesen, wie kann ich die nutzen. Dann das Thema, wann wird irgendwas geladen, von wo wird es geladen. Wenn ich mir eine Webseite erzeuge und dann erstelle ich mir eine Webseite für das Thema XYZ. Nutze diese Farben, nutze das Logo, nutze diese Schriftart, was macht nämlich das Vibe Coding? Das holt sich einfach von Google Fonts und bindet die ein. Blöd, darfst du nicht. Das ist mir jetzt klar, das ist eines der Sachen, die ich zuerst gucke. Aber wenn du das nicht weißt, dann ist das halt doof und das ist halt tendenziell abmahnfähig.

Andreas Borck: Ne?

Andreas Borck: Und das ist ja genau das. Man muss halt wissen, welche Probleme es gibt. Selbst da kann man sich aber ja wiederum helfen lassen. Also ist ja immer eine Frage in der Herangehensweise.

Robert (Viele.Immobilien): Genau. Das ist tatsächlich, weil du es auch gesagt hast, also ich baue einen Prototypen und dann lasse ich mal jemanden der Ahnung drüber gucken danach. Das ist der richtige Weg und spannenderweise, das war die einzige wirklich sinnvolle Werbung, die mir jetzt in letzter Woche oder diese Woche über den Weg gelaufen ist. Da wurde nämlich genau das angebotene. Also hier, du hast das Vibe gecodet, ich als Programmierer gucke drüber.

Andreas Borck: Okay.

Robert (Viele.Immobilien): ob das alles sinnvoll ist oder nicht. Fand ich eine mega Dienstleistung. Man muss natürlich dann auch gucken, ob derjenige, der das überprüft, nicht auch dann quasi nur den Code in ChatGDP reinhaut und sagt, guck mal, da wären wir wieder beim Verkaufen ohne Produkt. Aber wenn du da wirklich einen Programmierer hast, und ich meine, da gibt es ja einige da draußen, leider die guten sind meistens nicht wegen zu teuer, sondern eher wegen keiner Zeit.

Andreas Borck: genial

Andreas Borck: Hm?

Robert (Viele.Immobilien): Aber es gibt genug. Das Angebot fand ich sehr, cool. Leider habe ich es mir nicht aufgeschrieben. Wenn es mir wieder Weg läuft, werde ich mir das mal speichern. Das ist ein Angebot, das wirklich viele in Anspruch nehmen sollten.

Andreas Borck: Das finde ich auch.

Robert (Viele.Immobilien): Ich habe das bei einem Kunden, der hat sich jetzt auch Websites bauen lassen, mit glaube Replit. Also mit irgendeinem Baukasten. Die Websites sind super an sich. Also optisch jetzt, ja ist okay. Er kann schnell Änderungen machen, die Inhalte sind gut, die Lead Formulare, also die Conversion Elemente, alles wunderbar. Aber ich habe da trotzdem noch einen Haufen Sachen gefunden, gerade wenn es dann auch darum geht, das Thema Tracking, das Thema Werbung richtig integrieren für SEO und so weiter. Da ist dann halt doch schon nochmal gut, wenn du Grundlagen hast, aber mit dem Feedback kann man das dann halt immer mehr verbessern. Ohne das Feedback wirst du einfach nur eine weitere sinnlose Seite im Netz haben.

Andreas Borck: Ok. Fathit Vibe Coding ist eine schöne Sache Prototypen zu bauen aber niemals damit produktiv live zu gehen wenn man keine Ahnung hat von dem was man tut. Also es bleibt dabei wer ein Produkt verkauft sollte hat aber noch Ahnung von dem haben was er tut.

Robert (Viele.Immobilien): Idealerweise ja.

Andreas Borck: Jetzt haben wir das zweite Thema, das uns ja auch letztes Jahr sehr ungetrieben hat. Das Thema Make, N8N, ist ja eigentlich genau das gleiche. Wenn wir ehrlich sind, da wird irgendwas auf eine Art und Weise verbunden, automatisiert und diese Automatisierung verkauft.

Robert (Viele.Immobilien): Die Frage brauche ich das überhaupt? Ich hatte gestern einen Kundentermin, wo es darum ging, Daten aus dem CAM in Power BI rüber zu bringen. Da ist auch die Frage, der Normalanwendung, hätte ich jetzt gesagt, braucht es da definitiv kein N8N oder Make oder sowas?

Andreas Borck: Sind wir uns alle sicher? Bitte?

Robert (Viele.Immobilien): Wir sind aber dann im Gespräch drauf gekommen, dass es durchaus dann doch Sinn machen würde, NEN einzusetzen.

Andreas Borck: Okay?

Robert (Viele.Immobilien): Im ersten Step, weil es schneller produktiv gehen könnte aktuell, weil wir es schneller umsetzen können. Dadurch kommen wir dann testen, ob das überhaupt Sinn macht, wie wir es vorhaben und so weiter. Dafür fand ich es ganz cool. Und weil uns Schnittstellen dort eher zur Verfügung standen, als wenn wir sie selber programmieren würden. Und das war Prinzip der Grund, ich gesagt habe, ja, da macht N8N Sinn. Langfristig würde ich es dann trotzdem eher umswitchen. Ich habe jetzt auch ein Projekt, das ich gerade seit Anfang des Monats gestartet habe. Das ist eine Mischung aus Agenten, aus NADN und eigenen Schnittstellen. Die ganzen NADN-Systeme sind jetzt eigentlich nur da, oder die Workflows, das Ganze zu testen. Und sobald das fertig ist, ich nichts anderes als den Flow quasi in ein stabiles Eignissystem zu führen. ja, auf der anderen Seite mal gucken, es wirklich so oder wenn es läuft, warum nicht, weil nichts ist beständiger als ein Provisorium. Aber Ziel ist es schon. Und das Coole ist ja, ich bin mal gespannt, wenn du den N8n-Workflow hochlädst. und sahst Baume da für anhand der Kriterien funktionierenden Code. Bin ich mal gespannt, wie gut das funktioniert.

Andreas Borck: Das wird spannend, aber finde den Workflow, wie du ihn jetzt gerade beschreibst, schon ganz cool, weil du halt mit N8n einfach sagst, funktioniert die Grundidee, also perfektionierst deinen Ablauf und gehst erst, wenn der Ablauf so funktioniert, wirklich in die Produktion zu sagen, jetzt baue ich es richtig. Also so macht es ja dann schon wieder Sinn. Das muss ich aber ganz klar sagen. Power BI kann ich dir nur sagen, habe ich ja mehrere Projekte schon gemacht. beste Variante ist immer noch über die Amazon AWS Cloud in Frankfurt gehostet. und da die Daten aufbereiten lassen. ist immer noch die beste Variante.

Robert (Viele.Immobilien): Kommt halt immer darauf an, was du intern nutzen darfst.

Andreas Borck: ist noch ein Compliance-Thema im Zweifel, Aber was ist denn LHN jetzt eigentlich?

Robert (Viele.Immobilien): Ja. Und da dort intern alles verfügbar ist, dann lohnt sich das nicht, dann nochmal extern rauszugehen.

Andreas Borck: Nein, das haben wir ja immer gesagt. Für alles was man lösen kann, braucht man keine externe Anwendung. Keine KI, keine Agent Builder, kein Workflow dieser Welt. Für Dinge, man intern nutzen kann. So wenig Programme wie möglich einsetzen. So wenig Verbindungen nach außen wie möglich. So viele wie nötig. Also die Daten immer möglichst klein halten, die man so über den Äther schickt. Ich glaube, das ist eine ganz gute Marschrute.

Robert (Viele.Immobilien): Ja.

Robert (Viele.Immobilien): lohnt sich auch ab und zu mal zu konsolidieren bzw. zu löschen. Ich habe jetzt zum Beispiel für das Thema Reviews wollen, also Google-Bewertungen und sowas, da hatte ich drei Tools, mit denen ich das mal besser mal schlechter machen konnte. Totaler Quatsch. Inzwischen habe ich das auf eins runtergedampft. Ein Tool brauche ich gar nicht mehr und das andere, das wird jetzt so langsam komplett abgelöst, weil ich ein anderes Tool, was besser und günstiger ist, jetzt nutze.

Andreas Borck: Ja.

Andreas Borck: Das ist ja die Entwicklung, da ist ja so rasant. Und immer wenn man merkt, dass ein Tool funktioniert, gibt es zwei, drei Wochen später fünf andere Tools, die dasselbe tun. Meistens einen Ticken besser, weil sie natürlich von den Erfahrungen des ersten Tools lernen. Aber die Entwicklung ist ja so rasant im Moment. Thema Vibecoding, Weil auch, also ich kenne viele Programmierer, die mit diesen Vibecoding-Tools wie Lovable oder Cursor arbeiten. Einfach weil es in der Basisversion schneller geht. Die lassen sich ihren Code generieren, packen den rein, reviewen selber. Aber du sparst dir im Prinzip damit abartig viel Zeit in der simplen Kurzschreibung. Und dafür sind die Tools ja eigentlich auch gedacht. Die sind ja nicht unbedingt dafür gedacht, dass ich Steuerfachwirt jetzt auf einmal Programme bauen kann. Das ist ein kleiner Nebeneffekt.

Robert (Viele.Immobilien): zumindest keine Programme, die auf Kunden losgelassen werden sollten. Ohne Prüfung. ich glaube diese Professionalisierung oder diese Einsicht, diese Ernüchterung, die wird irgendwann im Laufe des Jahres eintreten, weil eigentlich macht doch jeder gerade da draußen fast dasselbe. Ob jemand tief drin ist oder nicht, das stellst du viel zu spät fest oder kannst gar nicht beurteilen.

Andreas Borck: Genau, da muss immer noch mal einer ran gehen.

Robert (Viele.Immobilien): Also wenn ich manche Leute sehe, die da draußen Schulungen geben, wo ich mir so denke, nein, konzentrier dich doch auf das, was du wirklich kannst, aber das nicht.

Andreas Borck: Wir leben halt in einer Zeit, wo Reichweite alles ist, für viele. Im ersten Schritt mal. Also guck dir die ganzen Influencer an, wie machen sie das? Sie bauen Reichweite auf und irgendwann starten sie ein Produkt, eine Linie, einen Kurs, was weiß ich nicht alles. Und verdienen dann damit viel, viel Geld. Häufig wird dann auch viel, von dem Geld wieder zurückgefordert. Von daher... Ich finde das schwierig. Ich glaube, wenn wir uns alle auf das konzentrieren, was wir können und das sehr, gut machen, werden wir alle ein sehr schönes Leben haben. Jetzt lassen wir mal gucken, was Makler davon mitnehmen können. Nicht auf jedes Tool stürzen, nicht alles selber machen, nur weil es KI gibt. Oder wenn man selber macht, wen draufschauen lassen. Oder was soll das Take-Away sein?

Robert (Viele.Immobilien): sich der eigenen Grenzen bewusst werden. Und ehrlich zu sich selber sein, wie tief man wirklich drinsteckt und ob das, was derjenige, der mir dagegen übersteht, ob das realistisch ist, was der sagt oder ob ich das überhaupt einschätzen kann, ob es realistisch ist. Also wenn mir jetzt jemand nochmal irgendwie einen Kurs verkaufen will für erstelle bessere Expositexte mit ChatchityPie,

Andreas Borck: Hm?

Robert (Viele.Immobilien): Sorry, aber das ist drei Jahre her. erstens, es gibt tolle Tools da draußen, schon Dinge, also sowas wie Aria Butler, die Propsake OnOffice und so was, haben das schon selbst auch mit integriert. Dort hast du ja die ganzen Daten schon drin, da brauchst du nicht mit dem ChatGDP gehen. Davon mal abgesehen, dass wir das Datenschutzthema mit ChatGDP haben. Also, wenn ich dort irgendwelche Objektsachen rein... dann habe ich tendenziell schon Datenschutzprobleme, weil eine Objektadresse zum Beispiel ist halt ein personenbezirkendes Datum irgendwo. Und deswegen sage ich halt, es total Unfug. Wenn er zumindest mal mit LangDoc anfangen würde, okay. Weil LangDoc kann ich es natürlich sinnvoll machen. Ich verbinde mein CRM, PropStake, OnOffice, was auch immer, hole mir die Daten und lasse es mir meinem Stil umschreiben. Ja, das macht Sinn. Aber das wird ja meistens gar nicht geschult. dieses eigene Tunnelität, eigene Firmendaten und was, also das Thema RRG, das kommt ja da gar nicht drin vor. Und da muss ich sagen, das ist halt schon dann echt fadersig und so basic, das darf nicht mehr sein. Nö. Und von daher Take-Away ist einfach gucken, was ist einfach nur vishivashi. und wo es wirklich was Sinnvolles, was mir nachhaltig dann auch in meinen Prozessen, in meinen Abläufen, in meiner Arbeit wirklich Erleichterung bringt. Und wenn ein Tool halt nur einen kleinen Teil abdeckt, dann gucke ich doch lieber mal, ob es nicht was anderes gibt, was vielleicht nur zu 80 Prozent abdeckt, aber dafür integriert ist.

Andreas Borck: Ich sag, mein Kunden immer suche nicht nach Tools, suche nach Problemen. Ich dachte, wir alle würden mit Tools zugebombt werden. Sind wir der Meinung, wir hätten Probleme, die wir gar nicht haben? Und Tools lösen Probleme, die ich ohne sie nicht gehabt hätte? Schaut euch an, schaut eure Prozesse, eure Workflows, eure Abläufe an und guckt dann erst, was man davon automatisieren kann. Nicht ein Tool finden und sagen, was könnte ich denn damit jetzt automatisieren? Ich meine gerade LangDoc, wo wir bei der Riesen-Fan-Tron sind, hier auch schon tausendmal darüber gesprochen haben, auch alle meine Kunden mittlerweile LangDoc nutzen, löst nicht alle Probleme. Auch LangDoc kann Probleme schaffen, wenn ich es nicht brauche. Diese Tools können immer nur Probleme lösen, die ihr habt. Ansonsten schaffen sie euch neue Probleme. Also sucht nicht nach Tools, sondern sucht erst mal nach dem Problem und überlegt euch dann, was könnt ihr lösen sein. Und dann suchen wir nach dem Tool, was diese Lösung ist. Ich glaube, das ist der richtige Ablauf.

Robert (Viele.Immobilien): könnte man jetzt wunderbar übergehen zu den ganzen Werbung, Werbeanzeigen auf Social Media und so weiter mit, was ist dein Hauswert? Ist genau dasselbe. Wenn mir nicht bewusst ist, dass ich meinen Wert des Hauses kennen sollte, dann ist diese Werbung irrelevant für mich. Wenn ich aber den Schmerzpunkt treffe oder das Problem anspreche, Wenn du das und das gerade erlebst, dann solltest du den Wert deines Hauses wissen. Dann habe ich quasi den Schmerzpunkt, also das Problem, angesprochen und zeige die Lösung. Das viel besser als immer dieses, was ist deine Immobilie wert und so weiter. Das interessiert keinen mehr.

Andreas Borck: Mhm.

Andreas Borck: ist viel zu platt. auch da, Social Media soll eine Emotion wecken. Wenn du diesen Punkt triffst, Schmerzpunkt klingt immer so gemein, aber wenn du den Triggerpunkt findest, warum mich das Thema interessiert, dann hast du die Emotion und dann bin ich auch bereit, diese Werbung draufzuklicken. Also nicht ohne Grund wird jetzt gerade gesagt, dass wir alle viel zu dick sind und viel mehr Sport machen müssen Anfang des Jahres. Und deswegen klicken die Leute drauf und geben diese 29 Euro Ausfüßungenprogramm oder 49 Euro. Ich weiß jetzt in dem Zusammenhang nicht, warum bei der DATWM ständig Werbung für Potenzprobleme kam, aber das ist ein anderes Thema.

Robert (Viele.Immobilien): Oha, bei dir hätte ich jetzt eher gesagt Habugsmittel. Naja, die Brusthade spießen.

Andreas Borck: Mama! Ohne diese wunderschöne Frisur gäbe es diesen Podcast mit diesem Namen nicht.

Robert (Viele.Immobilien): Das stimmt. Jetzt habe vergessen, was ich sagen wollte. Naja, macht nichts.

Andreas Borck: Ähm, wo war ich denn geliebt? Achso, äh, genau Emotionen wecken bei Social Media.

Robert (Viele.Immobilien): Also ja, Hass ist auch eine Emotion. Also du kannst ja die Leute für dich begeistern oder du kannst sie auch komplett abstoßen. Was ja auch nicht die schlechteste Sache ist. du musst halt die Richtigen ansprechen. Das ist ja auch das, was die ganzen, hier die Zwillinge, nicht die Zwillinge, die Brüder aus Koblenz zum Beispiel immer machen mit ihrer Rolex-Flexen oder irgendwelchen Rage-Content da rausbringen. Das hat ja alles System. Und es spricht viele an und die wollen sie ja auch.

Andreas Borck: Ja.

Robert (Viele.Immobilien): so etwas wie uns holen sie damit überhaupt nicht ab, es mal jetzt nicht zu formulieren.

Andreas Borck: Ja, aber es ist ja ganz einfach. haben in Deutschland 84 Millionen Menschen. Wenn ich davon 99,9 Prozent abschrecke mit meiner Art und Weise. Aber die 0,01 Prozent, immer noch Geschäft mit denen mache, haben die Brüder aus Kovac sehr gutes Geschäft gemacht. Genau, das war ja schon immer deren Taktik. Hartes polarisieren, den kleinen Prozentsatz zu finden, der mit ihnen arbeiten will und das hochpreisig zu verkaufen.

Robert (Viele.Immobilien): Ja.

Andreas Borck: Ist das eine Art und Weise wie ich mir vorstelle? Nö.

Robert (Viele.Immobilien): Du nimmst einfach nur das Geld oder wie?

Andreas Borck: Ausschließlich hochpreisiges Verkaufen. Aber nett.

Robert (Viele.Immobilien): Ja genau, du sagst immer bitte ein Danke. Ja gut, dass man dem hochpreisig ist, ist ja auch so eine Sache, weißt du. Also jeder verlangt irgendwie Unsummen für Sachen, die eigentlich Banalitäten sind und das finde ich dann auch irgendwo schon verarsche. Also wenn ich sehe, was manche aufrufen für Sachen, die deutlich günstiger gehen auch.

Andreas Borck: Genau. Nein.

Robert (Viele.Immobilien): Deswegen sage ich immer, ich habe faire Preise, aber die verhandle ich auch nicht. Also ich bin bei einem Drittel oder bei der Hälfte von dem, was eine Arretur aufruft, mache bessere Arbeit, behaupte ich jetzt einfach mal so, bzw. ich kann es in Zahlen auch sehen, was gemacht wird. Aber das ist halt ein fairer Preis, der passt und das ist für mich okay. Wenn jemand mehr will, dann kann er das machen, aber dann muss er halt auch mehr zahlen. Aber ich verhandle dann halt auch nicht. Also das ist halt das, was es wert ist. Wem das nicht so viel wert ist, dann passt das halt leider an der Stelle nicht.

Andreas Borck: Das ist eigentlich, reden wir die ganze Zeit über das Thema Nachhaltigkeit unseres Geschäftsmodells oder von Geschäftsmodell, weil alles das, was wir eben ersten Teil besprochen haben, diese ganzen weitgekodeten Sachen, end-to-end Workflows, die ich an Kunden verkaufe, Make Workflows, die ich an Kunden verkaufe. In meinen Augen ist das halt nichts Nachhaltiges. Das ist jetzt einmal Umsatz machen und dann im besten Fall untertauchen, sich die Beschwerden nicht anzuhören.

Robert (Viele.Immobilien): Das ist ja das, was bei den ganzen Lead-Vögeln meistens der Fall ist. Die meisten, die auch mit Erfolgsabhängiger und so weiter werben, meistens, du musst ein Setup bezahlen und danach geht es erst los. Aber das Setup musst du bezahlen. Nur danach geht nichts mehr los. Und die leben quasi davon, dass sie schnell das Setup verkaufen. Da passiert dann, dass es irgendein Standard-Ding was du nicht wirklich nutzen kannst. Und denen reicht quasi, dass sie da tausend Leute anrufen, davon irgendwie 200, naja wo ist zu viel, 20, 50 abschließen, 20 mal 3000 irgendwas eine irre Summe für ein Setup verlangen und dann mehr machen die da nicht. Oder Arrenturen, die halt dann zwei Jahresverträge oder sowas, ich finde... Zwei-Jahres-Verträge finde ich furchtbar. Das ist wie so eine Geiselhaft. Ich kein Fan von Außer, es ist irgendeine Sonderkondition. Du kriegst es für die Hälfte, dafür aber zwei Jahre, dann finde ich es okay. Aber bei Design zwei Jahre, die Leute an mich binden. Was ist denn, wenn ich nicht mehr mit denen will? Dann habe ich ein Problem.

Andreas Borck: Ja, auch da sind wir jetzt wieder in unserem Geschäftsmodell, dass wir beide, der Meinung ist, das Ganze muss fair sein, offen, ein Wort ist ein Wort. Ich habe Verträge mit meinen Kunden, das ist ja ganz klar, aber trotzdem, stehen ein Wort ist ein Wort. Und wenn man sich irgendwann trennen will, dann trennt man sich. Und das ist vollkommen okay. Ich glaube, das ist ganz normal im Laufe der Zeit. Und genau das dann zusammen zu bleiben, nur weil man einen Vertrag hat, also das wie für die Kinder zusammen zu bleiben, das macht aber auch keine gute Beziehung aus. Und es uns ja ein bisschen Spaß machen im Leben. Auch die Arbeit soll uns ja Spaß machen. Ich habe zum einen Kunden, der hat Markterverträge, maximal sechs Wochen dauern, ab Vermarktungsbeginn. Weil er auch sagt, wenn ich es in den sechs Wochen nicht schaffe, dann kann der Kunde sagen, er möchte es mit wem anders probieren.

Robert (Viele.Immobilien): Mhm.

Andreas Borck: Das steht und fällt natürlich mit einem exorbitanten guten Einkauf. Und tatsächlich haben sie im letzten Jahr, ich glaube, über 95 Prozent der Makleraufträge sind nicht gekündigt worden nach diesen sechs Wochen. Und über 70 Prozent sind innerhalb der sechs Wochen sogar verkauft worden.

Robert (Viele.Immobilien): Du hast halt sechs Wochen Zeit, die Beziehung, die Kundenbeziehung, Auftraggeber-Kundenbeziehung auf die Probe zu stellen und entweder hast du es dann schon verkauft, das ist natürlich der Idealfall, oder du hast bewiesen, dass der Auftraggeber dir vertrauen kann, dass es jetzt zwar nicht in sechs Wochen geschafft hat, aber dass das wirklich noch kommt. Der fühlt sich halt aufgehoben und von daher finde ich das okay und genauso mache ich das halt auch. Also in sechs Wochen könnte ich jetzt nichts erreichen, weil mir sind sechs Monate. Aber in den sechs Monaten, das ist halt so das Minimum, was man Performance Marketing sinnvoll hinkriegen kann. Wenn man da schon merkt, das funktioniert nicht, dann ist halt noch den sechs Monaten Schluss oder man macht es halt weiter, egal was da passiert oder nicht. Spannend finde ich immer, wenn es dann unter sechs Monate kommt, obwohl ich vorher auch schon deutlich gesagt habe, naja, also sechs Monate brauchen wir auf jeden Fall, weil das Ding muss man auch irgendwie lernen, wir müssen da irgendwie erstmal die Chance haben, irgendwas zu machen. Das ist so wie beim Makler mit seinen sechs Wochen, wenn er nach der ersten Woche schon sagt, nee, das gefällt mir nicht, was da rauskommt. Das ist halt dann immer so, das sage ich so, naja, aber das haben wir ja vorher schon besprochen. Da verzichte ich dann auch lieber auf einen Auftrag und nehme dafür einen Kunden, der besser passt, für den ich besser was machen kann als des Auftrags willen.

Andreas Borck: Ja. Also langsam in die Richtung eines Fazits kommen. Wir haben ja gelernt, müssen am Ende des Podcasts ein Fazit der Folge ziehen. Das haben wir gelernt.

Robert (Viele.Immobilien): Ich dachte, das macht die KI.

Andreas Borck: Ja, nee, ja, können auch, weißt du was, eigentlich müsst ihr die ganzen Podcasts gar nicht mehr aufnehmen, einfach nur, wir sprechen miteinander, das Transkript geben wir den einzelnen Leuten, die können über die KI das herausfinden, was sie wollen.

Robert (Viele.Immobilien): Naja, aber wenn sie nicht wissen, was sie wollen, dann wird das halt schwierig. Und das ist ja auch immer die Sache mit den... Viele Menschen sind hier überfordert deswegen, weil es die ganzen Truths gibt und sie wissen eigentlich gar nicht, was sie damit alles machen wollen oder wollten. Deswegen ist auch der angesprochene Ablauf so gut, du sagst, dass ich erstmal gucke, was mache ich denn aktuell, was für Probleme habe ich und dann suche ich Lösungen, nicht andersrum.

Andreas Borck: Keine Lösungen für Probleme suchen, es nicht gibt. ist eigentlich relativ simpel. Aber haben wir irgendwie in der Zeit, in der wir leben, alle vergessen. Wir suchen alle Lösungen für Probleme, die wir gar nicht haben.

Robert (Viele.Immobilien): Das ist

Andreas Borck: So, das ist aber doch ein schönes Fazit zum Ende. Sucht nur Lösungen für Probleme, ihr wirklich habt und achtet bei den Lösungen dann darauf, wem ihr vertraut.

Robert (Viele.Immobilien): Genau, sprecht mit den Leuten und wenn ihr denen nicht vertraut, dass sie das wirklich hinkriegen können, dann lasst es besser. Wenn es zu werblich ist, zu verkäuflich, zu überschwänglich klingt, dann seid immer irgendwo in Alarmglock, Leute.

Andreas Borck: Und passt bitte auf, lasst euch zeigen, was da im Hintergrund passiert. Also wenn da irgendwie eine Make oder eine NNN Automatisierung läuft, dann ist das nichts, was euch in zwei Jahren noch Spaß machen wird. Da bin ich mir ganz sicher. Und eigentlich bin ich zu weit aus dem Fenster gerade.

Robert (Viele.Immobilien): darauf an. Würde ich jetzt nicht hundertprozentig unterschreiben. Wenn es gut begründet werden kann, warum man es macht, gerade wenn es jetzt einzelne Sachen sind, Umsetzung, dann ist es okay. Wenn aber ein ganzes System für hunderte von Kunden zum Beispiel da drauf gesetzt wird, dann wäre es langfristig eher, dann würde ich das nicht als sinnvoll ansehen.

Andreas Borck: Okay, das ist ein wunderschöner Schluss, Robert. Was steht die Woche an bei dir? Außer Schneeschippen.

Robert (Viele.Immobilien): Ich habe diese Woche noch bisschen aufräumen, dann baue ich auch meine Agenten weiter, die demnächst was lustiges kommen wird. Das macht viel Spaß, kann viel lernen. stecke tief in dem Thema Cloud Code drinne, also Vibe Coding aber halt mit Cloud und das halt anlernen. Das ist eine ganz spannende Sache und das halt dann auch mit den ganzen Möglichkeiten, zum Beispiel gibt es jetzt auch möglich Google Ads ordentlich anzubinden. Da müssen wir aber gucken, irgendwie, es sicher ist bezüglich Datenschutz und so weiter. Das sieht nämlich noch eher nicht so aus. Also es wäre möglich, wie das Ding ist, wäre möglich, vieles von meinen Sachen jetzt zu automatisieren. Ich sage aber noch nein, weil... könnte sein, dass es nicht eingesetzt werden darf.

Andreas Borck: Dann ist es schlecht. Dann ist es schlecht. Dann lieber nicht.

Robert (Viele.Immobilien): Und ich lasse niemanden auf meine Systeme, dem ich nicht vertraue oder den ich kenne. Ja. Gut, bei dir.

Andreas Borck: Ich habe wunderbar. Lieber Robert, danke dir für deine Zeit. Ihr lieben Danke fürs Zuhören. Wir hören uns. Bitte.

Robert (Viele.Immobilien): Er muss los. Er muss los. Was machst du denn noch? Ich weiß, du hast gleich einen Termin.

Andreas Borck: Ich habe jetzt gleich noch den KI-Club der Immobilien-Profi mit dem Lars Eickhoff von Dieb Immow und Andrea Fricke vom Immobilien-Profi. haben wir jetzt gleich ein Webinar. Dann habe ich nächste Woche, jetzt haben wir schon morgen beim Kunden in Frankfurt, nächste Woche in Leipzig. Also ich bin jetzt langsam die Reiserei wieder los. Das Leben in vollen Zügen genießen.

Robert (Viele.Immobilien): cool.

Andreas Borck: Ich bin froh, ich nächste Woche Bahn fahren muss, weil wenn ich rausgucke, ist diese Woche Bahn fahren wahrscheinlich, kann ich wahrscheinlich einen Haken dran machen. Nee, es steht sich wieder ein paar Sachen an, aber wir beide werden uns nächste Woche sowieso wieder... wie hörst das zwischendurch?

Robert (Viele.Immobilien): Das freut mich auf jeden Fall. Dann wünsche ich dir eine gute Woche.

Andreas Borck: und dir auch mal lieber euch allen da draußen eine gute Woche bis zum nächsten mal. Ciao, ciao!

Robert (Viele.Immobilien): Bis nächste Woche, tschüss.

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