MuG007 – ein Agent, ihn zu knechten
Shownotes
Takeaways
KI erfordert anfangs viel Arbeit, um effektiv zu sein. Das richtige Prompting ist entscheidend für den Erfolg mit KI. KI-Agenten können eigenständig arbeiten, benötigen aber klare Anweisungen. Prozessoptimierung ist wichtig, bevor man KI einsetzt. Langdog wird als vielseitiges Tool für Immobilienmakler empfohlen. Emotionale Intelligenz bleibt eine menschliche Stärke. Die Beschreibung von Aufgaben ist entscheidend für die KI-Interaktion. Proaktive Vorschläge von KI können unvorhersehbar sein. Ein Prozesshandbuch ist der Schlüssel zur Automatisierung. KI kann emotionale Intelligenz nicht ersetzen. Die Form des Regelwerks beeinflusst die KI-Interpretation. Wissensmanagement kann die Effizienz im Onboarding steigern. KI kann im Immobilienmarketing zur Automatisierung genutzt werden. Kundenkommunikation kann durch KI verbessert werden. Zeit für wertstiftende Tätigkeiten schaffen ist entscheidend. Eine durchdachte KI-Strategie ist notwendig. Die Digitalisierung in der Immobilienbranche ist im Vergleich zu anderen Ländern zurück. Apples Entscheidung für Google Gemini könnte die Marktverhältnisse verändern. Vereinheitlichung von Meinungen durch KI birgt Risiken. Die deutsche Immobilienbranche ist digitaler als oft angenommen.
Chapters
00:00 Einführung in die KI-Welt 02:52 Die Rolle von KI-Agenten 06:09 Effektives Prompting für KI 08:52 Prozessoptimierung mit KI 11:37 Empfohlene KI-Tools für Immobilienmakler 14:29 Zusammenfassung und Ausblick 21:14 Gesundheit und Fitness im Alltag 24:03 Die Rolle von Coaches und KI im Training 25:52 Emotionale Intelligenz vs. Künstliche Intelligenz 29:50 Prozessoptimierung durch KI in der Immobilienbranche 33:42 Einsatz von Agenten für Immobilienmakler 39:28 Datenschutz und DSGVO im Umgang mit KI 40:07 Zeit für Sinnstiftende Arbeit 42:30 Effizienz durch KI-Nutzung 46:42 Digitalisierung in der Immobilienbranche 49:50 Die Rolle von KI in der Zukunft 53:55 Suchverhalten im Wandel
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Andreas Borck: Einen wunderschönen guten Tag, lieber Robert. Lieber Robert, zweite Woche im neuen Jahr 2026, Folge 007. Mein kleiner, kleiner, wie heißt das, Cliffhanger, über was wir später reden wollen, wenn es 007 geht. Wir haben ja wie immer so ein paar Themen auf der Platte heute zum Thema KI, Prozesse, Automatisierung, aber wie immer möchte ich mit dir reinstarten. Lieber Robert, wie geht es dir, was war in der letzten Woche bei dir los?
Robert Kampczyk: Hi Andreas! Erstmal muss ich sagen, mal gucken, also für unsere lieben Zuhörenden, wenn hier vor eine Musik kam, ein kurzer Clip von Zuno erzeugt. Dann habe ich es geschafft, den nächsten 45 Minuten Andreas davon zu überzeugen. Passend zum Titel 007 natürlich ein wunderschönen Trailer, ein Theme, ein musikalisches Meisterstück, gerappt, hier unterzubringen. Aber mal gucken. Andreas ist noch sehr, sehr skeptisch, was das betrifft.
Andreas Borck: Goldfinger!
Robert Kampczyk: Ja, ja, ein bisschen passender zu uns, weil wir sind jetzt nicht die Spione, die aus der Maschine kamen, sondern eher die Nutzer von KI-Agenten und so weiter. Und das ist eigentlich so das größte Thema seit letzter Woche für mich gewesen. Eigentlich in den letzten zwölf Stunden, naja, sagen wir mal 14, 15 Stunden, wir haben mich auf LinkedIn verfolgt. hat es vielleicht gesehen. Gestern Nachmittag war wieder die KI Community vom Karl Kratz, wo ich mit drinne bin. Und das ist immer sehr tief, sehr, sehr intensiv. Und irgendwie habe ich es da nebenbei in dem Flow geschafft, Cloud Code zu installieren, beziehungsweise zum Laufen zu bringen und in meinen ganzen Sachen zu integrieren. Und das ist brutal. Also ich habe direkt mein Abo bei Cloud geupgraded, weil... Das Pro ist ziemlich schnell ans Limit gekommen und das übernimmt tatsächlich viel viel Arbeit und das Schöne ist halt da auch wieder, wenn man so die Grundlagen verstanden hat, wie so ein System aufgebaut sein muss und so weiter, was eine Datenbank ist, warum ich manche Dinge nicht tun sollte, best practices, die ich ihnen als Regel mitgebe und so weiter, dann ist das Das macht so einen Spaß. Seit gestern bin ich kaum geschlafen. Und weil so hibbelig heute früh aufzustehen. war wie früher, wenn die bei uns war, immer zu Weihnachten die Modelleisenbahn aufgebaut. Also immer so Dezember bis so drei König. Oder war es dann immer schon so, du musst vier Uhr aufstehen, damit du den ganzen Tag damit spielen kannst. Ungefähr so war das heute Nacht.
Andreas Borck: Ja.
Robert Kampczyk: Und was ich seitdem geschafft habe umzusetzen, wo ich es vorsage, an dieser Fragestellung hätte ich mich bestimmt ein paar Tage festgefressen und das Ergebnis wäre, naja, hätte funktioniert, aber wäre nicht gut gewesen. Jetzt habe ich in 31 Sekunden eine Lösung gehabt, die funktioniert, die ich dann noch bisschen verbessert habe und die einfach läuft. Es ist so geil und Wenn du weißt, was du machst, du mit dem Thema Vibe Coding, wobei das schon ein bisschen mehr ist, Vibe Coding, kannst du so viele schöne Sachen machen. Genau.
Andreas Borck: Aber das ist ja genau das, was wir letzte Woche gesagt haben, dass wir gesagt haben, mach's mit sowas, mach's mit Nike AI, lass dir koden, lass es dir schneller machen, aber... Das heißt irgendwo war nochmal ein Fehler drin oder irgendwas was nicht so ganz so war wie du es gewünscht hast. Das heißt so ganz ohne Ahnung geht es dann doch nicht.
Robert Kampczyk: Ja die... Du musst halt die Anweisungen richtig geben. Und wenn du nicht weißt, was du machen willst und wie du es machen könntest, dann wird es auch schwierig mit einer KI. Deswegen, wir haben ja heute 007, das mal wieder zu sagen. Das Thema Agenten, es wird hier immer agentischer alles. Also ich habe nicht mehr die Workflows oder habe einzelne Steps, die ich machen muss, wo ich dran denken muss, sondern ich sage einfach hier erstelle das und im Zweifelsfall
Andreas Borck: Ding Ding Ding Ding Ding Ding Ding Ding Ding Ding! Ich hab ne Glocke eingeführt. Wenn du mir zu schnell zu technisch wirst, läut ich diese Glocke.
Robert Kampczyk:
Andreas Borck: Was ist ein Agent, lieber Robert? Nicht nur 007, sondern was ist ein Agent im KI-Kosmos?
Robert Kampczyk: Normalerweise würde ich ja quasi hergehen, habe mein Chatfenster auf, in GBT, LangDoc, Claude, was auch immer, Olamas und gebe dort im Prinzip meine Befehle rein, also meine Promts, wer bist du, was sollst du machen, was soll hinten rauskommen.
Andreas Borck: Ja.
Robert Kampczyk: Bei einem Agenten ist das tendenziell, also ich muss dann vielleicht auch selber auswählen, welches Tool ich nutzen will, wo er gucken soll und so weiter. Ein Agent macht das alles für sich selber. Also dem gebe ich quasi nur ein, was ich am Ende haben will und den Rest macht er tendenziell alleine. Nur, ob er dann auch wirklich das macht, wie wir es haben wollen oder was rauskommen soll, das ist immer fraglich. Deswegen lohnt es sich da halt auch. deutlich zu beschreiben, was ich eigentlich machen will, sodass er es verstehen kann und was ich von ihm erwarte, was hinten rauskommt. Deswegen ist diese Skill in Zukunft Dinge zu beschreiben extrem wichtig. ich vergleiche das immer, mein, wie nennt man das? Schlüppsparer? Keine Ahnung, also der Bruder von meiner Partnerin, ist Kameramann. Und für ihn war das halt immer so, er würde auch mal was eigenes machen vielleicht und so weiter. Und jetzt ist im Prinzip die Chance da. Er kann wunderbar Szenen beschreiben. Also so ein Krimi oder sowas. Er geht in einen Raum rein, er macht die Tür auf, die Tür ist aus Holz, sie ist grün, aber leicht vergilbt und so weiter. Das kann er alles wunderbar beschreiben. Und daraus kann die Krimi dann einen kompletten Film machen. Und das ist ein Fluchbild. Das für alles andere auch. was wir im Prinzip in Zukunft machen müssen werden können. Bitte sehr.
Andreas Borck: Ich weiß ja, ob ich hier im Podcast schon mal gesagt habe oder ob wir da privat darüber gesprochen haben oder ob wir überhaupt schon darüber gesprochen haben. Ich finde halt, in dem Umgang mit KI Dinge zu beschreiben und Arbeitsaufträge zu geben, ist aber eigentlich nichts anderes, als wenn ich mir einen neuen Mitarbeiter vorstelle. Ich habe einen neuen Mitarbeiter bei mir. Wenn ich dem einfach nur sage, so, bau mir einen Flyer, dann kriege ich im Zweifel einen scheiß Flyer. Wenn ich ihm genau sage, bau mir bitte einen Flyer für das Produkt. Das ist unsere CI-Farbe. Das sind die Bilderwelten, in denen wir denken. Das ist unser Sprachstil. Das ist unsere Schriftart. Und das und das Ziel habe ich im Kopf. ich entsprechend bessere Ergebnisse von meinen Mitarbeitern. Genauso ist ja mit KI und KI-Agenten auch. Ich muss halt sauber prompten, sauber erklären, weil das prompten ist eigentlich gar nichts neues. Das prompten ist das, was man bisher mit seinen Mitarbeitern gemacht hat, nur dass die schon ein gewisses Vorwissen hatten. Du musstest den Marketing-Mitarbeiter im besten Fall nicht jedes Mal sagen, du bist Marketing-Mitarbeiter bei ReelXLab. Das wusste er im besten Falle. Aber, dass man zumindest sagen kann, was genau
Robert Kampczyk: Ja.
Andreas Borck: sollst du tun, wie sollst du es tun und was soll das Ergebnis sein, was ich mir vorstelle? Das hatten wir eben schon mit den Mitarbeitern schon.
Robert Kampczyk: Ja, feindlich. Das ist eigentlich ein super Vergleich, weil es ist ja wirklich ein Mitarbeiter. Ein Mensch als Mitarbeiter, dem würde ich ja auch ein Prozesshandbuch geben. Dem würde ich irgendwie eine Konfluenzseite, wo drin steht, wie machen wir was. Und genau das Gleiche mache ich mit dem Regelwerk im Prinzip für meine KI oder für den Agenten auch. Dem gebe ich auch ein Regelwerk mit. Was darfst du, was darfst du nicht? Wo sind die Grenzen? Auch für einen Kritiker. Also quasi dann hinten dran jemand, das Ergebnis überprüft, welchen Rahmen geben wir ihm, welche Messkriterien und so weiter. Das ist ja alles schon da. Wir müssen es bloß jetzt so machen, dass es auch für die neue Welt nicht mit Mitarbeitern vielleicht, sondern mit anderen, ja mit Maschinen funktioniert.
Andreas Borck: Wie mit Mitarbeitern übrigens, wenn ihr euch so einen Kritiker baut in irgendeinem KI Tool, der Dinge von euch noch mal kritisch hinterfragt. Seid vorsichtig, erfahrungsgemäß können die verdammt beleidigend werden.
Robert Kampczyk: Das ist laut. Ja deswegen, du hast es gebaut.
Andreas Borck: Also ich hab das mal gebaut, ganz am Anfang, wenn man das alles... Tetschi mit Tiva am Anfang immer noch bei jeder Sache. das ist aber eine tolle Idee, Andreas. hast du aber sehr gut gemacht. Also wie so eine Mutter, ihren Dreijährigen jeden Tag tetschelt. Und dann habe ich irgendwann mal gesagt, ruhig kritisch und da. Und habe es immer weiter iteriert, wie kritisch er sein soll. Und irgendwann bin ich schon bisschen traurig aus dem Büro gegangen, muss ich sagen. Weil die Idee, die vor einer Stunde noch gut war, war jetzt komplett zerrissen. Am nächsten Tag noch mal rangegangen, andere Maßstäbe ansetzen lassen. Und auf einmal haben wir dann eine produktive Lösung gefunden. Aber das tatsächlich, was du gerade gesagt hast, über das, was ich gesagt habe. Wir bauen das. Wir bauen uns unsere Mitarbeiter. In welcher Zeit hat man sich nicht gewünscht, dass man sich seine Mitarbeiter backen kann?
Robert Kampczyk: oder anders, was Herr Fiede sagt, warum könnte nicht alle so arbeiten wie ich? Also der Chef will doch sich selber eigentlich klonen, weil er denkt, er ist der Beste in allem. Die sollen doch einmal machen, was ich sage. Jetzt haben wir die Chance dazu.
Andreas Borck: Zumindest, ja, da bitte nur eine Sache nicht vergessen. Ich hatte letzte Woche den KI-Club vom Immobilienprofi und da kam eine Frage, auf die ich gleich besprechen will. Da kam aber auch bei allem, was wir dann gesagt haben, was man machen kann, immer, das ist aber viel Arbeit. Ja, KI ist im ersten Schritt ganz, ganz, ganz, ganz, ganz viel Arbeit. KI sauber einzurichten, dass sie dir wirklich Arbeit abnimmt.
Robert Kampczyk: Mhm.
Andreas Borck: Kostet Zeit, kostet Nerven, kostet Stress. Deswegen nur einsetzen für Tätigkeiten, die wirklich auch Zeit sparen, wenn sie ab von wem anders erledigt werden. Also ich meine, habe mir so... Entschuldigung.
Robert Kampczyk: Und weißt du das wunderbar schnell gehen kann?
Andreas Borck: Ne?
Robert Kampczyk: wenn es bereits schon Regelwerke gibt, weil dann brauchst du den nicht nochmal machen, sondern du packst den quasi nur auf die Maschine eben
Andreas Borck: Wenn man schon mal ein Prozesshandbuch geschrieben hat, dann kann man das ganz einfach in der KI geben. Jetzt bin ich aber ehrlich, da möge sich jetzt jeder, der hier zuhört, kurz hinterfragen. Bitte nicht ins Lenkrad beißen, wenn ihr es im Auto hört. Aber jeder mag sich mit der Frage, welcher Makler hat ein Prozesshandbuch. Also da kann ich dir leider, und ich will niemanden beleidigen und ich liebe unsere Branche, aber da kann ich dir aus der Praxis von 50 Consulting im letzten Jahr sagen, das ist nicht einmal aufgefallen. Doch stimmt, gelogen, gestern. Gestern ist es aufgefallen. Gestern hat jemand etwas ähnliches.
Robert Kampczyk: Aber es bietet ja auch eine Chance, mal so für sich zu überlegen, wäre das nicht sinnvoll, dass ich mal die ganzen Sachen so für mich aufschreibe.
Andreas Borck: 100%. Ich war letzte Woche in Frankfurt bei einem Consulting und da war ein Makler, der PropStack eingesetzt hat und der unglaublich viele Automatisierungen, Abläufe, Pipelines, Aufgabenpipelines. Also wirklich theoretisch eine Monsterautomatisierung da drin. Problem war, ich hab mit ihm gesprochen, darf es hier sagen, dieser Prozess war nie von A bis Z gedacht, sondern das waren immer Teilprozesse, die nicht ineinander griffen und dadurch machte Automatisierung mehr Arbeit als sie abnahm.
Robert Kampczyk: Mhm.
Andreas Borck: Deswegen mache ich immer wieder. Nehmt als erstes ein Stift und Papier in die Hand und entwickelt eure Prozesse von A bis Z durch, bevor ihr sie in eine KI, in einen CRM oder sonst irgendwo reinhakt. Erstmal muss der Prozess auf Papier stehen. könnt gerne dafür auch ein Programm nutzen oder ich nutze ein iPad dafür. Aber malt einmal den Prozess auf. Das ist ein Punkt.
Robert Kampczyk: Aber das ist ja das, was wir gerade gesagt hatten eben, dass die Fähigkeit Dinge zu beschreiben, ob ich das jetzt aufschreibe auf Papier, aufmale, in einem richtigen Tool in, ach Gott, wie hieß denn das, dieses virtuelle Flipchart lange nicht benutzt, aber fand ich eigentlich ganz nett.
Andreas Borck: Da gab es von OneNote, das ist Microsoft und es gibt das ganze Free Form von Apple.
Robert Kampczyk: Na, das war's. Nö, nö. Na ja, super.
Andreas Borck: Und ich nutze für meine Prozessvisualisierung immer Draw.io. Also Draw.io, das ist einfach ein Prozessmodellierer quasi. Wo du mit Formen und Feilen und Texten ganz viel machen kannst. Wer sich schwer tut, Dinge zu beschreiben, kann übrigens auch da die KI nutzen, sich selber zu helfen. Also was du jetzt eben beschrieben hast mit dem Film, jetzt zum Beispiel auch die Möglichkeit zu sagen, ich brauche Hilfe bei der Beschreibung einer Filmszene. Das und das ist das Grundsetting. Stell mir alle Fragen, die du brauchst, die Szene genauer zu beschreiben. Also auch das machen sich immer wieder viel zu wenig. diesen Teil des Promptes, wenn du Fragen hast, deine Aufgabe, oder wenn du noch Infos brauchst und deine Aufgabe perfekt zu erledigen, dann stelle ich mir die Fragen dafür. Und dann stelle ich dann nochmal Rückfragen, die beantworte ich dann nochmal und dann wird das Ergebnis fünfmal besser. Einfach nur, weil sich Wissen angeeignet wurde, an das wir alle selber nicht gedacht haben beim Beschreiben.
Robert Kampczyk: Mhm.
Robert Kampczyk: Ja.
Andreas Borck: Ich bin letzte Woche gefragt worden im Webinar vom KI-Club, nenne mir drei Tools, die jeder einsetzen sollte. Und ich stand vor dieser Frage wie der sprichwörtliche Ox vor dem Berg und hab gedacht, das kann ich nicht. Also klar, mir fallen zwei Sachen ein, wo ich sage, die sollte jeder nutzen, aber es geht jetzt nicht darum, nutze chat GPT. Das zählt nicht. Sondern drei konkrete Tools mit Anwendungsfällen waren gewünscht. Und dann habe gesagt, da tue ich mich unendlich schwer mit, weil die KI kann ja alles sein. Alles und nix. Und ich finde, das ist so individuell, dass man da wirklich aufpassen muss.
Robert Kampczyk: Hahaha!
Andreas Borck: Pauschalenempfehlungen zu geben.
Robert Kampczyk: Das kann ich nicht, oder?
Andreas Borck: Ja gut, is weniger Zucker, macht mehr Sport, schlaft mehr, ist schon eine ganz gute Pauschal-Empfehlung.
Robert Kampczyk: Ja, aber dann kommen wir noch weiter. eine Pauschalempfehlung. Welche Web-Agentur empfiehls zu mir? Da sag ich, äh, keine Ahnung. Was willst du denn? Der eine kann das, der eine kann das. Der eine kostet überschaubar viel Geld. Der andere, da kannst du auch keine Ahnung, einen Goldbahn kaufen dafür. Pauschal ist nie gut. Nie. Ich muss mir immer Gedanken machen, was will ich denn eigentlich machen und dann suche ich mir das Tool, die KI oder was auch immer aus, die dazu packt, die das leisten kann.
Andreas Borck: Ja.
Robert Kampczyk: Deswegen ist auch zum Beispiel dieses ganze Thema Langdok so spannend, eben weil das so viele Sachen abdeckt. Also würdest du mich jetzt fragen, wenn mir drei Tools, die ich jetzt als erstes in meinem Unternehmen als Immobilienmarkler einsetzen sollte, dann saue ich, fokussiere dich erstmal auf Platz 1 und das ist zum Beispiel Langdok, weil dort ist ziemlich viel abgedeckt, was ich im täglichen Bedarf benötige und es kann halt auch verbunden werden.
Andreas Borck: Hm.
Robert Kampczyk: mit anderen Welten, sei es jetzt ein PropStack, sei es ein OnOffice, sei es, dass ich das mit Social Media, mit Pappler verbinde und so weiter. Also da kann ich so viele Dinge abdecken, dass es gar nicht den Einzelfall oder die Einzelaktion geht, sondern es geht ja ums Gesamte irgendwo.
Andreas Borck: Tatsächlich ganz lustig. hab bei den, dann hat jemand gesagt, ja, dann nenn mir drei Tools, die man auf jeden Fall nutzen sollte. Genau wie du hab ich auch schon einen Langdog. Warum? Langdog ist ein Schweizer Taschenmesser. Da kannst du ganz viel mitmachen. Das zweite Tool, ich weiß nicht, ob du das kennst, ist dieses kleine, dieses kleine Gerät. Haben wir beide schon mal darüber gesprochen. Dieses plot, plot, plot. Ein kleines Transkribiergerät für den Alltag.
Robert Kampczyk: Wer hier redet, Könnte man zum Beispiel das Ploat wäre zum Beispiel als Immobilienmachler. Man macht die erste Objektbegehung mit dem Eigentümer und geht mit dem durchs Haus, redet, was sehe ich gerade, dann erzählt er vielleicht noch eine Geschichte zu dem Haus, zum Garten, was vielleicht Besonderes ist, dass vielleicht der Wind immer von Norden kommt und im Winter, da steht die Sonne da so, dass die bei uns ins Küchenfenster reinscheint und so weiter. Das kann er alles reden, wir nehmen es auf und dann wird es und sowas kann ich da super für das Exposé nutzen.
Andreas Borck: Also da vielleicht nochmal ganz kurz, nochmal ganz kurz, bei mir jetzt die Glocke, Plaude, Plaude, Plaude, Plaude, P-L-A-U-D, wie auch immer sie schreibt. Plaude ist ein kleines Aufnahmegerät, größer, Robert, wozu sagen, Kreditkarte, also groß wie eine Amex. Kann man hinten ans Handy dran tun oder auch einfach so rumliegen lassen in einer kleinen Tasche. Seit heute gibt es auch eine Desktop-App dafür übrigens, dass man das also auch in Video-Calls nutzen kann. Was macht das Ganze? Das transkribiert das gesprochene Wort.
Robert Kampczyk: Klauze, Klauze.
Robert Kampczyk: Ja.
Andreas Borck: Das kann man nutzen für Gedenknissstützen, den Kopflehr quatschen abends, weil das Ganze nimmt es auf, transkribiert es und man kann es sich dann als Text zusammenfassen lassen oder das ROTranskript herunterladen und weiterverarbeiten. Wofür genau das, was du gerade gesagt hast als Makler, meine Idee wäre, ich nehme es mit in die Erstbesichtigung, ich nehme es mit in jeden Termin, ich habe. Ich hänge es an mein Telefon hinten dran, denn wenn man das ans iPhone oder ans irgendein anderes Telefon hinten dran macht, kann das auch Telefongespräche transkribieren. Sowohl das, was du sagst, als auch das, was dein Gegenüber sagt. Ohne dass man auf Lautsprecher ist. Und darüber kann ich mir natürlich dann relativ schnell eine Datenbank aufbauen von Dingen, die ich mit meinen Kunden besprochen habe. Wenn ich das Ganze dann DSGVO konform und so mache ich es, in den Wissensordner bei LangDoc hinterlege, habe ich auf einmal allen meinen Mitarbeitern, die ich in LangDoc habe, Zugriff auch das Wissen gegeben, was ich in meinem Kopf habe, was ich mit den Eigentümern besprochen habe. Das ist genial. Also ich nutze das bei allen meinen Kunden auch. Und ich mache es auch ganz oft so, wenn meine Frau und ich irgendwas besprechen, dass ich es einfach mal kurz anmache. Kann ich später einen Videobeweis machen. Hast du nicht gesagt? Wenn wir aber Dinge besprechen, wo wir wissen, da wollen wir in einem halben Jahr irgendwie nochmal drüber reden oder sowas. Das ist alles okay, wo sie mal entstehen geblieben. Macht manchmal Sinn. Aber das waren die beiden Tools, die ich empfohlen habe. Plot, einfach gesprochenes Wort in Textform zu kriegen und es weiter zu verarbeiten. Und Langdoc als weiterverarbeitende Stelle. Das waren auch meine Ideen. Hast du noch ein drittes, wo du sagst, das ist so generalistisch, das kann jeder gebrauchen?
Robert Kampczyk: aus meiner Sicht wäre das natürlich kloot das interessiert aber den normalen Wender da draußen nicht unbedingt
Robert Kampczyk: Wenn ich Langdok mit Anbindungen habe, dann brauche ich eigentlich nicht so viel anders. Wenn, dann vielleicht noch...
Robert Kampczyk: Nein, weil das sind dann alles so Spezialsachen, die ich eigentlich alle entweder im CAM direkt angebunden habe oder mit Langdorf verknüpft habe. Also wenn ich jetzt zum Beispiel so etwas wie Faller Eiser, wo ich verschiedene Modelle für die Bilderstellung, für die Videoerstellung und so weiter habe, dann sage ich halt, ja, das ist halt ein Tool, was ich damit anbinde, aber das nutze ich nicht einzeln mehr. Äh, schwierig?
Andreas Borck: Dann schweiße ich noch ein drittes rein, was mir dann noch nachher eingefallen ist. Notebook LM.
Robert Kampczyk: Ja, schönes Tool, muss man aber hardcore aufpassen, was man da reinkippt. Von daher bin ich nur so halb davon überzeugt, für den im Business-Kontext einsetzbaren.
Andreas Borck: Für alle, nicht wissen, das ist, meiner Meinung nach ein sehr gutes Recherchetool, wenn es darum geht, Dokumente oder Videos oder Sprache zu strukturieren. Wofür nutze ich es gerne? YouTube-Videos. Es gibt kein Tool, so wunderbar YouTube-Videos zusammenfassen und analysieren kann. Und ich nutze YouTube tatsächlich häufig im Kontext gerade, was neue KI-Tools angeht. Und dann bevor ich überlege ob ich jetzt eine halbe Stunde oder Stunde damit investiere, lasse ich mir tatsächlich ganz oft die YouTube Videos erstmal kurz zusammenfassen, gucke ob es Sinn macht und dann mache ich weiter. Also so multimediales Aufarbeiten, war meine Idee dahinter, warum ich das so generalistisch spannend fand.
Robert Kampczyk: Ja, also solange es nicht irgendwelche kritischen Daten sind, ist es okay. Also ist es gut. Ich glaube, ist, wenn du Google Workspace hast, dann kannst du es auch datenschutzkonform inzwischen, glaube ich, mit Gemini zusammen einsetzen. Aber in der normalen freien Variante definitiv nicht. Aber auch solche Sachen könnte ich ja tendenziell auch mit LangDoc machen, also Analyse und so weiter. Also in dem Rahmen, was jetzt der normale Immobilien-Marfler-Anwender macht, wird das wahrscheinlich reichen. Deswegen, es kommt immer drauf an, Deswegen tue ich mich auch spät mit den Top 3. Also klar LangDoc, für mich dann auch Cloud Code jetzt, seit spätestens gestern.
Andreas Borck: Aber gehst du bei so was wie Plot, was ich gesagt habe, Schrift zu Text transkribieren mit, dass man das eigentlich uneingeschränkt empfehlen kann, wenn es DSG-VO-konform genutzt wird?
Robert Kampczyk: Ja, da gibt es genug Angelegenheiten.
Andreas Borck: Dann haben wir noch zwei Tools, die man definitiv empfehlen kann.
Robert Kampczyk: Ja, dann sagen wir Langdorf und Plaut. Plaut, Plautse.
Andreas Borck: Genau, plaut wie auch immer. Apropos plaut sie jetzt, wie läuft es? Wie läuft Sport? Wie läuft Ernährung?
Robert Kampczyk: Wenn man das Bild sehen würde oder falls was hochschaltet. Büffelsperma? Ich habe tatsächlich, also ein bisschen abgenommen habe ich schon, aber irgendwie läuft es noch nicht so wie ich will. Keine Ahnung warum. Aber ich mache jeden Tag mein kurzes Fitnessprogramm früh nach dem Aufstehen.
Andreas Borck: Robert trinkt Eiweiß shake, sehr gut.
Robert Kampczyk: 3x20 Planks, 3x Sit-Ups, 3x Hüft irgendwas hochstellen zum Wachwerten draußen auf dem Balkon. Das ist ganz cool, das war bei minus 10 Gradfeinden genial. Mein Coach hat einen Trainingsplan, den ich befolge tatsächlich. Meine Garmin sagt Überbelastung. Hoffen wir mal, dass es passt.
Andreas Borck: Waaa?
Robert Kampczyk: Wenn du davor fast nichts gemacht hast, ist ja quasi ein Stiffaufheben über die Rüstung. Und der Gewicht, ich hoffe, dass ich morgen die 120 davor stehen habe, 120x, mal gucken. Also dann wären es zumindest mal 5 Kilo dieses Jahr schon runter, aber eigentlich hätten sie Na, dürften mehr sein.
Andreas Borck: Mal gut anfangen.
Robert Kampczyk: Nö, und von daher, ich mache jetzt halt viel mit Eiweißchecks. Ich tracke meine Ernährung, also ich schreibe alles auf, trinke weniger Cola. Also von daher, das zum Thema Plauze und bei dir.
Andreas Borck: Sport funktioniert ganz gut, kleine Einheiten aber jeden Tag. Ich weiß nicht, wer das Video guckt, hier steht so ein schwarzes Ding, das ist so ein Walking Pad unterm Schreibtisch tatsächlich. Da ja viel meines Alltags am Schreibtisch stattfindet, habe ich so ein Walking Pad darunter stehen, auf dem ich gehe, damit ich zumindest ein bisschen Bewegung im Alltag habe. Ne, ne, Ernährung läuft sehr gut. Heute wird es bisschen schwieriger. muss jetzt gleich, wenn wir hier durch sind, würde ich eigentlich in die Bahn steigen und nach Leipzig fahren, aber da die Deutsche Bahn im Winter beschlossen hat, komm, wir lassen das komplett mit diesem Fahrbetrieb, das hilft uns nicht. Wenn ich mich gleich ins Auto setze und nach Leipzig fahre und ich habe die blöde Vermutung, dass das Mittagessen dann wahrscheinlich, ja, meine Oma sagte immer so schön, Restaurant zur Golden Möwe stattfinden wird. Das ist dieses Goldene auf rotem Hintergrund. Aber ja gut, das ist am meisten, wenn man viel unterwegs ist, das Problem.
Robert Kampczyk: Aber auch da gibt's Raps.
Andreas Borck: die kalorisch nicht besser sind als die Burger, wenn du es kontrollierst. Es fühlt sich besser an.
Robert Kampczyk: Also richtig, aber zumindest wird Schaller dabei.
Robert Kampczyk: Ne, Ne, ne,
Andreas Borck: hatte ich ja schon zum Frühstück. Ich finde jetzt eine schöne Überleitung zum Thema Agenten wieder zurück, aus dem was du gesagt hast, aufgepasst. Du hast gesagt, du hast einen Coach. Ist das tatsächlich noch ein Mensch oder hast du dir einen Agenten-Coach gebaut?
Robert Kampczyk: Jut!
Robert Kampczyk: Das ist ein Mensch. Ein sehr großer, bärtiger Mensch, mein Coach. Es gibt tatsächlich diese spannende Sache. Weil ich habe auch gesagt, du, Lars heißt er, Lars, warum macht ihr denn nicht eine KI, die das alles macht? Ihr könnt mit eurem Wissen das so super antrainieren und so weiter. Kann man inzwischen tatsächlich relativ gut machen. Es gibt auch Tools, die diverse Sachen aus...
Andreas Borck: Bäh!
Robert Kampczyk: auswerten können, Empfehlungen geben können und so weiter. Also das, was meine Garmin macht und was Strava macht und so weiter. Also diese ganzen Sport-Apps, da sind schon ganz gute Sachen dabei. Aber es ersetzt trotzdem nicht, und das ist bei Immobilienmachtlern genau dasselbe und bei uns auch, es ersetzt nicht den persönlichen Kontakt. Ein Coach kann immer nochmal anders
Andreas Borck: Wohin?
Robert Kampczyk: mit mir reden, individuell darauf eingehen, der weiß meine Vorgeschichte, meine Dinge, die man so nicht beschreiben könnte vielleicht, also dieses dazwischen den Sätzen oder sowas. Klar, zu einer gewissen Grenze oder bis zu einer gewissen Schwelle kann das eine KI auch holen, ist ja bloß bitte eine Frage des Learnings und der Regeln und so weiter und des Vorwissens.
Andreas Borck: Hm?
Robert Kampczyk: Aber die diese Community, es nicht zu unterschätzen.
Andreas Borck: Ich habe das die Tage, da ging es auch wieder darum in diesem KI-Club ob Immobilienmarkler ersetzt werden. Da ging es explizit Agenten und zwar Telefonagenten im Leben eines Immobilienmarklers. Ganz anderes Thema, da wir gleich nochmal drauf kommen. Worum es mir bei dem Thema ging ist, was KI halt hat, ist KI, künstliche Intelligenz. Was KI nicht hat, ist EI, emotionale Intelligenz. Das ist etwas, was uns Menschen einfach noch vorbehalten ist, Gott sei Dank. Und ich glaube, ich das mit dem Trainer diese emotionale Intelligenz im richtigen Moment das Richtige zu sagen, richtigen Moment doch mal zum Hörer zu greifen oder dir eine WhatsApp zu schreiben oder, oder. Das ist was, das wird eine KI in langer, lange Zeit noch nicht haben. Bin ich mir relativ sicher. Und das aber das, was nachher auch den Maklern ermöglicht, jetzt eine bessere Dienstleistung mit KI und mit Automatisierung zu zeigen als das vorher. Und dann wird KI eben nicht zur Gefahr, zum Hilfsmittel.
Robert Kampczyk: Ja.
Andreas Borck: Aber glaubst du, dass hier eine emotionale Intelligenz abpasst, das richtige Zeitpunkt? Kannst dir ja was vorstellen, wie man sowas bauen könnte?
Robert Kampczyk: könnte ich mir vorstellen, ob ich es will, das weiß ich noch nicht. Es ist ja immer die Frage, die emotionale Intelligenz, greift die nur auf Wissen zurück, was sie schon hat oder kann sie wirklich kreativ nach vorne denken?
Andreas Borck: Mh-mh.
Andreas Borck: Das ist eine ganz interessante Frage, wo ist KI jetzt gerade? Zurück zum Thema Agenten. Im Moment ist es ja so, dass die meisten, die KI nutzen, mit Chetch.GPT, LangDog, Gemini, wie auch immer, diskutieren. Anweisung, Ergebnis. Agenten hast du eben gesagt, der kann aber schon Dinge eigenständig machen.
Robert Kampczyk: Aber er muss auch wissen, was er kann.
Andreas Borck: und wird da auch nicht von abweichen.
Robert Kampczyk: Also grundsätzlich ist eine KI auch nur ein Mensch.
Andreas Borck: nein!
Robert Kampczyk: Nein, aber tendenziell, ich meine, wie sind wir groß geworden? Wenn wir unseren Kindern nichts beibringen, sind sie halt auch strunzdumm. Wenn wir unseren Kindern weder eine emotionale Intelligenz noch eine wirkliche Intelligenz anhand von Fakten, Wissen und so weiter beibringen, dann sind die emotional und inhaltlich einfach strunzdoof. Weil sie es nicht anders kennen. Gibt es genug, ne? Fliesentisch.
Andreas Borck: Ich hab davon gehört,
Robert Kampczyk: Und genauso ist mit einer KI. Wenn ich die gut anlerne, wenn ich die pflege, wenn ich der sage, dass so ein weinen kann, bedeutet jemand ist traurig oder er lacht sich gerade schreckig wegen einem Witz oder sowas. Also er ist glücklich und weint vor Freude. Dann kann KI halt auch entscheiden, ist es jetzt das oder das anhand von verschiedenen Faktoren. So weit sind wir da, glaube ich, gar nicht weg. Auch das Verstehen von Zusammenhängen ist am Ende nur ein Lernding.
Andreas Borck: Ich kann dazu sagen, dass das jetzt schon ganz Meine Donner war am Anfang, dass ich möchte proaktive Vorschläge bei gewissen Themen haben. Das Problem war, wenn man eine KI proaktiv erzieht, dann wird sie auch ganz schnell verrückt und sehr kreativ in dem, was sie proaktiv vorschlägt. Da habe ich dann in meinem Prompting verbessert, ich gesagt habe, sei bei gewissen Themen gerne kreativ und und bei den und den Themen einfach nur abarbeitend. Was es halt auch wieder leichter macht. Und das ist aber auch wieder immer wieder eine Frage von gelerntem Verhalten. du hast ja gerade schon gesagt, unsere Kinder haben Verhalten gelernt von uns. Eine Erziehung bringt nichts, sie machen einem ja eh alles nach.
Robert Kampczyk: Ja und das ist ja das Schlimmste.
Andreas Borck: Aber das ist tatsächlich das, man sich dann auch eine KI heranziehen kann, dass man da beibringt, wenn das und das ist. Aber es ist ein abartig langer Lernprozess.
Robert Kampczyk: Ja gut, das muss man halt machen. Und bestimmte Sachen, wenn ich die habe, wie wir es vor uns mit dem Prozesshandbuch hatten, wenn ich die schon habe, dann kann ich die natürlich auch nutzen und dann geht das alles ein bisschen schneller.
Andreas Borck: Okay, bringen wir das mal in die Praxis. Ich habe jetzt ein Prozesshandbuch und pflege das zum Beispiel in Langdog in einem Wissensordner ein. Dieses Prozesshandbuch beschreibt, wie Immobilienmakler Max Mustermann in Musterstadt arbeitet.
Robert Kampczyk: Mhm.
Andreas Borck: Das hat er in einem LimeDog Wissensorder hinterlegt. Was könntest du dir vorstellen, was man damit macht?
Robert Kampczyk: Halt. Jetzt kommt es natürlich erst mal drauf an, wie die Form von dem Regelwerk ist. Also wenn ich das einfach als PDF hochlade, ist die Chance hoch, dass die Maschine Dinge in den Kontext zueinander stellt, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Das ist zum Beispiel witzig, bei wem war der hier, beim Podcast Gott Remfordt.
Andreas Borck: Nee, ich hab nie die Idee.
Andreas Borck: Hm?
Robert Kampczyk: Rainer Rennford, der ist mit Sprünki, das ist eine Komedien, verheiratet laut Wikipedia. Sind die überhaupt nicht? Wie ist es zustande gekommen? Im Wikipedia Artikel von Rennford ist im Prinzip ein Absatz und ist verheiratet. Als nächster Absatz kommt
Andreas Borck: Hm?
Robert Kampczyk: Er arbeitet mit Sandra Spründen zusammen. Also stellt die KI quasi die Verbindung her, verheiratet und als nächstes kommt der Name Spründen. Also ist er mit Sandra Spründen verheiratet? Ne, ist er nicht. Und genau das ist, was ich ja bei dem Anlernen, also egal ob Langdorf oder Wasser, muss ich halt aufpassen, dass die, dass das
Andreas Borck: Hm?
Robert Kampczyk: Wissen auch richtig verstanden wird, also dass der Kontext zum Kontext, also zu dem Restlichen passt. das vergessen tatsächlich viele. Also einfach bloß einen PDF hochladen und dann denken, hey, das war's, jetzt funktioniert alles. Schwierig. Deswegen immer gucken, in welcher Form, wie schaffen wir die Daten quasi in die KI rein. So, jetzt.
Andreas Borck: So meine Idee worauf ich hinaus wollte, du hast 100 % recht. Also ich kann für mich sagen, ich habe für mich zum Beispiel mein Wissen zu ordnen, für mich ein Ordner-Kern-Trophil und da sind 15 bis 20 Dokumente drin, die verschiedenste Titel haben und eine Beschreibung wofür sie da sind, die Assistenten dann auf das richtige Wissen zugreifen, 100%. Meine Idee dahinter ist aber für den Makler, ich kann mir mein Onboarding von neuen Mitarbeitern viel viel leichter gestalten. Ich kann meine Nur alten Mitarbeiter, die da sind, sie Rückfragen haben, viel besser mit Wissen füttern. Also wie oft will ein Mitarbeiter nochmal wissen, wie war das in OnOffice jetzt nochmal kurz mit der Terminvergabe, wo muss ich die eintragen, wie mache ich in PropStack eine Slot-Besichtigung? Normalerweise wird der Hörer in die Hand genommen und der entsprechende in der Firma angerufen. Oder? Ich habe es irgendwann mal in einem Wissensordner hinterlegt und man kann mit dem eigenen Unternehmenswiki diskutieren. Also eine Info von dem eigenen Unternehmenswiki bekommen. Und gerade wenn ich an das Thema Skalierung denke und mehr Mitarbeiter habe, kann man da natürlich richtig viel Freude mit haben, was das Onboarding angeht. Und ich sage jetzt nicht bitte redet nicht mehr mit euren Mitarbeitern, sondern nur noch über den Chatbot. Also das ist nicht der Punkt. Aber Effizienz kann man da schon reinbringen.
Robert Kampczyk: Es geht ja allen Dingen darum, wenn ich mal wieder vergessen habe, wo denn die Urlaubsanträge irgendwie als Datei liegen, dann muss ich nicht irgendjemanden fragen oder ich muss nicht eine halbe Stunde suchen, sondern ich gebe das in meinen Firmenhandbuch-Assistenten, nennen wir mal, und dann frage ich halt hier, wo finde ich denn die Urlaubsanträge? Hier hast du die Urlaubsanträge, das und das musst du beachten und du hast übrigens noch 30 Tage. Das wäre er.
Andreas Borck: Natürlich, ja. Möglich. Ich denke jetzt gerade schon so weiter, man muss die Verbindung zu der HR Software so hergestellt haben, dass ich in dem Chat nur sage, ich möchte bitte Urlauber beantragen für nächste Woche Dienstag.
Robert Kampczyk: Das wäre gut. Zweifelsfall, also wenn jetzt Personio oder sowas, also bei größeren Firmen, die jetzt wirklich HR-Software haben, also Personio oder was es da so als gibt, dann könnte ich das ja verbinden oder im Zweifelsfall lasse ich einen Link ausgeben, wo ich quasi direkt zum Urlaubsantrag in der Software komme. Das reicht ja auch, das muss man ja gar nicht verkomplizieren.
Andreas Borck: Hm.
Andreas Borck: Aber jetzt lassen wir mal weg davon und hin zu Agenten für Immobilienmakler. Also folgendes Setting. Ich habe Langdock auf unser drängenden Hin jetzt endlich installiert als Makler. Hab ich da extra, hab mir da einen Account gemacht und hab mich da auch schon bisschen mit zurechtgefunden. Hab meinen CRM damit verbunden. Wo könnte mir ein Agent denn dann helfen? Was wäre so deine Idee von einem Agenten, der da helfen könnte?
Robert Kampczyk: Das greifbarste und einfachste Beispiel wäre, hole mir das Bild von Objekt 27 oder von einem aktiven in der Vermarktung stehenden Objekt. Bereite mir das schön auf für Facebook, schreibe einen Text dazu und poste es.
Andreas Borck: Also Social Media automatisieren über einen Agenten.
Robert Kampczyk: Zum Beispiel, genau. Aber mit individuellen Texten, mit individuellen Bildern gegebenenfalls und so weiter. Und da könnte ich dann halt wunderbar nutzen, die Verbindung zum CAM, aber auch dann halt zu, entweder direkt zu Social Media oder über Tools wie Pablo, was ich immer ganz gut empfehle, weil da kann ich es auch einplanen und wiederkernend machen. Und das ist im Prinzip, also den Prompt könnte ich noch deutlich kürzen und der wird es verstehen.
Andreas Borck: Okay?
Andreas Borck: Hm? Würdest du es irgendwo in der Kommunikation mit Eigentümern oder Interessenten nutzen wollen, den Agenten?
Robert Kampczyk: Gegenüber den Tresenden würde ich es machen, zum Beispiel bei dem Thema Suchprofilen. Das kann man darüber abdecken.
Andreas Borck: Hm?
Robert Kampczyk: Das ganze Thema bei Eigentümern mit Bewertung kann man darüber bis zum gewissen Punkt abdecken. Ich habe ja nächste Woche, weil du vor uns gesagt hast, noch Telefonassistenz. Ich habe nächste Woche bei Sprenglitter, da darf ich über das Thema KI-Telefonassistenten etwas erzählen. Und ich habe jetzt halt auch quasi einen Assistenten gebaut, den ich anrufen kann und der macht mir da eine Bewertung.
Andreas Borck: Mhm.
Robert Kampczyk: Und das ist natürlich, wenn man dann sagt, ja brauche ja nicht und der soll mich anrufen. Manchmal wollen die Leute einen aber nicht anrufen. Die wollen einfach nur mit dem Preis wissen, aber die wollen halt auch nichts eingeben und deswegen lasse ich die doch mit meiner KI sprechen und vielleicht kriege ich so den Termin.
Andreas Borck: Jetzt ist es kontrovers. Ich bin der feste Überzeugung, ein Eigentümer, ein Lied, also ein Eigentümerlied oder ein schon gewordener Eigentümer sollte niemals von einer KI angerufen werden.
Robert Kampczyk: Stopp! Du gehst von der falschen Richtung aus. Ich habe nicht gesagt, dass der angerufen wird.
Andreas Borck: Okay, dann dann dring ich meinen Satz zu Ende. Wenn er im Büro anruft und ich nutze zum Beispiel so ein Call Agent als Anruf, also besser als ein Anrufbeantworter, alles ist besser als der AB, dann bin ich bei dir. Dann ist das vollkommen fein. inbound called, also Leute, mich anrufen, da kann gerne KI rangehen mit dem klaren Hinweis, hier ist eine KI, also hier ist die digitale Assistenz von XYZ. Ich kann ihnen helfen. Ich kann aber auch gerne gucken, ob ein Mensch für sie verfügbar ist. Irgendwie sowas.
Robert Kampczyk: Mhm.
Andreas Borck: Ich finde outbound definitiv nicht. Da habe ich eine ganz harte Meinung zu.
Robert Kampczyk: Outbauen kommt ganz aus Trima drauf an. sowas wie hier, wir haben bei Ihnen ein Suchprofil, das wollen Sie aktualisieren, das ist noch aktuell, für solche Sachen finde ich es okay. Leadqualifizierung? Nein.
Andreas Borck: Moment, jetzt kurz, Outbound. Genau, Outbound. Das war das, ich gesagt habe, mit Eigentümern. Outbound niemals. Oder mit Leads. Interessenten bin ich auch ein Stück weit bei dir und sag, da kann man ein paar Dinge ganz gut abfangen damit.
Robert Kampczyk: auch Terminbestätigung und sowas. Das kann man da wunderbar machen.
Andreas Borck: Wir können ja unterschiedlicher Meinung sein.
Robert Kampczyk: Ja, wenn ich angerufen werde und dann hier, ich bin die Chiara und Sie haben ja morgen mit dem Herrn Sohn so einen Termin um 15 Uhr. Passt das noch für Sie oder hat sich noch was verschoben? Dann können wir gerne einen neuen Termin ausmachen. Also für sowas finde ich das okay. Weil, ob ich die Termin Erinnerung jetzt bei Ihnen mit per SMS kriege oder per Telefon, so habe ich zumindest mal noch irgendwie keine Ahnung. Also das finde ich noch okay. Aber jetzt mit der Bewertung, da meine ich tatsächlich, du hast klassisch Webseite oder Buch, wo du bist und jetzt hast du quasi die Möglichkeit zu sagen, ich gebe jetzt hier das Formular meine Daten ein oder den Button, wo ich die KI anrufe und lasse mich abfragen, was ich denn so alles wissen möchte. also das finde ich schon ist eine ganz coole Sache so, die man da anbieten kann, einfach als Möglichkeit, wenn man keinen Bock hat, Daten anzugeben.
Andreas Borck: Ja.
Andreas Borck: Wichtig immer, wenn ihr euch da irgendwas selber baut oder da irgendeinen Anbieter beauftragt, bitte da auf DSGVO achten. Weil ihr lasst denjenigen auf euer CM zugreifen, hochpersonenbezogene Daten etc. Bitte da aufpassen.
Robert Kampczyk: Ja, alleine, dass die Gespräche ja auch mitgeschnitten werden müssen, weil sie ja verarbeitet werden müssen. Spätestens dann wird es kritisch. Und es gibt DSGVO-konforme Sachen. Immer mal in die Datenschützerklärung gucken, beziehungsweise in euren AVV in dem Fall, Auftragsverarbeitungsvertrag, wo
Andreas Borck: Du hattest eigentlich vor der Glocke,
Robert Kampczyk: Wo die, ich habe schon wieder vergessen, wann die Leute sind. Wo die Daten verarbeitet werden, weil manchmal da schüttelt es mich inzwischen schon auch bei bekannten Anbietern, wenn in der Datenschutzerklärung schon drinsteht, dass die Daten mit OpenAI US verarbeitet werden. Das geht doch nicht. Wer macht denn sowas? Das geht nicht. Und wie gesagt, es gibt ja Möglichkeiten.
Andreas Borck: Okay. Jetzt haben wir alles mit Agenten zugepflastert und ich habe 99 % meiner administrativen Arbeit mit Agenten erledigt. Was mache ich denn dann?
Robert Kampczyk: Habe ich tatsächlich auch hier stehen? Wir arbeiten, geben Befehle zu, es wird einfach gemacht, aber was machen wir dann? So habe ich es formuliert. Ja gut, meine Besichtigungen mit den Eigentümer kuscheln und so weiter, das ist ja trotzdem noch da. Und dafür haben wir jetzt viel Zeit auf einmal.
Andreas Borck: Ja, was tue ich denn dann den ganzen Tag?
Andreas Borck: Genau darauf wollte ich ja hinaus. Brauche ich keine Anlüge, dass ich eine Idee im Kopf habe, wo wir hin wollen. Mein Gedanke ist, ich dann Zeit schaffe für sinnstiftende Arbeit. Das kann sein, ich habe mehr Zeit für meine mehr Zeit für meinen Hobby, mehr Zeit für meinen Sport, was weiß ich nicht, mehr Zeit für Erquise.
Robert Kampczyk: Zeit für Akquise, Zeit zum Beispiel Flyer persönlich zu verteilen.
Andreas Borck: So Beispiel, den Flyer nicht einfach nur einzuschmeißen, sondern zu klingeln und zu sagen, ich wollte mal kurz mit Ihnen reden. Dafür kann man sich Zeit schaffen. Also man kann sich halt Zeit für wertstiftende Dinge schaffen, emotionale Intelligenz walten lassen und wir dürfen auch nicht verkennen, egal wie viele Agenten man nachher gebaut hat. Ich finde, wir sollten sie halt immer so bauen, dass sie von außen nicht merkbar sind. Das ist für mich immer die Königsdisziplin der KI-Nutzung, dass sie von außen nicht merkbar ist, aber mir eine exorbitante Effizienzsteuerung gibt. Aber dass ihr Kunde de facto gar nicht merkt, dass hier KI am Werk ist. Weil dann habe ich wirklich einen Gewinn. da jetzt vielleicht nochmal ganz kurz, Robert, ich weiß nicht, haben wir schon mal über KI Slack gesprochen? Also es gibt eine Studie aus Amerika, wo Flächendeckung bei großen Unternehmen durchgeführt wurde, wie viel Stunden sie durch KI sparen, durch den Einsatz von KI. Diese Studie hatte mehrere Zehntausende Teilnehmer. Ergebnis war, sie sparen minus zwei Stunden.
Robert Kampczyk: Hahahaha
Andreas Borck: Also auf gut Deutsch investieren, mehr Zeit als vorher. Woran liegt das? Sinnloser KI Einsatz. Nutze keine KI, wo eine Automatisierung besser ist. Nutze keine Agenten, wo ein simples Wenn-Dann funktioniert. Und es gibt keine KI Strategie in den Unternehmen. Das genau das, womit ich reingestartet bin in den Podcasts. Welche Tools soll ich nutzen? Was willst du erreichen? Also immer vom Problem ausdenken, nie von der Lösung ausdenken, nie. Ich will dieses Tool benutzen.
Robert Kampczyk: Wegen 06
Andreas Borck: sondern welches Problem kann ich lösen und damit dann reingehen, damit es wirklich effizienter wird. Hast du irgendwann schon mal, also ich ich falle in dieses Loch ganz oft, dass ich überlege, da gibt es ein neues Tool, das will ich aber mal testen, was könnte ich denn damit machen? Und dann merke ich aber, ich brauch's halt nicht.
Robert Kampczyk: Das passiert mir ganz dauernd, aber inzwischen ist die Zeit, bis es mich langweilt oder ich merke, dass es nichts für mich relativ schnell erreicht. Also entweder ich falle dann in ein Loch, weil es wirklich genial ist, also hier gestern Nachmittag, oder es ist einfach so, ich sage, jetzt ist mal wieder ein neues Modell raus. Ist mal wieder ein neuer Bildgenerator, der jetzt die Haare noch gestochen und schäufer macht. Ja, okay, das ist doch super. Aber das interessiert mich tatsächlich fast gar nicht mehr. Also solange der Rest die Arbeit macht, dann ist das super.
Andreas Borck: Ich will Ihnen kurz einen Lebens Tipp mitgeben. Wir reden alle von wie hektisch diese Zeiten geworden sind und wie schnell lebe ich. Die Zeiten sind eigentlich nur hektisch, wenn man auf jeden Zug aufspringen will. Wenn man einfach mal... Du hast ja gesagt, du liest gerade den Inneren... Nee, wie hieß das? Der Innere Stoiker?
Robert Kampczyk: Und das ist nicht der tägliche Stoiker.
Andreas Borck: der tägliche Storiker. Also einfach mal gewisse Dinge. Leute, ihr müsst euch nicht jeden Tag mit KI beschäftigen. Ihr seid keine Programmierer, ihr seid keine Software-Entwickler, ihr seid keine IT-Fachleute. Beschäftigt euch in erster Linie mal mit euren Kunden und nehmt euch einmal die Woche Zeit mal zu gucken, was können ich denn machen und da bitte nicht vom Tool zu Tool springen, sondern von Problem zur Lösung.
Robert Kampczyk: Oder aber ihr schreibt uns und sagt hier Andi, Robert, könnt ihr mal bitte das und das tool besprechen? Könnte das interessant sein für uns als Immobilienmacher? Dann werden wir uns das auseinandernehmen. Ist vielleicht auch, wir sind heute bei Folge 7, mal wieder zu sagen, wir haben noch drei Folgen, bis das hier bisschen seriöser werden muss. Aber. Oha.
Andreas Borck: Oha, da hat er an die nicht auf nichts stören gestellt.
Robert Kampczyk: So, wäre jetzt mal deine KI-Telefonassistent dran gegangen. ne, aber können wir gerne mal machen, dass wir uns vielleicht für jede Folge mal so ein Tool angucken, so der Tool-Excourse oder KI-Excourse und dann so sagen für uns, wo wir es einsetzen könnten, wie sinnvoll wir das sehen und so weiter. Also gerne da auch eure
Andreas Borck: Zum Thema Professionalität.
Robert Kampczyk: Ideen, Wünsche, Fragen zu den ganzen Themen einfach e-mailen. Irgendwo werdet ihr uns finden.
Andreas Borck: Ich sagen, E-Mail. glaube, meine Handy-Nummer steht sogar auf meiner Website. Instagram, LinkedIn. Ich glaube, da gibt es genug Möglichkeiten, dass wir uns irgendwie connecten. Grundsätzlich, wenn da irgendwelche Fragen sind. Ich finde halt, es gibt so viele Tools, die manchmal gar keinen Sinn machen, zu besprechen. So wie du gesagt hast, die sind dann einfach, ja, ist halt dann noch der letzte, letzten 3 % sind dann irgendwie besser. Das macht keinen Sinn. Was glaubst du auf einer Skala von 1 bis 10? wie digital ist die deutsche Immobilienbranche und auf einer Skala von 1 bis 10 wie digital ist die amerikanische Immobilienbranche.
Robert Kampczyk: Was ist 1 und was ist 10?
Andreas Borck: Wichtige Rückfrage, dass ich so wie gut ich prompten kann. Eins ist überhaupt nicht digital, zehn ist over the moon.
Robert Kampczyk: Hahaha!
Robert Kampczyk: Also in Deutschland sind wir wahrscheinlich irgendwie so bei einer... Es kommt auf die... die... Auf die Bronsche an, beziehungsweise halt, du da fragst, also... Aber mit einer 3 bis 4 vielleicht.
Andreas Borck: Und Amerika? Grobe Schätzung.
Robert Kampczyk: ein bisschen mehr als wir, aber jetzt nicht so wie man vielleicht erwarten würde. Vielleicht so eine 6. Wenn ich jetzt zum Beispiel nach Estland da würde ich eine 8 geben.
Andreas Borck: Okay?
Andreas Borck: glaube ich auch. Also Auflösung, es gibt eine Auflösung. Vor kurzem war eine große Convention in Amerika von der gesamten Immobilienbranche mit Gott weise ich zweieinhalb Millionen Marklern. Und ich habe mit vielen Leuten gesprochen, da waren, die alle vollkommen schockiert waren, wie weit zurück die Amerikaner in der Immobilienbranche sind was Digitalisierung angeht.
Robert Kampczyk: Ja, bei ISTAN. Ja, achso, gibt's eine Auflösung.
Andreas Borck: Das fängt damit an, dass die CRM-Systeme da horrend zurück sind hinter unseren. Da geht es aber Standards in Schnittstellen etc., was aber einfach dazu führt, dass gewisse Digitalisierungsmomente nicht genutzt werden können. Und deswegen will ich jetzt mal ganz kurz eine Lanze brechen.
Robert Kampczyk: Das erinnert mich an den Fax-Moment bei Behörden.
Andreas Borck: Ja, tatsächlich funktioniert da noch sehr, dann ist das aber auch so Thema, Beispiel Banking ist in Amerika ja ganz anders organisiert als bei uns. Da ist ja noch sehr viel Bargeld, Check, viel weniger Überweisung und oder Lastschrift, viel Kreditkarte. Ich will aber eine Lanze nämlich brechen für unsere deutsche Mobile Branche. Ich glaube, wir stellen uns da deutlich schlechter da als wir sind. Wenn ich mir überlege, was unsere CRMs alleine können.
Robert Kampczyk: Nope.
Andreas Borck: von der automatischen Anfragenbeantwortung zur Kategorisierung von Anfragen zu Feedbackabfragen, wenn dann Funktionen, was alles getan werden muss, automatische Veröffentlichung in Portalen. Diese TRMs alleine, ich bleibe bei meinen beiden, die ich betreue, Office und PropStack, die anderen kenne ich nicht, aber die können das mit Sicherheit auch. Die können schon so viel, dass die Branche digitaler aufgestellt ist, als sie manchmal denkt. Aber wir Deutschen machen uns gerne schlechter, als wir sind, glaube ich.
Robert Kampczyk: Alles für dich, Person.
Andreas Borck: Ans ist ein schlechter Verkäufer, aber ein sehr effektiver Verkäufer.
Robert Kampczyk: Ja, und wenn man sich bestimmt hat, also wenn du LinkedIn durchkreust, dann kriegst du ja quasi schon ein Donut oder eine Depression. Wenn man das nicht macht, dann ist man morgen quasi weg vom Fenster, wo ich immer sage, nee. Und das verkaufen wir heutzutage viel. Also es sind viele Charlatan, wo wir wieder beim Charlatan-Thema sind, irgendwie jede Folge, aber es ist halt so. Und das regt mich massiv auf, weil es ist nicht so schlecht, wie wir immer denken. Das schlimmste ist die Abhängigkeit vielleicht von US-Diensten, wo ich vielleicht bisschen gucken muss, dass ich das einstelle, aber ansonsten, ja, irgendwas geht immer besser, ja, dann was.
Andreas Borck: Aber möchte hier nur ein Land zu berichten. denke an Ogudu, denke an deutsche Unternehmen, einfach gute digitale Lösungen haben. OnOffice, PropStack, deutsche Unternehmen, gute Lösungen haben. PropForm, Area Butler, Visa, I darf jetzt keinen vergessen. Deep Imo, ich darf jetzt hier keinen vergessen, irgendwie in diesem Proptech Welt ist. Fühlt euch alle mitgenannt bitte. Meckrundris, Onpreo, Bot Imo. Also all diese ganzen...
Robert Kampczyk: Ja!
Robert Kampczyk: Tschüss!
Robert Kampczyk: Wir alle sind verbannt. Irgendwie hat ja jeder fast. Solange es ein sinnvolles Produkt ist, was sie anbieten oder das Service, dann ist das eine super Sache. Und ich glaube, da haben wir einfach viel, Auswahl. Und es gibt ja jetzt nicht immer nur einen Anbieter, es gibt ja immer verschiedene, sodass auch die Auswahl da ist, für wen ich mich entscheide, wer besser zu mir passt. ist da zum Glück noch ... sei mal in Klammern keine Monopolstellung, dass ich irgendwas machen muss. Selbst eine Immobilien-Scout ist in dem Sinne kann ich kann meine Immobilien auch ohne Scout verkaufen im Zweifelsfall. Das geht schon. Ich muss es einfach nur machen.
Andreas Borck: 100 pro. Apropos Monopolstellung. Jetzt ist ja wenn so es gibt ja die verschiedensten Sprachmodelle da draußen. Jetzt hast du mir die Tage geschickt, dass es bei Apple da ein riesen Knall, finde ich, riesen Knall gibt was KI angeht. Magst uns alle mal erhellen?
Robert Kampczyk: Ja.
Robert Kampczyk: Ja, die Tage ist gut, gestern Abend. Montagabend, deutsche Zeit. Nee, ich kam gestern auf X raus. Nicht, dass ich bei X bin, aber es spülte natürlich in LinkedIn sofort alles rein. Und so, Breaking. Apple setzt auf Google Gemini als Fundament für Siri. Erster Gedanke, hey, Siri wird intelligent. Man kann es nutzen.
Andreas Borck: Söge tag!
Andreas Borck: Hm?
Robert Kampczyk: Ja, aber spannend schon, weil wir müssen einfach sagen, das Mobiltelefon an sich ist ja schon ein Endgerät, was wir die ganze Zeit dabei haben. Sprich, habe ich die Leute quasi, oder bin ich da drauf, bin ich quasi der erste Anlaufpunkt für ein gewisses Thema und ich habe den Zugang zu den Leuten, dann habe ich gewonnen. So, Google hat seine eigenen seine eigenen Endgeräte mit Google Pixel oder wie die heißen. Überall wo Android installiert ist, ist tendenziell Google drauf. Sprich den Zugang haben sie und jetzt haben sie noch Apple mit Zugang durch Siri. Also quasi alles was da ist, ist jetzt Siri. Sprich ich müsste quasi aus dem systemeigenen
Andreas Borck: Mhm.
Robert Kampczyk: Dinge ausbrechen und aktiv zum Beispiel bei ChatGDP in die App gehen oder sowas. Und das ist halt die Frage, wie lange man das dann noch tut, wenn es doch bei Design viel besser integriert ist. Also deswegen, also das wird spannend. Ich weiß nicht, das, wie sehr das passiert. Ich habe heute noch gar nicht auf den Aktienkurs von Google beziehungsweise den anderen. was ich da getan hat. Das wäre noch spannend.
Andreas Borck: Was finde ich daran so spannend? finde es zum einen spannend, dass Apple damit mehr oder minder jetzt mal kurzfristig diese Eigenentwicklung einstellt an einer eigenen KI. Sondern sich da jetzt einfach einem Fremdanbieter bedient, was sie ja durchaus schon häufiger getan haben, was ich auch sinnvoll finde. Ich habe noch vor einer Sache gerade ein bisschen Sorge und ich will jetzt nicht dystopisch werden. Aber es gab mal Zeiten, da haben wir gegoogelt. Nehmen wir mal ein kontroverses Thema. Was halten wir von Donald Trump? Hat man gegoogelt, hat dann 20 Internetseiten durchforst und sich eine Meinung gebildet. Die Gefahr, die ich heute sehe, ganz oft die Frage an irgendein Sprachmodell. Was halten wir davon? Und dann kommt eine Antwort daraus, dass Meinungen vereinheitlicht werden. Und davon habe ich bisschen Sorge gerade. Deswegen auch da, wenn Gemini jetzt in Apple integriert, das hat es natürlich nochmal eine ganz andere Marktmacht. Und ich sehe da eben eine Gefahr und ich will dazu eine gewissen kritischen Denke weiter anhalten. Nicht alles, was Nikkei einem sagt, ist korrekt.
Robert Kampczyk: Ja.
Robert Kampczyk: ist aber bei der Suche tendenziell auch so gewesen, weil es ist jetzt nicht die Sache, ich meine, google mal nach Chemtrius. Da wirst du auch viele interessante Seiten finden und wenn du aber nicht weißt, dass das alles Bullshit ist, dann wird's halt schwierig.
Andreas Borck: Wie Chemtrails in Bullshit, was soll das denn heißen?
Robert Kampczyk: Genau, sie sprühen wieder. Deswegen habe ich eine Mitze auf, deswegen schadet es bei mir nicht und du bist ohne Mitze unterwegs und deswegen haben wir anscheinend diese Fragestellung. Wenn du nicht weißt, wie du recherchierst, wie du suchst, egal wo, egal wie, dann wirst du es immer schwierig haben, wirklich eine Zeudowahrheit rauszufinden. Aber ja. Ich bin gespannt gerade für die Jüngeren, jetzt JTP als Suchmaschine missbraucht haben, wie sich das da wieder verlaren. Aber googeln wird wieder innen anscheinend.
Andreas Borck: Das finde ich gut.
Robert Kampczyk: Übrigens, zu dem, das finde ich spannend, weil das ist mir gestern Abend dann aufgefallen und ich nutze immer noch Google, muss ich sagen. Also ich suche bei Chatchalipi oder sowas oder bei Claude oder sowas, die Suche oder was ich mache, mache ich weiterhin bei Google. Aber meine Suchen sind nicht mehr so, wie sie vielleicht noch vor einem Jahr waren oder sowas, dass ich nur ein Keyword eingebe oder sowas, sondern tatsächlich sind das inzwischen ganze Sätze.
Andreas Borck: Ja?
Andreas Borck: Hm?
Robert Kampczyk: Ich nutze das G-Minion tatsächlich schon sehr ausführlich da. Das wird sich hinbewegen. Da bin ich mal gespannt, wer das Rennen macht und warum.
Andreas Borck: Und bin ich auch gespannt. Robert, hast du noch irgendwas, was du unseren Leuten mitgeben möchtest heute?
Robert Kampczyk: Habt ein schönes Wochenende, aber das ist noch bisschen ne.
Andreas Borck: nur ein bisschen. Was steht die Woche an bei dir?
Robert Kampczyk: Morgen, also am Freitag, habe ich 9.30 Uhr wieder meinen Wiki-Zoom, also ich mache jeden Freitag, oder fast jeden Freitag 9.30 Uhr einen Zoom, wo ich das Thema vom Newsletter am Donnerstag bespreche. Und diese Woche habe ich endlich den Elias wieder, meinen Suchmaschinen und KI-Sucher-Guru. Also das mit dem Telefonieren muss man mal echt.
Andreas Borck: Anmahn.
Andreas Borck: Ich bin ja auch verwirrt, weil ja alles auf nicht störend steht. Faszinierend.
Robert Kampczyk: Den habe ich zu Gast, weil er hat bei uns in der Gruppe, also in der Facebook-Gruppe, hat er jetzt einen Patent von Google auseinandergenommen, wo halt so beschrieben wird, worauf es in Zukunft ankommt, bei KI-Suchsystemen, da muss man so zitiert werden zu können. Da diskutieren wir so ein bisschen drüber. Was da gut ist, wie die Transformation von einer Website, wie sie heute ist, hingehen muss, dass das dann passt. Dann werden wir noch ein bisschen auch über das Thema, was wir gerade gesagt haben, Apple, setzt auf Google, reden und auch dieses Zero-Click-Sachen, also was ist jetzt eigentlich in Zukunft wichtig, wenn wir quasi keine Klicks mehr irgendwie über suchen, zum Beispiel.
Andreas Borck: Hm?
Robert Kampczyk: Ich freue mich, ich habe jetzt den ersten Entwurf gesehen, wie Ads aussehen könnten in Chatchatipi. Da freue ich mich drüber, weil dann kann man das ganze Thema nämlich dann auch wieder machen, wenn ich dann keine Klicks auf meine Webseite über die organischen Ergebnisse kriege oder auf die KI-Ergebnisse, dass ich mich einfach da reinmogle mit Advertisement.
Andreas Borck: Da bin ich gespannt drauf.
Robert Kampczyk: Und bei dir?
Andreas Borck: Tatsächlich morgen, also wenn man das hier hört, wir haben ja gerade noch Dienstag, ich fahre jetzt gleich Richtung Leipzig, von Leipzig nach Bremen, von Bremen dann wieder nach Hause. Nächste Woche steht dann noch, Gott, da steht ja nächste Woche auf dem Plan. Also in den nächsten sieben Tagen steht dann noch auf dem Plan. die erste Karnevalssitzung am Wochenende, geht los. Dann Neubrandenburg-Pottsdam nächste Woche.
Robert Kampczyk: nein, gut, Na dann.
Andreas Borck: Also ist noch ein bisschen was zu tun im Januar und im Februar ab da wird es dann hoffentlich bisschen ruhiger, alles ein bisschen besser getaktet, dass wir auch wieder regelmäßig Zeit haben, das hier aufzunehmen, ohne dass stressig wird. Das wäre schon mal gut.
Robert Kampczyk: Cool.
Andreas Borck: Okay, ihr Lieben, danke fürs Zuhören.
Robert Kampczyk: Ich wünsche dir eine schöne Woche und eine gute Deutschlandreise. Grüß mir Sachsen, Grüß mir Leipzig. Wenn du noch ein bisschen weiterfährst, bist du bei mir zu Hause in der Heimat.
Andreas Borck: Paris.
Andreas Borck: Ja, nein, leidlich ist Schluss. Lieber Robert, danke dir für das Gespräch, Lieben, fürs Zuhören, bis nächste Woche.
Robert Kampczyk: Tschüss!
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